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Inkontinenz: Enttabuisieren und die persönliche Lebensqualität zurückgewinnen

Wenn plötzlich der Schließmuskel oder die Blase Schwächen zeigt, verharren die Betroffenen häufig im peinlich berührten Stillschweigen anstatt das Problem aktiv anzugehen. Für diese Tabuisierung, die die Hauptursache für die eingeschränkte Lebensqualität ist, gibt es allerdings gar keinen Grund: Betroffen sind überraschend viele Erwachsene in den verschiedensten Lebensphasen. Hinzu gesellen sich Kinder und Jugendliche mit verwandten Beschwerden. Deshalb sollten Sie sich mit Inkontinenz auch dann befassen, wenn bislang alles in bester Ordnung ist. Denn vorbeugende Maßnahmen können Einschränkungen wie einer Blasenschwäche entgegenwirken, die einen angesichts der vielfältigen Ursachen schneller einholen kann als gedacht.

Inkontinenz - ein weites Feld mit einer bemerkenswerten Vielzahl von Betroffenen

Die Erziehung zur Sauberkeit ist in nahezu allen Kulturen von großer Bedeutung. Bereits in den ersten Lebensjahren lernen Kleinkinder, dass Urin und Exkremente etwas Schmutziges sind. Nicht selten erwähnen Eltern bei der frühkindlichen Erziehung, dass der kontrollierte Toilettengang eine unentbehrliche Eigenschaft des zivilisierten Menschen ist. Sobald die dazu benötigten Kompetenzen erlernt wurden, verschwindet das Thema aus der Agenda der Zwiegespräche. Erläuterungen zu den Vorgängen, die sich üblicherweise hinter der Toilettentür abspielen, gelten als beschämend oder sogar als ordinär.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass der Verbreitungsgrad von Inkontinenz in unserer Gesellschaft kaum bekannt ist. Erhebungen belegen, dass rund fünf Millionen Erwachsene in Deutschland mit einer Harninkontinenz zurechtkommen müssen. Mit Blick auf die Tabuisierung gehen Experten davon aus, dass mindestens neun Millionen Deutsche betroffen sind. Hinzu kommen Kinder und Jugendliche mit artverwandten Beschwerden wie dem Bettnässen.

Ein Thema, das alle Generationen betrifft

Es ist also gut möglich, dass mehrere Freunde an einem Tisch sitzen und ihre Inkontinenz verbergen, obwohl sie das identische Gesundheitsproblem teilen und ein konstruktiver Austausch weiterhelfen könnte. Denn die mangelnde Kontrolle über die Blase oder den Schließmuskel ist verbreiteter als zum Beispiel Diabetes oder Bluthochdruck. Wer nun glaubt, dass das Thema vorwiegend Senioren im dritten Frühling betrifft, zielt mit seiner Einschätzung an der Realität vorbei. Vielleicht ist es Ihnen bereits passiert, das bei körperlichen Tätigkeiten oder bei einer Lachsalve etwas Urin abgeht. Dann wird es Sie gewiss überraschen, dass jede zweite deutsche Frau zwischen zwanzig und fünfzig Jahren diese Erfahrung teilt. Jenseits des 65. Lebensjahrs beklagt jeder dritte Deutsche zumindest eine leichte Blasenschwäche.
Inkontinenz ist also eine vorübergehende oder chronische Einschränkung, die sich durch alle Generationen zieht. Die Ursachen dafür sind ausgesprochen facettenreich und lassen sich in überraschend vielen Fällen beheben oder in der Form behandeln, dass sich die Lebensqualität deutlich verbessert. Die Voraussetzung dafür ist selbstverständlich, dass das Thema beim Arztbesuch und bei vertrauten Gesprächen mit Verwandten oder Freunden auf den Tisch kommt.

