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Altersflecken - ein ausgesprochen junges Thema!

Der Altersfleck ist ein durchaus normales Phänomen und spiegelt wider, dass die Haut im Laufe der Jahre mit natürlichen Umwelteinflüssen konfrontiert wurde. Mit einem gesundheitlichen Risiko sind die Pigmentstörungen nicht verbunden. Deshalb empfinden viele Menschen die dunklen Stellen nicht als störend und tragen die meist altersbedingten Hautveränderungen mit Würde. Einige Frauen und Männer können sich mit den Altersanzeichen aber nicht anfreunden und gehen mit verschiedensten Mitteln dagegen vor. Neben Operationen empfehlen sich hierfür hochmoderne Kosmetikartikel und naturnahe Therapien. Noch besser als die nachträgliche Korrektur ist vorbeugendes Handeln. Je früher Sie sich im Leben für einen gesunden Lebensstil und einen schonenden Umgang mit der Haut entscheiden, desto länger lässt sich die jugendliche Schönheit bewahren.

Zeichen der Reife oder unerwünschte Alterserscheinung

Grundsätzlich ist es völlig normal, dass sich das Aussehen im Laufe der Zeit wandelt. In diesen Veränderungen spiegelt sich die Lebenserfahrung wider.

Es bilden sich Krähenfüße an den Augen und Lachfalten rund um den Mund heraus, die sich aus der individuellen Mimik ergeben. Altersflecken können ein Indiz dafür sein, dass die Person ihre Freizeit gerne für Aktivitäten im Freien nutzt. Kinder empfinden die sichtbare Reife der älteren Generationen als faszinierend und über Jahrhunderte hinweg haben sich viele Personen keine Gedanken über Altersanzeichen gemacht. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Dabei geht es weniger um eine übertriebene Eitelkeit oder eine überhöhte Bewertung von Äußerlichkeiten. Vielmehr hat sich die Lebensauffassung geändert, wodurch alle Lebensphasen aktiv ausgekostet werden. So fühlen sich Frauen und Männer auch im fortgeschrittenen Alter ausgesprochen jung. Dass dabei der Wunsch nach einem Spiegelbild aufkommt, dass zum dynamischen Lebensstil passt, ist verständlich.

Wenn Sie sich also mit Ihren Altersflecken nicht anfreunden können oder derartige Pigmentstörungen vermeiden möchten, ist das absolut legitim. Tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten, um den Hautveränderungen vorzubeugen. Wenn sich die ersten Flecken bereits eingestellt haben, lassen sich diese Unregelmäßigkeiten mit diversen Kosmetikartikeln und Therapien mindern oder ganz beseitigen. Dabei gilt es immer abzuwägen, wie bedeutend der makellose Teint für Sie ist. Unabhängig davon, welche Ziele Sie verfolgen, lohnt sich ein Blick auf die Beschaffenheit und die Entstehung von Altersflecken. So lassen sich die vorbeugenden Tipps und die Therapiemöglichkeiten leichter nachvollziehen.

Die typischen Merkmale von Altersflecken

Mediziner sprechen von Lentigo senilis oder Lentigo solaris, wenn sie bei ihren Patienten die bräunlichen Hautveränderungen entdecken. Im Volksmund ist von Altersflecken die Rede, unter denen sich zumindest jeder Erwachsene etwas vorstellen kann. Da sie zu den Pigmentflecken gehören, besteht eine Verwandtschaft mit Muttermalen und Sommersprossen. Die Farbe eines Altersflecks reicht von einem gelblichen Beige bis zu einem tiefen Dunkelbraun. Auch die Form kann variieren und reicht vom scharf abgegrenzten Fleck mit ovaler oder runder Statur bis zu einer unregelmäßig anmutenden Verfärbung. Trotz seiner diffusen Formen lässt sich der Altersfleck optisch klar von den umliegenden Hautpartien abgrenzen.

