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Wechseljahre: Lebensabschnitt voller Veränderungen

Manche Frauen begrüßen sie, andere fürchten sich davor: Wie die Wechseljahre wahrgenommen werden, hängt nicht nur von der Ausprägung der gesundheitlichen Begleiterscheinungen ab. Die individuelle Einstellung und ein erfüllender Lebensstil sind ebenso bedeutend. Denn in dieser Phase des Lebens ergeben sich viele Chancen für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit, die etwaige Beschwerden in den Schatten stellen können.

Wechseljahre - aufregend und verunsichernd zugleich

Ursprünglich ist mit den Wechseljahren die Phase gemeint, in der hormonelle Veränderungen die Fruchtbarkeit beschließen. Dabei handelt es sich um einen längeren Prozess, der sich in der Regel zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr vollzieht.

Eine Konsequenz daraus ist, dass rund um das 51. Lebensjahr die letzte Regelblutung erlebt wird und damit medizinisch gesehen die Menopause einsetzt. Gleichzeitig vollziehen sich weitere körperliche Veränderungen, die mit dem generellen Fortschreiten des Lebensalters zusammenhängen. Deshalb werden nicht alle Beschwerden direkt von der natürlichen Hormonumstellung verursacht, die Laien den Wechseljahren zuordnen.

Außerdem wird dieser Lebensabschnitt von vielen weiteren Erlebnissen und Erkenntnissen charakterisiert. Die Kinder stehen weitgehend auf eigenen Füßen, wodurch die elterliche Verantwortung abnimmt. Wer berufstätig ist, sitzt meist fest im Sattel und sieht sich nicht mehr unentwegt vor neue Herausforderungen gestellt. Eine gewachsene Partnerschaft, ein vertrauter Freundeskreis und langfristig gepflegte Hobbys  prägen häufig das Privatleben. Mit dem Aussetzen der Fruchtbarkeit erledigen sich obendrein einige hygienische Bemühungen und die Verantwortung rund um die Verhütung.

All das sorgt dafür, dass sich einige Frauen befreit fühlen und das Leben lässiger angehen als vorher. Die gewonnene Freiheit bietet sich an, um sich lang gehütete Wünsche zu erfüllen oder noch einmal etwas völlig Neues im Beruf, in der Freizeit oder in der Partnerschaft auszuprobieren. Viele ergreifen diese Chance derart dynamisch, dass körperliche Symptome gar keine Bedeutung erlangen können. Andere Personen lassen sich durch die Zwischenbilanzen verunsichern, die ab dem Alter von 45 Jahren oft gezogen werden, und fühlen sich unwohl. Davon sind beide Geschlechter betroffen, sodass auch viele Männer gewissermaßen ihre Wechseljahre erleben.

In vieler Hinsicht ähnelt das Klimakterium der Pubertät. Beide Übergangszeiten sind mit körperlichen Veränderungen, emotionaler Verunsicherung und einem tiefgreifenden Wandel der persönlichen Identität verbunden. Vielleicht können Sie diese Parallelen aufmuntern, wenn die physischen Beschwerden und emotionalen Krisen bei Ihren Wechseljahren stärker ausgeprägt sind. Schließlich haben Sie die Höhen und Tiefen der Pubertät auch mit Bravur gemeistert, um daraus gestärkt hervorzugehen und anschließend viele Träume zu realisieren. Auf die Menopause folgen im Schnitt noch dreißig Lebensjahre, die Sie als attraktive, dynamische und gesunde Frau  nach Ihren Vorstellungen gestalten dürfen. Damit Sie eine hohe Lebensqualität beibehalten können, sollten Sie ein paar Gesundheitstipps rund um die Wechseljahre beherzigen.

Wechseljahre - komplexer Umstellungsprozess

Bei den Wechseljahren handelt es sich nicht um eine Krankheit . So wie sich der weibliche Körper in der Pubertät auf die Fruchtbarkeit einstellt, zieht er sich im Klimakterium davon zurück. Das ist der medizinische Fachbegriff für diese Übergangsphase bei Frauen. Hierbei spielt eine zentrale Rolle, dass die Eierstöcke sukzessiv ihre Hormonproduktion einstellen. Dadurch kommt es zur so genannten Perimenopause, die zu den Anzeichen der beginnenden Wechseljahre gehören. Konkret beschreibt das einen unregelmäßigen Monatszyklus. Denn durch den Rückgang der Hormone wachsen Eizellen nicht mehr im gewohnten Takt heran. Alternativ kann es zu einer Reifung kommen, bei der jedoch der Eisprung ausfällt.

