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Sonnenallergie - Wenn Hautreaktionen die Freude am Sommer trüben

Für viele Menschen gibt es nichts Schöneres, als die Freizeit bei wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen im Freien zu verbringen. Diese Freude relativiert sich in dem Moment, wenn sich auf der Haut Pusteln, Knötchen oder Bläschen abzeichnen. Im alltäglichen Sprachgebrauch ist bei derartigen Reaktionen von einer Sonnenallergie die Rede. Tatsächlich handelt es sich um einen ganzen Reigen an dermatologischen Krankheitsbildern. In den meisten Fällen lassen sich die unerwünschten Begleiterscheinungen aber durch umsichtiges Handeln und vorbeugende Maßnahmen vermeiden. So können Sie weiterhin die Sonne genießen, ohne sich dabei Sorgen zu machen.

Medizinische Differenzierung der Sonnenallergien

Ein wunderschöner Strand, azurblaues Meer und strahlender Sonnenschein: Dieses Szenario garantiert nicht immer, dass die entspannenden Stunden mit positiven Erinnerungen verknüpft werden. Wenn sich statt der erhofften Urlaubsbräune unschöne Veränderungen der Haut und diverse Beschwerden einstellen, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Berichten Laien daraufhin im Patientengespräch von dieser Sonnenallergie, werden beim Facharzt Assoziationen mit einer breiten Palette an Krankheitsbildern entfacht.

Sehr häufig verbirgt sich hinter der vermeintlichen Sonnenallergie oder Lichtallergie eine polymorphe Lichtdermatose. Für das vereinfachte Verständnis verwenden Mediziner im Gespräch mit dem Patienten auch den Begriff Sonnenekzem. Die sichtbare Quintessenz der Krankheit, die häufig vorkommt, sind fleckig anmutende Hautrötungen. Dabei lässt sich ein direkter Zusammenhang zwischen den Hautreaktionen und dem Kontakt mit dem Sonnenlicht herstellen. Es wird deutlich, dass vermehrt Frauen, Kinder und junge Erwachsene davon betroffen sind.

Vor allem im Gesicht, auf den Schultern und am Dekolleté zeichnet sich eine Hautveränderung ab, die auch Mallorca-Akne genannt wird. Insbesondere der Mediziner erkennt bei dem provozierten Hautbild einen deutlichen Unterschied zu den geröteten Flecken bei einer polymorphen Lichtdermatose. Denn die auftretenden kleinen Pickel ähneln der klassischen Akne. Im Gegensatz zur polymorphen Lichtdermatose ergibt sich diese nicht alleinig und direkt aus dem Kontakt mit Sonnenlicht.

Gleiches gilt für die Phototoxizität. Hierbei kommt es zu einer chemischen Reaktion, an der die Sonneneinwirkung und ein Stoff im Körper beteiligt sind. Ein wesentliches Element bei der phototoxischen Dermatitis ist, dass die involvierte Substanz beispielsweise durch die Einnahme von Medikamenten dem menschlichen Organismus zugeführt wurde. Mit diesem Krankheitsbild ist die Photoallergie eng verwandt, wodurch die Differenzierung nicht leicht fällt. Erneut ergeben sich die bemerkten Symptome erst durch das Zusammenspiel von einer Substanz und dem Sonnenlicht. Allerdings stellt sich in diesem Fall kein toxischer Prozess, sondern eine allergische Reaktion ein.

Darüber hinaus gibt es einige seltene Varianten der Lichtallergie, die meist mit größeren Einschränkungen für die Betroffenen verbunden sind. Bei der so genannten Lichturtikaria treten durch den Kontakt mit der Sonne zeitnah Schwellungen auf. Die aktinische Prurigo zeichnet sich dadurch aus, dass auch Stellen auf der Haut betroffen sind, die nicht direkt mit dem Sonnenlicht konfrontiert wurden. Zu den Besonderheiten der chronisch aktinischen Dermatitis gehört, dass starke Hautveränderungen bereits von kleinen Lichtmengen verschiedenen Ursprungs hervorgerufen werden.

Ursachen für Sonnenallergien

Wenngleich sich die Arten der vermeintlichen Sonnenallergie deutlich voneinander unterscheiden, haben sie eine Gemeinsamkeit: Die genauen Ursachen und Hintergründe sind nur teilweise oder gar nicht bekannt. Da es sich bei den medizinischen Begründungen vielfach um Hypothesen handelt, widersprechen sich die Aussagen von Experten. Es gibt einige Forschungsprojekte, um eindeutigere Erkenntnisse zu den Krankheitsbildern zu erhalten. Allerdings stehen handfeste Ergebnisse noch aus.