Im Gegensatz zu einigen anderen Erscheinungen auf der Haut sind Altersflecken flach. In der Regel heben sie sich nicht von der Oberfläche ab und fühlen sich nicht anders an als die benachbarten Hautregionen. Häufig sind die Lentigenes sehr klein, so dass sich bei einer Vielzahl eine Ähnlichkeit zu Sommersprossen ergibt. Es gibt aber ebenfalls Varianten, die einige Zentimeter umfassen. Besonders häufig ist der Lentig solaris auf den Händen, Oberarmen und Dekolleté sowie im Gesicht anzutreffen, was mit ihrem Entstehungsprozess zusammenhängt. Während die Sommersprosse in der kühlen Jahreszeit häufig verblasst, lassen sich derartige Anpassungen bei den Altersflecken weniger beobachten.
Die Haut verfügt über mehrere Strategien, um sich vor strapazierenden Einflüssen zu schützen. Hierzu gehört die Bildung des farbigen Pigments Melanin als Reaktion auf UV-Strahlen, um deren Wirkung abzufedern. Produziert wird der Stoff von spezifischen Zellen, die sich in der Oberhaut befinden und als Melanozyten bezeichnet werden. Die herausgebildete Substanz wird an die Nachbarzellen weitergereicht und dort eingelagert. Durch den vergleichbaren Prozess entsteht zum Beispiel die von vielen Menschen geschätzte Urlaubsbräune, die jedoch mit der Zeit wieder verschwindet.

Altersfleck - eine Ansammlung von Abnutzungspigmenten

Im Zuge der Schutzreaktion der Haut kann es zu einer Ansammlung von einem sogenannten Abnutzungspigment kommen, das in der medizinischen Fachsprache als Lipofuszin bezeichnet wird.

Bei diesen Abnutzungspigment handelt es sich gewissermaßen um ein Abfallprodukt, das zurückbleibt, wenn ungesättigte Fettsäuren oxidieren. Normalerweise hält der Körper auch hierfür eine Substanz für den Abbau der funktionslosen Pigmente bereit. Allerdings kann es sein, dass dies aus diversen Gründen nicht mehr gelingt. So verbleibt der bräunliche Stoff in der Hautzelle und wird von außen als Altersfleck wahrgenommen.

Abgesehen von der optischen Veränderung der Haut sind mit den Altersflecken keine weiteren Symptome verbunden. Körperliche Beschwerden, die von den Lentigenes ausgehen, sind bislang nicht bekannt. Da es sich um gutartige Pigmentstörungen handelt, ist die Diagnose unbedenklich und aus medizinischer Sicht eine Entfernung nicht notwendig. Es geht also ausschließlich um den Aspekt, dass die Pigmentflecken nicht mit den ästhetischen Vorstellungen einiger Frauen und Männer harmonieren.

 

Ursachen für Altersflecken

Es wurde bereits angesprochen, dass spezifische Zellen in der Oberhaut bei gewissen Umwelteinflüssen Melanin herausbilden. Vornehmlich geht es dabei um den Schutz vor UV-Strahlen, deren Kraft durch das dunklere Pigment abgemildert wird. So wird bis zu einem gewissen Grad verhindert, dass die Strahlung auf die darunterliegenden Hautschichten einwirkt und das Erbgut der Zellen schädigt. Abhängig von der Intensität und der Dauer der ultravioletten Bestrahlung, die beispielsweise von der Sonne oder dem Solarium ausgeht, erfolgt eine mäßige oder starke Herausbildung und Einlagerung von Melanin.

Vereinfacht gesagt fallen bei der Schutzreaktion stets auch schädliche Stoffe oder Abfallprodukte an. Für die Altersflecken ist relevant, dass bei der Produktion von Melanin ungesättigte Fettsäuren in den Biomembranen der Zellen oxidieren und ein Abnutzungspigment zurücklassen. Dieses gehört zu den freien Radikalen, von denen Sie im Zusammenhang mit Anti-Aging-Kosmetik gewiss schon gehört haben. Eine gesunde Haut verfügt durchaus über körpereigene Strategien, um mit unerwünschten Erscheinungen wie den Abnutzungspigmenten oder freien Radikalen umzugehen. Außerdem kommen dabei Stoffe wie Vitamin E, Zink oder Selen ins Spiel, um den Abwehrprozess zu forcieren.