Fokus auf die organischen Hintergründe von Inkontinenz

Der lateinische Fachausdruck erfasst einen Zustand, bei dem etwas nicht beibehalten werden kann. Aus medizinischer Sicht handelt es sich dabei um den Inhalt der Blase oder des Darms, der gelegentlich oder stetig unkontrolliert entweicht. Die Lage der Blase ist für das verlässliche Speichern und Abführen von Urin ebenso bedeutend, wie ein intakter Schließmuskel, der aus mehreren Fasern besteht und durch automatische Reflexe gesteuert wird. Dieser befindet sich im Inneren des Körpers am Übergang von der Harnröhre zur Blase. Zur korrekten Funktion des zweiten Blasenschließmuskels im äußeren Bereich, der vom Menschen bewusst gesteuert wird, tragen unter anderem die Beckenbodenmuskulatur und die Nervenversorgung bei.
Wenn nur ein physisches Element des komplexen organischen Gefüges funktional eingeschränkt ist, sieht es für die körpereigene Kontrolle des Harnabgangs schon schlecht aus. Ähnlich unvorteilhaft ist es für das filigrane System, wenn aus verschiedensten Gründen das bewusste Handeln beeinträchtigt und damit die mentale Steuerung des äußeren Schließmuskels nicht möglich ist. Übrigens gestalten sich die organischen und psychischen Hintergründe rund um die Kontrolle des Stuhlgangs nicht weniger kapriziös. Diese vereinfachte Darstellung der organischen Prozesse verdeutlicht nicht nur, wie schnell es zu einer Inkontinenz kommen kann. Es wird auch klar, dass viele körperliche Ursachen dahinterstehen können. Diese unterliegen einerseits nicht dem direkten Einflussbereich der betroffenen Person, andererseits ist es gut möglich, dass nach einer ärztlichen Diagnose und medizinischen Behandlung die Inkontinenz der Vergangenheit angehört.

Medizinisches Phänomen mit vielen Ursachen

Wenngleich über das Thema selten offen gesprochen wird, sind die unterschiedlichen Ausprägungen bei einer eingeschränkten Kontrolle des Urins oder des Stuhls geläufig. Zum Beispiel entweichen bei einigen Personen wenige Tropfen, wenn es plötzlich kalt wird oder das Becken körperlich belastet wird. Bei anderen Patienten erhöht sich der Druck innerhalb von Sekunden und der gesamte Blaseninhalt entweicht, bevor sie die Toilette erreichen können.

Mit Blick auf die Ursachen und den verschiedenen Schweregraden unterteilen Ärzte allein die Harninkontinenz in zahlreiche Varianten.
Mediziner sprechen von einer Belastungsinkontinenz, wenn der Harnverlust durch kräftiges Husten oder Lachen verursacht wird. Tritt der Harndrang urplötzlich auf, ist von einer Dranginkontinenz die Rede. Eine organische Störung der Entleerung liegt in der Regel dann vor, wenn Experten eine Überlaufinkontinenz diagnostizieren.
Damit sind nur einige Beispiele für die differenzierte Einordnung der Blasenschwäche genannt. Bemerkenswert lang ist die Liste der Ursachen, die hinter dem Harnverlust stehen.

 

Organische Ursachen für Inkontinenz

 

Es ist kein großes Geheimnis, dass einige Schwangere oder junge Mütter nach der Geburt eine verminderte Kontrolle des Harndrangs beklagen. Dabei spielt unter anderem die räumliche Nähe von Blase und Gebärmutter eine Rolle, die sich im Zuge der Schwangerschaft ausdehnt und mehr Platz für sich beansprucht. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine vorübergehende Inkontinenz, die sich mit Bewegungstherapien und anderen therapeutischen Maßnahmen beheben lässt.

Ähnliche Auswirkungen haben Operationen wie die Entfernung der Prostata, durch die sich die Konstellation der inneren Organe mit möglichen Auswirkungen auf die Blasenfunktion verändert. Da die Nervenversorgung für die Harnkontrolle äußerst relevant ist, können neurologische Erkrankungen oder Nervenschädigungen eine Inkontinenz verursachen. Psychogene Erkrankungen können sich hingegen negativ auf das bewusste Handeln und die Steuerungsfähigkeit des äußeren Blasenschließmuskels auswirken.

Blasenschwäche als warnendes Symptom

Betroffene Personen werden häufig von einem Schamgefühl erfasst und haben Angst, dass der unkontrollierte Harnverlust entdeckt wird. Einerseits kann der aufgebaute psychische Druck dazu führen, dass sich die Blasenschwäche unnötig verstärkt. Andererseits führt die Tabuisierung dazu, dass das Problem ignoriert und nicht thematisiert wird. Dabei wird übersehen, dass es sich um ein bedeutendes Symptom für einen Harnwegsinfekt, eine hormonelle Störung, Blasensteine oder andere Erkrankungen handeln kann. Demnach ist es sinnvoll, dass Sie den Arzt des Vertrauens frühzeitig einweihen.

So werden akute Erkrankungen schnell entdeckt und können zeitnah behandelt werden. Da die eingeschränkte Blasenfunktion vielfach eine Begleiterscheinung ist, erledigt sich mit dem Beheben der Ursache häufig auch die Inkontinenz. Selbst wenn es sich um einen chronische Variante handelt, kennen Mediziner einige Medikamente, Therapien und operative Eingriffe, damit inkontinente Patienten wieder mit Freude am Leben teilhaben.

