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Heuschnupfen – Alle Jahre wieder...

Kennen Sie das? Wie aus heiterem Himmel beginnen Ihre Augen zu tränen, Ihre Haut juckt und Ihre Nase läuft ... und läuft … und läuft. Dabei haben Sie weder kalte Füße bekommen noch können Sie sonstige Zeichen einer Erkältung feststellen. Im Gegenteil: Oftmals "erwischt" es Sie mit solchen Symptomen ausgerechnet im Frühjahr oder Sommer - jener Zeit, die Sie am liebsten draußen verbringen. Doch sobald Sie das Haus verlassen, scheinen sich die Beschwerden noch zu verschlimmern.

Heuschnupfen – ein wahres Volksleiden

Natürlich haben Sie längst erkannt, was wir versucht haben zu umschreiben - das klassische Bild des Heuschnupfens. Auch wenn Sie selbst keinen haben, kennen Sie bestimmt irgendjemanden, der regelmäßig darunter leidet - denn das Phänomen betrifft mehr als ein Viertel der erwachsenen Deutschen. Unter Kindern liegt die Rate sogar noch um einiges höher.
Doch anders als sein Name und die häufigste Erscheinung suggeriert, tritt Heuschnupfen nicht nur im Sommer auf, sondern kann Betroffene das ganze Jahr über ereilen. Abhängig davon, in welchem Monat die Allergie auslösende Pflanze blüht, leiden sie an kalten Wintertagen ebenso stark wie in heißen Monaten. Warum das so ist, wie sich allergisch veranlagte Personen schützen können und wie ein Pollenflugkalender die Betroffenen bei der Prävention unterstützen kann, erfahren Sie im Folgenden.

Was hat der Heuschnupfen mit Heu zu tun?

Nichts! Oder zumindest nicht genug, um die Namensgebung zu rechtfertigen. Eine juckende Nase und damit einhergehendes Augenbrennen oder besonders heftiges Niesen können ihre Ursache zwar tatsächlich in Heu finden - haben aber nicht zwingend etwas damit zu tun. Die Allergische Reaktion ist jedoch nicht auf das Heu selbst zurückzuführen, sondern auf die darin enthaltenen Bestandteile der ursprünglichen Pflanzenblüte. Sie sind die eigentlichen Verursacher des so genannten Heuschnupfens.
Dass die Krankheit trotzdem nach den trockenen Stängeln benannt ist, liegt daran, dass sie zur Zeit des Heu-Machens verstärkt auftritt: Im späten Frühjahr oder im zeitigen Sommer - wenn die noch grünen Halme geschnitten werden – blühen die Gräser. Die umherfliegenden Pollen lösen bei entsprechend veranlagten Menschen starkes Niesen, Fließschnupfen und / oder Augenjucken aus. Weil frühere Generationen die Ursache des Phänomens noch nicht kannten, es aber vornehmlich beim Heu-Machen beobachteten, gaben sie ihm einen scheinbar treffenden Namen.

Warum heißt er trotzdem Heuschnupfen?

Doch auch in späteren und aufgeklärteren Zeiten hat der einmal falsch benannte Heuschnupfen seine Bezeichnung behalten. Das ist nicht allein der Gewohnheit geschuldet - sondern findet eine durchaus logische Begründung: Der Artenreichtum in der Pflanzengruppe der Gräser ist so hoch, dass überdurchschnittlich viele Allergiker auf mindestens einen Vertreter "anspringen". Die meisten Reiz-Auslöser finden sich unter jenen Gewächsen, die als Basis für Heu dienen.
Da das Heu bis auf wenige Ausnahmen immer mehrere Grassorten enthält, ist das Wort "Heu" zum Sammelbegriff für zahlreiche Auslöser geworden. Als nach und nach weitere Verursacher für Heuschnupfen bekannt wurden, hatte sich der Begriff schon manifestiert. Ganz gleich also, auf welche Art von Pollen Sie allergisch reagieren: Jede Überempfindlichkeit bei Blütenstaub-Kontakt ist ein Heuschnupfen - auch dann, wenn die Auslöser von einer anderen Pflanze stammen.

Welche alternativen Bezeichnungen trägt Heuschnupfen?

Natürlich wird kein Arzt der Welt einen "Heuschnupfen" diagnostizieren. Ganz offiziell heißt die Erkrankung allergische Rhinitis bzw. Rhinitis allergica. Damit bezieht sie sich auf das hauptsächliche Symptom der verstopften Nase bzw. auf die zugrundeliegende Entzündung der dort sitzenden Schleimhäute.
Andere geläufige Fachbezeichnungen sind Pollinose und Pollinosis. Beide Worte basieren auf dem lateinischen Begriff für fein vermahlenes Mehl: Pollen. Im Gegensatz zur oben erwähnten Rhinitis spielt er nicht auf die Wirkung, sondern auf die Auslöser des Heuschnupfens an.
Des Weiteren existiert die Bezeichnung Heufieber. Sie stammt aus einer Zeit, als die Ursache von Heuschnupfen noch nicht bekannt war. Betroffene, die sich aus gutem Grund von der Arbeit auf den Wiesen distanzierten, galten schnell als Drückeberger und erlagen in den Augen ihrer Mitmenschen dem besagten Heufieber.
Darüber hinaus prägen viele Heuschnupfen-Patienten Kosenamen für ihr Leiden. Dabei beziehen sie sich meistens auf das zeitliche Auftreten der Allergie oder auf "ihr" persönliches Allergen. Die Liste enthält Wortschöpfungen wie Lenz-Lorke, Birkenpech oder Hasel-Hysterie.

Krankheitsbild

Wie reagiert der Organismus bei Heuschnupfen?

Experten bezeichnen die allgemeine "Blütenstauballergie" als "durch Pollen hervorgerufene allergische Reaktion des Organismus". Damit konkretisieren sie die Sache deutlich mehr als der irreführende Volksmund. Wobei Irreführung ein gutes Stichwort ist - denn genau die löst die typischen Symptome eines Heuschnupfens aus:

Ihr Körper vermutet in eigentlich völlig harmlosen Pflanzenpollen eine Gefahr und bildet Abwehrstoffe, die zunächst ruhen. Beim zweiten und jedem weiteren Kontakt mit den Fremdkörpern werden sie aktiviert. Sobald Sie Ihren Organismus erneut der vermeintlichen Gefahr aussetzen, schlagen seine Botenstoffe Alarm. Diese täuschen dem Körper eine Entzündung vor und animieren ihn dadurch zur Gegenwehr.
Als Reaktion auf diese hausgemachte Verwirrung schwellen die Schleimhäute in Nase und Augen an. Sie produzieren vermehrt Sekrete und zwingen den Körper durch heftiges Niesen und Tränen, die gedachten Erreger herauszuschleudern bzw. zu schwemmen. Diese Symptome sind also die Folge einer vollkommen überzogenen Reaktion des Immunsystems auf eine eigentlich harmlose Substanz.