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Muttermal - gefährlich oder nicht?

Auf fast jedem menschlichen Körper sind sie zu finden: Muttermale! Die kleinen, meist bräunlichen Flecken gehören zu den natürlichen Unregelmäßigkeiten der Haut und können sich im Laufe des Lebens verändern - leider auch auf ungesunde Weise. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei Muttermalen achten sollten und wie Sie mit diesen kleinen Unregelmäßigkeiten auf Ihrer Haut richtig umgehen.

Allgemeine Informationen zum Muttermal

Was ist ein Muttermal?

Das Muttermal, medizinisch Nävus genannt, ist eine gutartige Veränderung des Hautbildes. Im Regelfall tritt die Veränderung auf der Haut auf, kann jedoch auch Schleimhäute betreffen. An den betroffenen Stellen kommt es zu einer Gewebeveränderung, bei der die Hautzellen vermehrt oder vermindert auftreten. Es gibt Nävi in verschiedenen Varianten, am häufigsten tritt die Hautveränderung in Form von pigmentbildenden Zellen in einer bräunlichen Einfärbung auf.

Muttermal, woher kommt der Name?

Die Bezeichnung Muttermal reicht bereits einige Jahrhunderte zurück. In Zeiten vor der modernen Medizin wurde ein direkter Zusammenhang zwischen den Malen und dem Verhalten der Mutter während der Schwangerschaft gesehen. Beispielsweise wurde aus einer markanten Form der Muttermale etwas über das Verhalten der Schwangeren hergeleitet. Solche Sichtweisen sind längst überholt, ein genetischer Zusammenhang zwischen Mutter und Kind bei der Entstehung von Muttermalen ist jedoch weiterhin gegeben.

Die Bezeichnung Leberfleck für später erworbene Muttermale hat nur indirekt mit dem gleichnamigen Organ zu tun. Wahrscheinlich ist die traditionelle Bezeichnung durch die bräunliche Farbe entstanden, die im Farbton an menschliche oder tierische Leber erinnert. Es wurde also nicht davon ausgegangen, dass eine bestimmte Fehlfunktion der Leber für die Entstehung dieser Flecken sorgt.

Hat jeder Mensch Muttermale?

Dass ein Mensch überhaupt keine Muttermale besitzt, ist extrem selten. Hierbei ist nicht nur von den gut sichtbaren, braunen Leberflecken auszugehen, auch andere Hautveränderungen erfüllen die medizinischen Voraussetzungen eines Nävus. Allerdings gibt es große Unterschiede in der Häufigkeit des Auftretens von Muttermalen. Durchschnittlich sind 25 bis 30 Muttermale auf dem menschlichen Körper zu finden, je nach Person können es deutlich mehr oder weniger sein. Aufgrund der natürlichen Zellveränderung kommen viele Leberflecke im Laufe des Lebens hinzu. Ein echtes "Muttermal" ist seit der Geburt gegeben.

Sind Muttermale vererbbar?

Grundsätzlich sind Muttermale vererbbar. Auch die Neigung zu mehr oder weniger Muttermalen am Körper kann von den Eltern übernommen werden. Die Bezeichnung Muttermale sollte hierbei nicht irritieren - natürlich kann eine starke Neigung zu diesen Geburtsmalen auch durch die Gene des Vaters übernommen werden.

Immer wieder gibt es Berichte von Eltern, bei denen der Nachwuchs einzelne Muttermale an der exakt gleichen Körperstelle trägt, wie es bei Mutter oder Vater sitzt. Alleine dies deutet schon auf die Vererbbarkeit der Male hin. Genauso können sich Muttermale beim Baby aber auch an anderen Körperstellen bilden. Ob und wie viele Male sich ausbilden, hängt vom Erbgut beider Elternteile ab, eventuell kommt es zu keiner markanten Erkennbarkeit von vererbten Muttermalen.

Erneut ist zwischen Muttermalen und Leberflecken zu unterscheiden, wobei sich letztere im Laufe des Lebens ausbilden. Ihre Entstehung ist sehr individuell, hier kann nicht mehr von einem erblichen Einfluss gesprochen werden. Komplett außen vor bleiben die Gene dennoch nicht, beispielsweise, wenn eben durch die Gene starke hormonelle Veränderungen in der Pubertät in die Wiege gelegt wurden, was die Entstehung von Leberflecken begünstigt.

