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Hand-Fuß-Mund: Klassiker der Kinderkrankheiten

An diversen Körperpartien zeichnet sich ein Hautausschlag ab und einige Symptome wie leichtes Fieber gesellen sich hinzu. Wenn die betroffenen Mädchen und Jungen unter zehn Jahre sind, könnte es sich um die Krankheit Hand-Fuß-Mund handeln, die von speziellen Enteroviren ausgelöst wird. Wenn der Kinderarzt mit seiner Diagnose die Virusinfektion bestätigt, dürfen die Eltern aufatmen: Es handelt sich um eine vergleichsweise harmlose Kinderkrankheit, bei der vor allem die Beschwerden der Sprösslinge gemildert werden sollten.

Hand-Fuß-Mund Erkrankung - meist harmloser, als es scheint

Wenn Eltern merkwürdige Ausschläge und diverse Krankheitssymptome bei ihren Kindern feststellen, sind sie schnell besorgt. Hinzu kommt, dass umgangssprachlich für die Viruserkrankung auch der Begriff "falsche Maul- und Klauenseuche" verwendet wird. Deshalb klingt die Angelegenheit erst einmal bedrohlicher, als sie eigentlich ist.

In der Regel bilden sich teilweise schmerzliche Pusteln mit rötlichem Ton heraus, die sich vornehmlich auf den Bereich am Mund, die Innenflächen der Hand und die Fußsohlen beziehen. Der Fachausdruck leitet sich offensichtlich von dem typischen Erscheinungsbild des Ausschlags ab. Außerdem gehören Entzündungen im Mundraum, die Mediziner als Aphten bezeichnen, zu den unangenehmen Begleiterscheinungen. Genau genommen handelt es sich im Mund um Bläschen, in denen sich eine Flüssigkeit befindet, während die Hautveränderungen wie kleine Knoten oder Flecken aussehen.

Hand-Fuß-Mund ist medizinisch betrachtet keine spektakuläre Diagnose. Die Krankheit ist durchaus verbreitet und tritt häufiger auf. Studien haben ergeben, dass es insbesondere im späten Sommer und frühen Herbst zu einer Konzentration der registrierten Fälle kommt. Betroffen sind vorwiegend kleine Kinder. Allerdings können auch Jugendliche oder Erwachsene infiziert werden. Im fortgeschrittenen Alter sehen Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen einem geschwächten Immunsystem und dem Auftreten der Hand-Fuß-Mund-Infektion.

Hinter den ersichtlichen Symptomen verbergen sich so genannte Enteroviren, die der übergeordneten Gruppe der Picornaviren angehören. Profis unterscheiden diverse Varianten, die eine Hand-Fuß-Mund-Erkrankung auslösen können. Kennzeichnend für die Enteroviren ist nicht nur, dass sie die Erbsubstanz Ribonukleinsäure enthalten. Sie sind bemerkenswert robust und überleben auch in einigen aggressiven Substanzen wie der Magensäure. Einerseits lieben die Erreger eine schwül-warme Aura. Andererseits weisen sie eine hohe Sensibilität gegenüber trockene Sphären und Temperaturen von 50 Grad oder mehr auf. Diese Charakteristiken sind für die Ansteckungsgefahr ebenso relevant wie für hygienische Maßnahmen im Rahmen einer erkannten Infektion. Denn aus den Eigenschaften der Viren resultiert die Tatsache, dass Hand-Fuß-Mund hochansteckend ist. Dementsprechend groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich weitere Personen im näheren Umfeld anstecken.

Wie kommt es zu der Infektion mit Hand-Fuß-Mund?

Enteroviren haben sich auf den Menschen fokussiert, sodass es beispielsweise nicht zu einer direkten Übertragung durch Tiere kommen kann. Nur im menschlichen Körper kann sich die spezifische virale Gruppe vermehren, wobei der Darm ein bevorzugtes Milieu ist. Im Zuge der Infektion sind sie jedoch in vielen Sekreten vorhanden. Dies betrifft beispielsweise den Schweiß, den Speichel, den Kot und die Flüssigkeit, die sich in den Bläschen befindet. Dementsprechend viele Möglichkeiten gibt es, wie sich der Virus beim zwischenmenschlichen Kontakt auf eine andere Person übertragen kann. Sehr häufig geraten die belasteten Flüssigkeiten bei Interaktionen mit den infizierten Menschen an die Hände und gelangen darauf folgend in den Körper der Kontaktpersonen. Diese Formen der Schmierinfektion müssen bei der Pflege der erkrankten Kinder oder Erwachsenen bedacht werden. Verbreitet ist ebenso eine Tröpfcheninfektion über das Niesen oder Husten oder eine Übertragung durch Reste von Kot.