Das hormonelle System für die Fortpflanzungsfähigkeit inklusive der regelmäßigen Menstruation ist bemerkenswert komplex. Direkt daran beteiligt sind Progesteron und Östrogene. Als weibliche Sexualhormone fokussieren sie sich nicht nur auf die biologischen Prozesse rund um die Fruchtbarkeit. Vielmehr handelt es sich um wahre Multitalente, die Sie beispielsweise vor einigen Infektionen der Harnwege oder trockener Haut schützen. Östrogene sind obendrein relevant für die Gesundheit der Knochen, die optimale Zusammensetzung der Blutfette und Ihre gute Laune. Ebenso vielseitig engagiert sich das Progesteron in Ihrem Körper. Es schafft in der Gebärmutter wesentliche Voraussetzungen dafür, dass sich die befruchtete Eizelle einnisten kann. Zu den Aufgaben des Gelbkörperhormons gehören vereinfacht gesagt auch Botengänge, die zum Beispiel den Ängsten entgegenwirken oder den Schlaf fördern. Damit sind nur wenige Beispiele für die zahlreichen Funktionen genannt, die Östrogene, Progesteron und verwandte Hormone im weiblichen Körper übernehmen.

Die Beendigung der fruchtbaren Phase im Lebenslauf einer Frau ist auf der Körperebene nur möglich, indem die Produktion von Progesteron und Östrogenen verringert wird. Einerseits kommt es dabei zu einem Ungleichgewicht zwischen den weiblichen Sexualhormonen, das unter anderem für Brustschmerzen verantwortlich sein kann. Andererseits ist es logisch, dass sich der gesamte Körper auf den veränderten Vorrat an Östrogenen und Progesteron erst einstellen muss. Demnach sind vorübergehende Engpässe vorprogrammiert, wodurch verschiedenste Prozesse zunächst nicht mehr rund laufen. Die Konsequenz daraus sind einige der Beschwerden, die für die Wechseljahre als typisch eingestuft werden. Mit Blick auf die funktionelle Bandbreite der betroffenen Botenstoffe lassen sich also Stimmungsschwankungen ebenso nachvollziehen wie Altersanzeichen der Haut oder Probleme rund um den Knochenaufbau.

Typische Begleiterscheinungen in den Wechseljahren

Der kurze Fokus auf die körperlichen Prozesse zeigt: Dass Sie in die Wechseljahre kommen, ist völlig normal. Gleichermaßen logisch ist es, dass die Übergangsphase von einigen Symptomen begleitet wird. Diese dienen zugleich als Anzeichen dafür, um den Beginn des Klimakteriums oder die bevorstehende Menopause zu erkennen. Deshalb fragen Hausärzte oder Gynäkologen gezielt danach, wenn sie diese Diagnose vermuten.

Allerdings sind nur recht grobe Angaben dazu möglich, in welchem Alter die Umstellung auf die unfruchtbare Lebensphase erfolgt. Ab dem 45. Lebensjahr dürfen Sie damit rechnen. Es gibt jedoch auch Patientinnen, bei denen das Klimakterium deutlich früher oder später einsetzt. Ebenso wenig sind Prognosen zulässig, wie stark die Begleiterscheinungen ausgeprägt sind. Während die Wechseljahre bei einigen Frauen scheinbar unbemerkt vorüberziehen, fühlen sich andere Patientinnen deutlich im Alltag eingeschränkt. Warum es zu diesen Diskrepanzen kommt, konnten medizinische Studien bislang nur sehr unzureichend ergründen. Bis zu einem gewissen Grad können Frauen jedoch durch ihren Lebensstil und ihre innere Einstellung die Lebensqualität während der Wechseljahre beeinflussen und typische Beschwerden lindern.

Unregelmäßiger Menstruationszyklus

Der Rückgang der Sexualhormone führt zunächst zu der Perimenopause, womit die Jahre vor der definitiv letzten Menstruation gemeint sind. In dieser Phase kommt es zu diversen Unregelmäßigkeiten beim Zyklus. Einerseits ist es möglich, dass die Blutung  auffallend kurz und schwach ausfällt oder in einer Periode ganz ausbleibt. Andererseits sind Schmierblutungen oder Zwischenblutungen jenseits des gewohnten Termins möglich. Einige Patientinnen beklagen, dass ihre Monatsblutungen sehr stark sind oder über mehrere Wochen anhalten.

Für derartige Symptome sind die Wechseljahre nur eine Erklärung. Es können auch ganz andere Ursachen und gynäkologische Krankheitsbilder dahinterstecken. Deshalb müssen die bemerkten Blutungsstörungen zeitnah vom Facharzt abgeklärt werden. Dieser hält bei der Untersuchung zum Beispiel Ausschau nach gutartigen Wucherungen in der Gebärmutter, die ähnliche Beschwerden verursachen können.