Warum entstehen Muttermale?

Echte Muttermale, wie sie bereits bei der Geburt vorliegen, haben genetische Ursachen. Haben Vater oder Mutter zur Ausbildung vieler Muttermale geneigt, wird dies oft an den Nachwuchs weitergegeben. Leberflecke, die im Laufe des Lebens erworben werden, entstehen aus diversen Gründen. Zu den wichtigsten Ursachen für die Neuausbildung von Leberflecken gehören hormonelle Veränderungen, beispielsweise in der Pubertät und in den Wechseljahren.

Ebenfalls häufiger Grund für das Entstehen neuer Leberflecke ist das langfristige Einwirken von UV-Strahlung auf die Haut, beispielsweise durch häufiges Sonnenbaden. Wie bei anderen Erkrankungen der Haut wird die intensive Einwirkung der UV-B-Strahlung für Veränderungen in den Hautzellen verantwortlich gemacht. Diese können im Extremfall auch ohne Leberflecke zu Hautkrebs und anderen Hauterkrankungen beitragen. Neigt die Haut jedoch im Bereich von Muttermalen bereits zu einer Gewebeveränderung, ist hier der Angriffspunkt für bösartige Veränderungen umso größer.

Wo können Muttermale entstehen?

Grundsätzlich kann sich die Veränderung des Zellgewebes auf jeder Haut oder Schleimhaut des Körpers zeigen. Die Hautpartie an Bauch und Rücken ist hiervon genauso betroffen wie Arme, Beine oder Gesicht. Die meisten Schleimhäute liegen im Inneren des Körpers, so dass Muttermale oder später auftretende Leberflecken hier nicht unmittelbar auffallen oder als störend empfunden werden.

Oftmals liegt zwischen zwei Muttermalen oder Leberflecken ein größerer Hautabstand. Überhaupt ist eine heterogene Verteilung über den ganzen Körper üblich, wobei einzelne Körperregionen wie bei Sommersprossen stärker betroffen sein können. Welche Körperstellen im Laufe des Lebens von Leberflecken betroffen sein werden, lässt sich nicht vorhersagen. Gleiches gilt für gängige Varianten der Muttermale, beispielsweise Altersflecken.

Welche Arten von Muttermalen gibt es?

Die Bezeichnung Muttermal oder Nävus ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl an Hautveränderungen. Die jeweilige Veränderung zeigt sich in diversen Varianten von Form, Farbe und Größe, weshalb eine Unregelmäßigkeit oder eine große Form nicht zwingend ein Indiz für Bösartigkeit ist. Bei allen Arten gilt es, eher auf die Veränderungen mit der Zeit zu achten, als einen Nävus in seiner Grundform als schädlich anzusehen.

Alleine die erstgenannte Variante wird von den meisten Betroffenen als echtes Muttermal bzw. als echter Leberfleck erkannt. In dermatologischer Hinsicht sind die Varianten jedoch gleichwertig, was beispielsweise auch für das Krebsrisiko gilt. Klassische Leberflecke und Muttermale sind ein guter Indikator, deren Veränderung die Entwicklung bösartiger Hautzellen andeuten kann. Im Vergleich hierzu ist es deutlich seltener, dass Sommersprossen oder Altersflecken eine entsprechende Entartung aufweisen.

Angeborene Formen

Melanome in der Epidermis: Dies ist die bekannteste und am besten sichtbare Variante. Bei Ihnen handelt es sich um bräunliche Flecken, die angeboren als Muttermal oder im Laufe des Lebens als Leberfleck entstehen. Auch Sommersprossen, die über die warme Jahreszeit hinweg deutlich hervortreten als im Winter, gehören zu dieser Gruppe. Gleiches gilt für Altersflecken, die im letzten Lebensdrittel als permanent sichtbare Flecken auftreten.

Melanome in der Dermis: Diese Muttermale liegen in tieferen Hautschichten und werden stärker als Einfärbungen der Haut wahrgenommen. Ein typischer Fall ist der sogenannte "Mongolenfleck". Diese harmlose Ansammlung von Pigmentzellen tritt häufig bei Neugeborenen an Rücken, Gesäß oder Kreuzbein auf und verliert sich im Laufe der ersten Lebensjahre. Als Melanome der Dermis werden außerdem verschiedene Flecke im Gesichtsbereich bezeichnet, die auch die Netzhaut des Auges betreffen können.