Die Enteroviren, die für Hand-Fuß-Mund verantwortlich sind, beeindrucken mit ihrer Resistenz. Deshalb sind indirekte Übertragungen nicht ungewöhnlich. Erreger können sich zum Beispiel an den Türklinken von Sanitäranlagen und anderen Räumen befinden, die nach dem Toilettengang aufgesucht werden. Auch auf Objekten wie Spielwaren können die Viren eine geraume Zeit überleben und somit indirekt eine weitere Person erreichen. Aufgrund der vielfältigen Übertragungsmöglichkeiten und der hochansteckenden Eigenschaften bei diesem Erreger spielt die Hygiene während und nach der Erkrankung der Kinder eine bedeutende Rolle. Ärzte versorgen die Eltern in der Regel mit wertvollen Tipps zum Umgang mit den betroffenen Patienten. Wer diese Ratschläge annimmt, kann viel dazu beitragen, dass weitere Familienmitglieder und Kontaktpersonen von der Infektion verschont bleiben.

Symptome und Beschwerden bei Hand-Fuß-Mund

Mit der Viruserkrankungen sind einige Symptome verbunden, die bei den Kindern leichte bis unangenehme Beschwerden hervorrufen können. Hierzu zählen Halsschmerzen, leichtes Fieber und Gliederschmerzen, die bereits in einem frühen Stadium auftreten können.

Da sich entsprechende Parallelen ergeben, vermuten viele Eltern zunächst eine Erkältung oder eine Grippe. Ebenso kann die Infektion mit Hand-Fuß-Mund Übelkeit und Appetitlosigkeit hervorrufen, wodurch sich bisweilen Assoziationen mit einem Magen-Darm-Infekt ergeben. Außerdem kann die Ablehnung von Speisen und Getränken mit den Beschwerden im Mundraum zusammenhängen. Darüber hinaus können Bindehautentzündungen zu den Begleiterscheinungen zählen.

Augenfällig sind jedoch die typischen Ausschläge, die von der Virusinfektion verursacht werden. Dabei kann es sich um rötliche Flecken oder Knötchen handeln. Die einzelnen Hautveränderungen muten meist sehr winzig an, treten aber im Ensemble auf. Optisch wirkt der Hautausschlag so, als ob die flachen oder leicht erhobenen Pusteln in einen roten Ring übergehen. Vor allem im weiteren Verlauf können sich die Hautreaktionen teilweise oder vermehrt in kleine Bläschen verwandeln, die eine hochinfektiöse Flüssigkeit enthalten. Während die ersten Ausschläge bei vielen Patienten keine weiteren Beschwerden hervorrufen, sind die herausgebildeten Blasen vielfach mit einem Juckreiz oder Schmerzen verbunden.

Die Hand-Fuß-Mund-Erkrankung verdankt ihre Bezeichnung der üblichen Verteilung der Ausschläge. Verbreitet sind Hautreaktionen rund um den Mund, im Mundraum, an den Handinnenflächen und auf den Fußsohlen. In einigen Fällen können auch andere Körperregionen wie die der Po oder die Ellenbogen betroffen sein. Viele Erkenntnisse rund um die Erkrankung sprechen dafür, dass sich diese Ausschläge nicht unmittelbar aus dem Krankheitsbild ergeben. Vielmehr resultieren die Flecken in ungewöhnlichen Bereichen daraus, dass Kinder mit den eigenen Händen die ansteckende Flüssigkeit aus den Bläschen unbemerkt auf dem Körper verteilen. Bei den Knötchen oder Flecken im Mundraum kann es sein, dass daraus zunächst Bläschen und später so genannte Aphthen entstehen. So nennen Fachärzte wunde Stellen am Gaumen, am Zahnfleisch oder an der Zunge, die sehr schmerzhaft sein können. Deshalb ist es möglich, dass Schluckbeschwerden den Kindern die Freude am Essen oder Trinken nehmen.