Soweit es sich um die Wechseljahre handelt, können Sie sich mit einer schwachen Menstruation gewiss leicht anfreunden. Sind die Unregelmäßigkeiten das Problem, platzieren Sie fortan an verschiedensten Orten die benötigten Hygieneartikel. Das erspart reichlich Stress, wenn Sie von der Blutung überrascht werden.

Dem entgegen ist es wichtig, bei einer lang anhaltenden Regelblutung aktiv zu werden. Denn der andauernde Blutverlust sorgt zügig dafür, dass Sie sich erschöpft fühlen oder sich ein Eisenmangel ergibt. Sie können die Ernährung darauf einstellen oder Nahrungsergänzungsmittel nutzen, um die benötigten Nährstoffe zuzuführen. Außerdem gibt es pflanzliche Heilmittel, mit denen Patientinnen gute Erfahrungen bei Blutungsstörungen gemacht haben. Hierzu zählt zum Beispiel Mönchspfeffer . Darüber hinaus kennt der Gynäkologe ambulante und operative Maßnahmen, die sich insbesondere bei extremen Fällen empfehlen.

Die Unregelmäßigkeiten bei den Blutungen können ein Anlass sein, die Verhütung noch einmal zu überdenken. Aus diversen Gründen ist die klassische Pille in dieser Übergangsphase nicht besonders praktisch und auch nicht empfehlenswert. Als Alternative bieten sich beispielsweise die Kupferspirale und die Hormonspirale an. Letztere kann zugleich Beschwerden wie eine sehr starke Menstruation mindern.

Sexualität und Intimbereich

Die oben vorgestellten Hormone widmen sich unter anderem den Schleimhäuten im Genitalbereich und sorgen für die benötigte Feuchtigkeit in den Augen, der Haut und der Vagina. Außerdem tragen sie zur inneren Ausgeglichenheit bei und haben weitere psychische Effekte, die sich positiv auf das emotionale Befinden auswirken. Beide Entwicklungen haben Auswirkungen auf das Sexualleben.

Die körperlichen Veränderungen führen dazu, dass die Vagina generell trockener ist und länger braucht, um feucht zu werden. Dadurch ist es möglich, dass der Geschlechtsverkehr als weniger angenehm oder sogar schmerzhaft empfunden wird. Außerdem kann sich wegen der Trockenheit im Intimbereich ein unangenehmer Juckreiz einstellen, der zu brennenden Hautirritationen führt. Stimmungsschwankungen oder Grübeleien, die beispielsweise bei Schlafstörungen typisch sind, dämpfen obendrein das Lustempfinden. Deshalb beklagen Ehepaare während den Wechseljahren mitunter eine Flaute im Bett.

Es empfiehlt sich sowohl innerhalb der Partnerschaft als auch gegenüber dem Facharzt offen mit dem Thema umzugehen. Der Einsatz von Gleitgels bei sexuellen Aktivitäten liegt ebenso nahe wie die Verwendung spezieller Pflegeprodukte, um dem Juckreiz entgegenzuwirken oder wunde Stellen zu versorgen. Nach derartigen Präparaten können Sie beispielsweise auch in der Online-Apotheke eurapon stöbern. Aus dem Portfolio der Medikamente sind hormonell angereicherte Zäpfchen oder Tabletten interessant, die in die Scheide eingeführt werden. Fragen Sie gegebenenfalls den Gynäkologen, ob diese Maßnahme in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Für den bedeutenden Part sind Sie selbst des Glückes Schmied. Je länger die Erotik gegen Null tendiert und Annäherungsversuche des Ehepartners abgeblockt werden, umso schwieriger kommt das Sexualleben wieder in Fahrt. Zudem ist ausgerechnet in dieser Lebensphase die sexuelle Erregung wichtig. Denn genau dieses Stimulanz trägt dazu bei, dass der Genitalbereich weiterhin gut durchblutet ist. Dadurch erledigt sich bei einigen Patientinnen auch das Problem mit der Feuchtigkeit wieder. Deshalb ist es eine gute Idee, wenn Sie trotz einer mäßigen Grundstimmung über den eigenen Schatten springen. Nicht selten verfliegt nach den ersten Stimulierungen das emotionale Tief und das Lustempfinden stellt sich ein.

Es gibt übrigens einige Patientinnen, die völlig gegenteilig in den Wechseljahren reagieren. Der Beginn eines neuen Lebensabschnitts und das Entdecken neuer Persönlichkeitszüge tragen dazu bei, dass die Frauen rund um die Menopause sexuell aktiver und experimentierfreudiger werden als je zuvor. Dieser Aspekt sollte hinterfragt werden, wenn urplötzlich viele Männer erotische Phantasien wecken.