Im Laufe des Lebens erworbene Formen des Muttermals

Muttermale aus Nävuszellen (Leberfleck): Diese Unterart ist nicht angeboren, sondern entwickelt sich meist während des Jugendalters in der Phase der Pubertät. Der Leberfleck besteht aus reinen Nävuszellen als spezielle Form der veränderten Hautzellen. Es gibt verschiedene Varianten der Flecken in unterschiedlichen Ausführungen und Hautschichten, ein größeres Risiko für Hautkrebs und ungünstige Veränderungen gibt es hierdurch nicht.

Sonderformen: Neben den gängigsten Varianten gibt es viele Formen des Muttermals, die durch ihre Lage oder Form zur Besonderheit werden. Dazu zählen beispielsweise die Veränderungen von Zellen des Bindegewebes, der Haare oder von Schweißdrüsen. Auch das "Feuermal" (Portweinfleck) mit seiner auffallend rot-violetten Farbe und das Spinnen-Nävus mit seiner netzartigen, optischen Struktur sind zu diesen Sonderformen zu zählen.

Muttermale als Krankheitsbild

Die wichtigste Erkenntnis vorab: Muttermale und Leberflecke sind keine gefährliche Hauterkrankung. Selbst wenn im Laufe des Lebens viele neue Leberflecke hinzukommen, muss dies nicht für ein geschwächtes Immunsystem oder das direkte Ausbrechen von Hautkrebs sprechen. Jeder Mensch erwirbt die markanten Flecken im Laufe seines Lebens, in vielen Fällen sind und bleiben sie harmlos. Dennoch ist es sinnvoll, die Muttermale des Körpers im Blick zu behalten, um Veränderungen rechtzeitig wahrzunehmen. Diese Veränderungen können auf einen bösartigen Charakter hindeuten, der bis zum Hautkrebs führen kann. Ein ruhiger Umgang mit dieser Hautveränderung und die regelmäßige Kontrolle des Hautbildes ist die beste Taktik.

Was tun, wenn sich das Muttermal verändert?

Die Veränderung eines Muttermals im Laufe von Monaten und Jahren muss also nicht zwingend für dessen Bösartigkeit oder die Entstehung von Hautkrebs stehen. Für Betroffene ist es wichtig, selbst oder mit Hilfe des Hautarztes eine seriöse Auswertung der Veränderungen vorzunehmen. Für Laien ist die ABCDE-Regel ein wertvoller Anhaltspunkt, um ein sich wandelndes Muttermal richtig zu bewerten:

A - Asymmetrie: Hiermit ist gemeint, ob das Muttermal eine runde Form aufweist oder sich mit der Zeit unregelmäßig verformt.

B - Begrenzung: Ein natürliches und gutartiges Muttermal ist in seiner Form klar von der umliegenden Hautpartie abgrenzt. Bei Veränderungen können diese Grenzen schleichend verschwimmen.

C - Colorierung: Am häufigsten zeichnet sich ein Muttermal durch seine hellbraune Farbe aus. Eine ungünstige Hautveränderung liegt vor, wenn es bis hin zum tiefen Schwarz verdunkelt.

D - Durchmesser: Hiermit ist das reine Wachstum des Muttermals gemeint. Mit einem Lineal lässt sich im Laufe von Jahren einfach überprüfen, ob der Durchmesser des Mals angewachsen ist.

E - Erhabenheit: Ein gutartiges Muttermal ist fast flach und befindet sich auf der gleichen Höhe wie die umliegende Hautoberfläche. Ungute Veränderungen können für eine Ausdehnung nach oben sorgen.

Je mehr der genannten Kriterien in dieser Reihenfolge bei einer Veränderung des Muttermals erfüllt sind, umso größer ist die Gefahr einer Bösartigkeit. Bereits zur Vorbeugung lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt, der durch ein professionelles Screening die Hautveränderungen erfasst. Spätestens sollte der Arztbesuch erfolgen, wenn zwei oder mehr der genannten Kriterien selbst als Veränderungen erkannt wurden.