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Halsschmerzen - mal harmlos, mal ernste Krankheit

Kratzen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden. Bestimmt wurden auch Sie schon einmal unverhofft von Halsschmerzen heimgesucht. Der Anlass ist oft banal, kalte Füße, Zugluft oder eine allgemeine Erkältung können der Auslöser dieser unangenehmen Beschwerden sein. Meist sind sie binnen weniger Tage verschwunden, wenn man die bewährten Hausmittel anwendet. Mitunter allerdings wird der Gang zum Arzt erforderlich. Falls sich die Beschwerden hartnäckig halten, muss die Ursache genau abgeklärt werden. In eher seltenen Ausnahmen können Halsschmerzen nämlich durchaus Anzeichen für schwere Erkrankungen sein.

Das Krankheitsbild ist vielfältig: Ein Kratzen im Hals, Heiserkeit, das Gefühl, sich räuspern zu müssen oder ein im Hals stechender Hustenreiz sind oft die ersten Anzeichen, dass eine Erkrankung im Hals- und Rachenraum im Anflug ist. Diese leichteren Formen der Halsschmerzen gehen mit fast jeder Erkältung einher. Kommen Schluckbeschwerden, geschwollene Lymphknoten oder gar Fieber hinzu, wird die Angelegenheit ernster. Jetzt können eine Mandelentzündung oder weitere schwerwiegende Halskrankheiten der Auslöser der Beschwerden sein. Dabei beschränken sich Halsentzündungen keineswegs auf die kalte Jahreszeit, auch im Sommer treten Krankheitsfälle durch Viren und Bakterien auf.

Leichtere Halsschmerzen und die Ursachen

Durch verschiedene Faktoren - mal Viren, mal Bakterien, aber auch Überanstrengung und Umwelteinflüsse - wird die Schleimhaut im Hals- und Rachenbereich erst gereizt, dann entzündet sie sich. Dabei unterscheiden die Ärzte nicht nur nach Auslösern der Halsschmerzen, sondern ebenso nach dem Bereich, in dem die entzündlichen Vorgänge ablaufen. So versteht man unter einer Pharyngitis eine Rachenentzündung. Die bekannte Mandelentzündung, die fast ein jeder ein- oder mehrmals in seinem Leben durchmacht, ist weithin als Angina bekannt. Der korrekte Fachausdruck lautet hier Angina tonsilliaris oder Tonsillitis. Ist der Kehlkopf entzündet, spricht man von einer Laryngitis, betrifft die Entzündung auch den Rachen, von einer Pharyngolaryngitis.

Der Krankheitsverlauf bei Halsschmerzen hängt ebenfalls von den Ursachen ab. Treten im Rahmen einer allgemeine Erkältung Halsbeschwerden auf, so dauern diese selten länger als zwei, drei Tage. Danach werden sie oftmals vom Schnupfen und später von Husten abgelöst. Kopfschmerzen und Fieber können bei diesen Erkältungshalsschmerzen ebenfalls auftreten. Viren und Bakterien, die sich im Hals-Rachen-Raum angesiedelt haben, führen meist zu stärkeren Beschwerden. Während Rhinoviren noch einfach zu behandeln sind und durch die eigene Abwehrkraft bekämpft werden können, sind die Krankheitsfälle bei Influenzaviren bereits hartnäckiger. Hier zählen Halsschmerzen zu einer Vielzahl von Erscheinungen: Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber sind bei Grippeerkrankungen ebenfalls Begleiter.

Ernste Halskrankheiten und ihr Verlauf

Im folgenden erhalten Sie einen Überlick über die drei wichtigsten Halskrankheiten und deren Verlauf.

  1. Bei einer Streptokokkeninfektion, den Hauptauslöser von Mandelentzündungen, sind die Symptome typisch: Starke Halsschmerzen, die sich bis in die Ohren ziehen, geschwollene Lymphknoten am Hals und oft ein schlechter Geschmack und Geruch im Mund deuten auf die Angina hin. Fast immer geht diese Erkrankungen auch mit einem generellen Krankheitsgefühl, mit Fieber und Kopfschmerzen einher. Bei Kindern treten bei einer Tonsillitis teilweise auch Bauchschmerzen auf, Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls als Begleiterscheinungen auftreten. Leiden Kinder wiederholt unter Mandelentzündungen, so kann die Entfernung der Mandeln ratsam sein
     
  2. Eine Laryngitis, die Kehlkopfentzündung, lässt sich auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Ist die Erkältung sehr heftig oder waren die Abwehrkräfte des Patienten bereits geschwächt, so dehnt sich die Entzündung unter Umständen bis auf den Kehlkopf aus. Ein häufig vorkommendes Signal für die Erkrankung des Kehlkopfes ist eine starke Heiserkeit, mitunter bleibt dem Patienten im wahrsten Sinn des Wortes die Sprache weg. Diese Aphonie, die Stimmlosigkeit, hat bei einer Kehlkopfentzündung ihre Ursache meist in einer Virusinfektion. Die Halsbeschwerden können hier noch anhalten, während die anderen Erkältungssymptome bereits wieder im Abklingen sind.
     
  3. Bei einer Kehldeckelentzündung ist der Gang zum Arzt in der Regel unumgänglich. Diese Erkrankung - Epiglottitis genannt - tritt häufig als Folge eines Infekts der oberen Atemwege auf, verursacht durch Bakterien, können Viren vorschädigend wirken. Von der Kehldeckelentzündung sind hauptsächlich jüngere Kinder betroffen, ab dem Schuleintrittsalter nimmt diese durch Hämophilus influenzae b (Hib) verursachte Erkrankung ab. Zur Eindämmung der nicht ungefährlichen Krankheit, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, trägt eine Impfung gegen den genannten Erreger bei. Im Erwachsenenalter dagegen sind Streptokokken und Pneumokokken Hauptauslöser dieser mitunter lebensbedrohenden Erkrankung. Besonders bei Kindern und dann, wenn zu den Halsschmerzen pfeifende Atemgeräusche kommen, sollte unverzüglich der nächste Arzt aufgesucht werden.

Halsschmerzen schnell und effektiv behandeln