Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Lästige Probleme mit häufigem Wasserlassen?

Ein natürlicher Harndrang ist jedem menschlichen Wesen vertraut. Das Signal, "müssen" zu müssen, stellt sich immer dann ein, wenn sich Ihre Blase nach und nach füllt. Spüren Sie dieses Bedürfnis jedoch übermäßig oft oder in verstärktem Maße, macht Ihnen häufiges Wasserlassen zu schaffen. Im Berufsalltag, bei Kulturveranstaltungen ohne Pause, beim Sport oder im intimen Zusammensein kann vermehrter Harndrang unangenehm, peinlich und zeitraubend sein.

1. Wie viel Flüssigkeit kann eine Harnblase aufnehmen?   
2. Es muss nicht unbedingt eine Erkrankung vorliegen   
3. Häufiges Wasserlassen bei Frauen und Männern   
3.1. Polyurie - Symptome und Behandlung   
3.2. Pollakisurie - Symptome und Behandlung  
3.3. Nykturie - Symptome und Behandlung   
4. Auf die korrekte Diagnose kommt es an   
5. Ärztliche Untersuchungen bei häufigem Wasserlassen   
6. Was können Sie gegen häufigen Harndrang tun?  
7. Diverse Medikamente können Ihre Blasenschwäche lindern   
8. Bewährte Haus- und Naturheilmittel gegen häufiges Wasserlassen  
9. Hilfe aus der Homöopathie bei häufigem Wasserlassen  
10. Wenn Ihr Kind unter häufigem Wasserlassen leidet  
11. Häufiges Wasserlassen nicht unbehandelt lassen  
12. Quellen und weiterführende Informationen   

Wie viel Flüssigkeit kann eine Harnblase aufnehmen?

In Ihren Nieren wird der Urin hergestellt, der sich in der Blase sammelt. Sobald sich diese gefüllt hat, meldet sich der Harndrang. Die tatsächliche Urinmenge schwankt je nachdem, wie viel Sie getrunken oder an stark wasserhaltiger Nahrung zu sich genommen haben.

Urin besteht zu 95 Prozent aus Wasser und ist dafür zuständig, den Flüssigkeitshaushalt Ihres Körpers zu regeln. Außerdem entsorgt er Harnsäure, Harnstoffe und weitere Endprodukte des Stoffwechsels wie Kreatinin, wasserlösliche Vitamine und Hormone aus Ihrem Organismus. Ferner sind Farbstoffe (Urochrome), organische Säuren (beispielsweise Zitronen- und Oxalsäure) sowie organische und anorganische Salze im Harn enthalten.

Von Person zu Person fällt die maximale Blasenkapazität unterschiedlich aus. Sobald diese erreicht ist, kommt es zum "imperativen Harndrang", einer nicht zu kontrollierenden Entleerung der Blase, die Sie nicht mehr unterdrücken können. Die Harnblase eines gesunden Mannes verfügt im Allgemeinen über ein Fassungsvermögen von 400-600 ml. Bei gesunden Frauen sind es nur 300-400 ml, weil deren innere Geschlechtsorgane mehr Platz einnehmen. Fühlt sich die Blase beim Erreichen der individuellen Kapazitätsgrenze voll an, macht sich der Harndrang nachdrücklich bemerkbar. Ausgelöst wird er durch Rezeptoren in der Blasenwand, die die vergrößerte Spannung dem zentralen Nervensystem melden.

Die Häufigkeit des Harndrangs hängt davon ab, wie stark die Blase gefüllt ist. Haben Sie besonders oft oder sogar ständig das Bedürfnis, Ihre Blase zu entleeren? Das kann auf eine Störung dieses Organs hindeuten. Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Beschwerden mit der Blase führen. Folgende Punkte sind bei der medizinischen Diagnose zu berücksichtigen:

  1. Tritt der Harndrang überwiegend bei Tag oder aber während der Nacht auf?
  2. Wie viel Urin scheiden Sie auf der Toilette aus?

Zur Behandlung von häufigem Wasserlassen bieten sich mehrere Methoden an. Ziehen Sie einen Arzt zurate, wenn Sie Diabetes mellitus, eine Blasenentzündung oder eine vergrößerte Prostata als Ursache für Ihren übermäßig häufigen Harndrang vermuten.

Es muss nicht unbedingt eine Erkrankung vorliegen

Ihre Lebensweise und Ihr Trinkverhalten spielen eine bedeutende Rolle, wenn es um die Urinbildung in Ihrem Körper geht. 1 bis 1,5 l pro Tag sind dies im Durchschnitt. Je größer die aufgenommene Flüssigkeitsmenge ist, desto mehr Urin wird produziert. Wer von morgens bis abends viel Wasser trinkt, muss häufiger auf die Toilette. Tee, Kaffee, Bier und Sekt gehören zu den Getränken, die den Harndrang spürbar intensivieren.

