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Angststörung

Ängste gehören zum Leben eines jeden Menschen dazu. Werden sie krankhaft und geraten außer Kontrolle, können sie die Lebensqualität jedoch stark beeinträchtigen. In diesem Fall sollten Betroffene sich nicht scheuen, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um ihre Ängste wieder in den Griff zu kriegen.

Angst - ein urmenschliches Gefühl

Angst kann Leben retten, denn sie hilft uns, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren - nämlich mit Flucht oder Angriff. Sie erhöht die Aufmerksamkeit und mobilisiert unsere Kräfte: Die Muskeln spannen sich an, der Herzschlag erhöht sich und sowohl Körper als auch Geist sind hochkonzentriert. Auch in unserem modernen Alltag gibt es viele Situationen, die Furcht auslösen. Wir sorgen uns um unsere Angehörigen, haben Angst vor einem Arbeitsplatzverlust, Geldsorgen oder auch ganz konkrete Ängste, etwa vor dem Fliegen oder vor einer wichtigen Prüfung. Das Angstniveau ist dabei bei jedem Menschen anders ausgeprägt und reicht von einem mulmigen Gefühl in der Magengegend bis hin zu deutlichen körperlichen Symptomen. Nicht immer sind unsere Ängste jedoch auch begründet. In diesem Fall oder auch wenn die Ängste die Gefühlswelt und den Alltag dauerhaft belasten, könnte eine Angststörung vorliegen.

Allgemeine Ursachen für Angststörungen

Bei einer Angststörung wirken in der Regel mehrere Faktoren zusammen, etwa die genetische Veranlagung, frühkindliche Erfahrungen, traumatische Erlebnisse oder Persönlichkeitsstörungen. Physisch gesehen handelt es sich um eine gesteigerte Aktivität der Hirnregionen, die für die Angst zuständig sind. Studien haben gezeigt, dass bei Patienten mit Angststörung in bestimmten Arealen des Gehirns eine grundsätzlich erhöhte Reaktionsbereitschaft vorliegt. Die Nervenbotenstoffe geraten ins Ungleichgewicht und das Risiko für die Entstehung einer Angststörung steigt deutlich an. Oftmals hat eine Angsterkrankung jedoch auch ganz konkrete körperliche oder psychische Ursachen. Einen Überblick erhalten Sie hier.

  1. Körperliche Ursachen
    Es gibt zahlreiche körperliche Ursachen, die zu ausgeprägten Angstgefühlen führen können. Neben bedrohlichen Krankheitsdiagnosen (chronische Erkrankungen, Krebs) und Krankheiten, die mit starken Schmerzen einhergehen, können auch Schilddrüsenstörungen Ängste auslösen. Oftmals liegt auch eine Erkrankung des Nervensystems im Gehirn vor. Des Weiteren stehen einige Medikamente in Verdacht, das Risiko für Angstgefühle zu erhöhen, etwa die bei Epilepsie eingesetzten Neuroleptika, Antibiotika und Arzneimittel gegen Parkinson. Auch Alkohol und Drogen greifen in den Hirnstoffwechsel ein und verändern die Wahrnehmung. Ähnliche Symptome treten bei einem Drogenentzug auf.

  2. Psychische Ursachen
    Neben körperlichen Ursachen gibt es auch zahlreiche psychische Faktoren, die Ängste verursachen können. Dazu zählen beispielsweise Stress, starke seelische Belastungen, Zwangsstörungen und Depressionen. Um eine Angststörung handelt es sich dann, wenn die Ängste besonders stark ausgeprägt sind und/oder wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten. Auch dann, wenn die Angst in keinem Verhältnis zu der Situation steht, in der sie auftritt, oder wenn es immer wieder zu Panikattacken kommt, ist von einer Angststörung auszugehen.