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Haarausfall - was nun?

Allein schon um des guten Aussehens willen ist Haarausfall gefürchtet. Ausgefallene Haare auf der Kleidung hinterlassen einen ungepflegten Eindruck, auf dem Tisch oder am Arbeitsplatz sind sie eher unappetitlich. Kahle Stellen im Haupthaar sind verständlicherweise für viele Menschen etwas worauf sie gerne verzichten könnten. Was aber nicht übersehen werden darf: Haarausfall kann in vielen Fällen weitaus mehr sein als ein kosmetisches Problem. Oft deutet er auf ausgeprägte Gesundheitsstörungen oder gar schwerwiegende Erkrankungen hin.

Allgemeine Informationen

80 bis 100 verlorene Haare, die sich in Bürste und Waschbecken wiederfinden, gelten noch als normal, auch wenn diese Anzahl schon beachtlich wirkt. Bei durchschnittlich 100.000 Haaren, die bei vollem Wuchs auf dem Kopf zu finden sind, ist diese Menge jedoch nicht bedenklich, solange der Haarschopf dabei nicht sichtbar schütterer wird. Ursächlich für den völlig regulären Haarausfall ist schlicht die Tatsache, dass das Wachstum eines jeden Haares auf seine ganz natürliche Weise begrenzt ist. Hat es seine Länge oder sein Alter erreicht, fällt es aus und wird durch den Neuwuchs ersetzt. Das Alter eines Haares kann aber durchaus variieren. Ob es nur zwei oder gar sechs Jahre alt wird, ist von Haar zu Haar und Person unterschiedlich.

Haarwachstum in drei Phasen

Bis es seinem natürlichen Ende zugeht, durchläuft jedes Haar drei Phasen.

In der Wachstumsphase, deren Fachbegriff Anagenphase ist, wird das Haar unterschiedlich pigmentiert. Ob es blond, rot oder schwarz, irgendwann mal grau, dick oder dünn ist, entscheidet die genetische Veranlagung. In diesem Abschnitt befinden sich die meisten Haare unseres Kopfes, nämlich 80 bis 90 Prozent.

Hat das Jahr sein begrenztes Alter erreicht, tritt eine Übergangsphase ein. In der sogenannten Katagenphase stellt das Haar sein Wachstum ein. Rund ein Prozent aller Haare befindet sich in diesem Abschnitt, in dem es beginnt, sich von der Wurzel zu lösen.

In der Telogenphase, dem Ausfalls- und Endabschnitt, wird das alte Haar vom neuen aus seinem Wurzelschaft geschoben und fällt aus. 10 bis 15 Prozent der Haarpracht sind in diesem Abschnitt, der bis zu drei Monaten dauert. Bereits aus diesem Schema lässt sich ableiten, wie Krankheiten und Haarausfall zeitlich zusammenhängen können.

Erst wenn der normale Haarzyklus gestört ist und viel mehr Haare als die üblichen hundert pro Tag ausfallen, wird in der Medizin von Haarausfall gesprochen. Gegen Haarausfall, egal ob natürlichen oder krankheitsbedingten, ist niemand gefeit. Er kann jeden treffen, ob jung oder alt, Mann oder Frau. Dennoch gibt es zwischen Frauen und Männern einen geschlechterbedingten Unterschied, was die Veranlagung und die Ursachen des Haarausfalles angeht.

Plötzlicher Haarausfall - ein Grund zur Sorge?

Ein Ausfall nach Krankheiten dürfte wohl mit zu den häufigsten Haarproblemen gehören. Oft bringt man ihn mit der durchlaufenen Krankheit noch nicht einmal in Zusammenhang. Denn er tritt, anders wie im Volksmund behauptet, ebenso wie graue Haare selten über Nacht auf. Wie sich anhand der Zyklusphasen des einzelnen Haares schon erkennen lässt, dauert es etwa drei Monate, bis ein Haar, auf natürlich Weise, durch eine Mangelversorgung oder einen akuten Anlass wie Stress oder Krankheit letztendlich ausfällt. Vielen Pollenallergikern mag dieser Zusammenhang bereits schon einmal aufgefallen sein. Nach einer heftigen Krankheitsphase im Frühjahr gehen im Spätsommer die Haare verstärkt aus, da die einzelnen Haare bereits beim Auftreten des Heuschnupfens in die Übergangsphase eintreten.
Das gleiche Schema tritt in Erscheinung, wenn es nach heftigen Infektionskrankheiten zum Haarausfall kommt. Der Haarausfall sieht dabei sehr dramatisch aus, weil sich aufgrund des auslösenden Faktors viele Haare gleichzeitig in den Ruhezustand begeben haben und anschließend binnen kurzer Zeit gemeinsam ausfallen.
Nicht immer muss bei saisonalem Haarverlust ein gesundheitliches Problem dahinterstecken. Allein schon aufgrund der Stoffwechselveränderungen, die unser Körper im Frühjahr und Spätherbst durchlebt, lassen sich häufig viel mehr Haare als sonst in Bürste, Kamm und Waschbecken finden. Bei dieser Erscheinung handelt es sich um diffusen Haarausfall. Das bedeutet, dass es überall auf dem Kopf zu einem gleichmäßigen Haarausfall kommt. Anders wie bei bestimmten Haarerkrankungen bilden sich bei dieser Form keine einzelnen kahlen Stellen.