Trinken Sie große Mengen und ernähren Sie sich mit wasserreichem Obst und Gemüse (Melone, Ananas, Tomate, Gurke, Spargel), ist ein verstärkter Harndrang völlig normal. Achten Sie aber darauf, dass bei jedem Wasserlassen tatsächlich viel Urin austritt. Zehnmal pro Tag zu urinieren, gilt als normal. Müssen Sie über einen längeren Zeitraum weitaus öfter auf die Toilette, sollten Sie Ihre Blase von einem Arzt untersuchen lassen.

Wenn Sie an regelmäßiges Trinken gewohnt sind, kennen Sie vermutlich das Bedürfnis nach relativ häufiger Miktion (Blasenentleerung) und werden deshalb nicht nervös. Beim Anstieg der Urinmenge auf über 2 l handelt es sich allerdings um ein als krankhaft eingestuftes Aufkommen, welches Sie nicht unbeachtet lassen sollten.

Häufiges Wasserlassen bei Frauen und Männern

Mediziner unterscheiden generell drei Formen bei häufigem Harndrang:

  1. Polyurie - die krankhaft erhöhte Ausscheidung von Urin. Richtwert: mehr als 3 l innerhalb von 24 Stunden bei Erwachsenen
  2. Pollakisurie - häufiges Wasserlassen in eher kleinen Einheiten, ohne dass sich die Gesamtmenge des ausgeschiedenen Urins erhöht
  3. Nykturie - vermehrtes nächtliches Harnlassen, verbunden mit mehrmaliger Schlafunterbrechung

Polyurie - Symptome und Behandlung

Scheiden Sie täglich Urinmengen von 2-3 l aus, liegt diese Menge oberhalb der Norm und deutet auf eine Polyurie hin. Mit häufigem Wasserlassen geht häufig ein starkes Durstgefühl einher, welches bei vielen Menschen durch Diabetes mellitus verursacht wird. Typisch ist die sehr helle Urinfärbung bei einer Polyurie. Harntreibende Medikamente wie Lithium oder "Wassertabletten" sind gleichfalls als Auslöser bekannt, ebenso ein erhöhter Kalziumspiegel oder ein niedriger Kaliumspiegel.

Eine Polyurie kann außerdem auftreten, wenn Sie Kaffee oder alkoholische Getränke in sehr großen Mengen konsumieren oder entwässernde Medikamente einnehmen. Häufiges Wasserlassen ist zudem als Symptom bei weiteren Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, Überfunktion der Nebenschilddrüse oder Nierenversagen bekannt. Starke seelische Belastungen wie Prüfungsangst, Trennungen oder offizielle Vorladungen rufen bei einigen Menschen jeden Alters einen ebenfalls verstärkten Harndrang hervor.

Betroffene Patienten empfinden häufiges Wasserlassen meistens als störend und oft sogar als ausgesprochen quälend. Bei der Behandlung einer Polyurie müssen Komplikationen wie Flüssigkeits- und Mineralienverlust vermieden werden. Diese könnten als Folge von Kreislaufproblemen, Beeinträchtigung des Leistungsvermögens oder Darmträgheit eintreten. Erkrankungen, die häufigen Harndrang hervorrufen, gehören entsprechend einer medizinischen Indikation therapiert.

Die Behandlung einer Polyurie wird zunächst auf eine gegebenenfalls vorhandene Grunderkrankung wie Diabetes mellitus ausgerichtet. Als herzkranker Patient erhalten Sie eine spezielle Therapie und müssen eventuell ein bestimmtes Antibiotikum einnehmen. Mit dessen Unterstützung sollen bestehende Entzündungen abheilen. Ferner ist extra viel Trinken notwendig, damit bei Grunderkrankungen Erreger aus Ihrem Körper gespült werden, um zum Erfolg der Behandlung einer Polyurie beizutragen.

Die konsequente Therapie einer Grunderkrankung hilft dabei, eine Polyurie zu lindern oder gänzlich zu vermeiden. Sie können also effektive Vorbeugung betreiben, damit es gar nicht erst zu einer krankhaft hohen Ausscheidung von Urin kommt. In manchen Fällen wird statt einer medikamentösen Behandlung auch eine Psychotherapie empfohlen, um die Polyurie einzudämmen. Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training gelten ebenfalls als wirksames Mittel. Auch Akupunktur und aus der Natur stammende Arzneimittel (Phytopharmaka) haben sich vielfach als wirksam gegen Polyurie erwiesen.