Bei der polymorphen Lichtdermatose, die kurz als PLD bezeichnet werden, kann zumindest ein direkter Zusammenhang mit der Sonneneinwirkung hergestellt werden. Genau genommen sind die UV-Strahlen der Auslöser für das verbreitete Sonnenekzem. Studien haben ergeben, dass sich die Hautveränderungen bei den Betroffenen aber nicht allgemein aus dem Sonnenlicht ergeben. Während die Mehrheit mit den entsprechenden Symptomen auf die enthaltene UV-A-Strahlung reagiert, ist bei circa zehn Prozent die UV-B-Strahlung das entscheidende Element. Unter anderem aus diesem Grund achten renommierte Marken darauf, dass Pflegeprodukte für den Sonnenschutz beide Bereiche abdecken und verdeutlichen diese Eigenschaft bei den Produktbeschreibungen.

Obwohl der auslösende Faktor bei der PLD recht klar bestimmt werden kann, tappen die Wissenschaftler hinsichtlich der Prozesse im Körper im Dunkeln. Es besteht sogar eine Uneinigkeit darüber, ob es sich tatsächlich um eine Allergie handelt. Eine populäre Theorie geht davon aus, dass ein Stoff, der sich natürlicherweise im Körper befindet, unter gewissen Umständen mit dem Sonnenlicht reagiert. Daraus resultiert eine Substanz, die das Immunsystem als schädlich einstuft und bekämpft. Die Quintessenz sind die wahrgenommenen Symptome, die an eine Allergie erinnern. Andere Wissenschaftler vermuten, dass die übermäßige Bildung von freien Radikalen das Schlüsselelement bei der polymorphen Lichtdermatose ist. Es ist bekannt, dass bei einem Sonnenbad freie Radikale in den Hautzellen entstehen. Normalerweise kommt das körpereigene Schutzsystem mit den Molekülen zurecht, die zu ungünstigen chemischen Verbindungen mit unerwünschten Konsequenzen neigen. Allerdings ist es denkbar, dass die vorhandene Menge der Antioxidantien, die für den schützenden Prozess benötigt werden, bei den Betroffenen nicht ausreicht.

Es ist auffällig, dass die allergieartigen Symptome der PLD bei vielen Betroffenen nur dann auftreten, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht mit intensivem Sonnenlicht konfrontiert wurden. Demnach gibt sich das Problem häufig nach einer Eingewöhnungsphase. Da sich der Körper anscheinend bei vielen Patienten auf die ungewohnten Umwelteinflüsse einstellen kann, ergeben sich viele Möglichkeiten für vorbeugende und therapeutische Maßnahmen.

Inhaltsstoffe in Sonnenschutzprodukten als Auslöser?

Bei der Mallorca-Akne sind sich die Experten weitgehend einig, dass der auslösende Faktor ein Inhaltsstoff von Sonnenschutzprodukten ist. Konkret geht es um Rezepturen mit fetthaltigen Inhaltsstoffen, deren enthaltene Emulgatoren in Kombination mit Sonnenlicht ungünstige Auswirkungen haben. Tendenziell sind vor allem junge Erwachsene mit einer öligen oder unreinen Haut betroffen.
Dem Facharzt ist sogleich klar, dass eine körperfremde Substanz im menschlichen Organismus die phototoxische oder die photoallergische Dermatitis verursacht, wenn sich Sonnenlicht hinzugesellt. Allerdings kommen hierfür zahlreiche Stoffe infrage. Eingenommene Medikamente wie Antibiotika, der Kontakt mit Pflanzen wie Klee oder ein aufgetragenes Parfüm sind nur einzelne Beispiele. Deshalb gestaltet sich die Suche nach der verantwortlichen Substanz oftmals langwierig.

Bei den seltenen Erkrankungen wie der Lichturtikaria, der chronisch aktinischen Dermatitis oder der aktinischen Prurigo sind die Ursachen noch unklarer als bei der polymorphen Lichtdermatose. Unter anderem ergibt sich der geringe Wissensstand daraus, dass die Zahl der Fälle sehr überschaubar ist und die Beschwerden der Patienten deutlich differieren.