Fokus auf ein verwandtes Problem - Bettnässen bei Kindern

Dass Offenheit bei der Inkontinenz einem Schlüssel zum persönlichen Glück gleicht, ist Ihnen nun bewusst. Gleiches gilt für den Fall, wenn sich Kinder regelmäßig einnässen.

Ärzte bezeichnen dieses Problem als Enuresis, dass in den wenigsten Fällen auf Verhaltensfehler der Kinder oder Eltern zurückzuführen ist. Viel näher liegt eine chronische Erkrankung, von der 15 Prozent der Mädchen und Jungen zwischen fünf und sechs Jahren betroffen sind. Deshalb richten Mediziner ihr Interesse zunächst auf mögliche organische Ursachen, bevor sie beispielsweise psychische Belastungen für das Bettnässen in Erwägung ziehen. Beispielsweise kann ein Infekt oder ein erhöhter Blutzucker dahinterstecken.
Ebenso kann es sein, das sich die körperliche Entwicklung in einem kleinen Detail verzögert. Dies ist keineswegs eine Seltenheit, sondern kommt bei vielen Kindern vor. Bei dem organischen Gefüge für die Steuerung des Harndrangs ist ein bestimmtes Hormon beteiligt, das von der Hirnanhangdrüse produziert wird. Dieses sorgt während der Nacht für eine Konzentration des Urins, damit die angesammelte Flüssigkeit zum Blasenvolumen passt. Ohne diesen hormonellen Konzentrationseffekt läuft die Blase während der Nachtruhe vereinfacht gesagt über, ohne dass sich zuvor ein Druckgefühl aufbaut.

Bettnässen - oftmals ein hormonelles Problem

In der Regel startet die Produktion dieses essentiell wichtigen Botenstoffs zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr. So erklärt sich leicht, warum die meisten Kinder ab diesem Zeitpunkt die Nachtruhe trocken überstehen. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass die Hormonproduktion verspätet einsetzt und in wenigen Fällen auch im Erwachsenenalter gestört ist.
Glücklicherweise gibt es ein Medikament, das dem Körper den benötigten Stoff zuführt, wodurch sich das Problem mit dem Bettnässen zeitnah erledigt. Leider widmen sich viele Eltern sehr lange den Selbstzweifeln, bevor sie den Kinderarzt aufsuchen. Denn Bettnässer leiden meist sehr unter den nächtlichen Vorfällen, sodass sich zu den leicht behebbaren organischen Hintergründen psychische Auswirkungen wie ein vermindertes Selbstbewusstsein gesellen. Deshalb ist der Rat eines Mediziners unentbehrlich, falls Ihr Kind vom Einnässen betroffen ist.

Viele Möglichkeiten zur Therapie bei Inkontinenz

Auf dem Markt werden zahlreiche Arzneimittel angeboten, die Hilfe bei einer Blasenschwäche versprechen. Einige Präparate bringen eine nachgewiesene Wirkung mit, die durch klinische Studien belegt werden.

Es gibt vor allem unter den rezeptfreien Medikamenten Produkte, deren Nutzen Mediziner anzweifeln. Angesichts der vielfältigen Ursachen lässt sich aber leicht nachvollziehen, dass eine Selbsttherapie in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt und nicht ratsam ist. Der einzige clevere Weg ist die Konsultation eines Arztes.Auf dem Markt werden zahlreiche Arzneimittel angeboten, die Hilfe bei einer Blasenschwäche versprechen. Einige Präparate bringen eine nachgewiesene Wirkung mit, die durch klinische Studien belegt werden. Es gibt vor allem unter den rezeptfreien Medikamenten Produkte, deren Nutzen Mediziner anzweifeln. Angesichts der vielfältigen Ursachen lässt sich aber leicht nachvollziehen, dass eine Selbsttherapie in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt und nicht ratsam ist. Der einzige clevere Weg ist die Konsultation eines Arztes.

Diagnostik bei Inkontinenz

Die medizinischen Experten eruieren in den Patientengesprächen und mit diagnostischen Methoden wie der Analyse der Urinprobe, der Blutuntersuchung oder dem Ultraschall die möglichen Ursachen. Die Diagnose kann in der Behandlung einer übergeordneten Erkrankung münden, bei der zugleich das Symptom der Inkontinenz verschwindet. Ein gelungenes Beispiel hierfür wäre die Aufdeckung einer Harnwegsinfektion oder das Aufspüren von Blasensteinen.

Die richtigen Produkte bei Inkontinenz