Intensive Sonnenbäder - eine Herausforderung fürs körpereigene Schutzsystem

Allerdings gerät das naturgegebene Schutzsystem irgendwann an seine Grenzen und die unterstützenden Stoffe, die zu den sogenannten Antioxidantien zählen, werden schneller aufgebraucht als aufgenommen. So setzen sich die Abnutzungspigmente quasi fest und werden als Altersfleck dauerhaft sichtbar. Dass derartigen Hautveränderungen bei häufiger Sonneneinstrahlung vermehrt auftreten, lässt sich aufgrund des engen Zusammenhangs mit UV-Licht leicht nachvollziehen. Deshalb sind vor allem die Körperbereiche betroffen, die besonders oft und intensiv der Sonne ausgesetzt sind. Hierzu zählen in der Regel die Hände, die Arme und das Gesicht. Selbstverständlich gesellen sich weitere Hautpartien hinzu, wenn diese an sonnigen Tagen selten abgedeckt werden. So erklärt sich, warum zum Beispiel einige Frauen viele Altersflecken auf dem Dekolleté oder manche Männer Pigmentstörungen an den Unterschenkeln wahrnehmen. Letztlich hängt diese Erscheinung mit der Lebensart und der bevorzugten Sommerkleidung zusammen.

Ebenso logisch ist es, dass sich eine gesunde und mit reichlichen Nährstoffen versorgte Haut besser schützen kann. Somit ist nicht nur die UV-Strahlung für Altersflecken verantwortlich. Die Pigmentstörungen werden zusätzlich begünstigt, wenn die Zellen ohnehin schon strukturell angegriffen sind oder mit den freien Radikalen aus anderen Quellen zurechtkommen müssen. Diese Beanspruchungen der Haut können sich unter anderem durch Alkohol, Nikotin, Medikamente oder schadstoffbelastete Nahrung ergeben.

Altersflecken - kein Spartenthema für Senioren

Einige Personen erhalten schneller einen sommerlichen Teint und eine tiefere Bräune als andere. Tatsächlich gehört die Intensität der Melanin-Produktion zu den genetischen Veranlagungen. Mit der Höhe des Melanin-Gehalts vertieft sich die Bräunung der Haut. Damit hängt teilweise der Unterschied zwischen dunklen und hellen Hauttypen zusammen, wobei letztere schneller einen Sonnenbrand bekommen. Generell zeichnet sich ab, dass Personen mit einer hellen Haut eher zu Altersflecken neigen. Diese Tendenz bezieht sich sowohl auf das Auftreten in früheren Lebensphasen als auch auf die Anzahl der Pigmentflecken.

Allerdings wäre es falsch, einen direkten Zusammenhang zwischen der Entstehung eines Altersflecks und einem Sonnenbrand zu vermuten. Dieser ist nicht die Grundvoraussetzung dafür, dass es zu der maßgeblichen Einlagerung des Abnutzungspigments kommt. Demnach müssen Sie bei einer dunklen Haut ebenso mit der Bildung von zahlreichen Altersflecken rechnen, wenn Sie allzu intensiv die Sonne genießen. Schließlich lassen sich diese Hautveränderungen besonders intensiv bei Bewohnern südlicher Gefilde beobachten, die von Natur aus einen dunklen Teint mitbringen und alltäglich der UV-Strahlung ausgesetzt sind.

UV-Licht und ungesunde Lebensweise begünstigen Altersflecken

Ab dem 60. Lebensjahr findet sich unter zehn Menschen gerade einmal eine Person, die noch keine Altersflecken bei sich entdeckt hat. Diese Häufigkeit lässt sich einfach dadurch erklären, dass sich die Sonne nicht immer vermeiden lässt und über mehrere Jahrzehnte auf einige Körperpartien einwirken konnte. Deshalb ist die Hautveränderung als normal zu betrachten und genau genommen kein Schönheitsmakel. In den Pigmentstörungen spiegelt sich lediglich die Zahl der genossenen Sonnenstunden wider. Da der Grad der Belastung durch ultraviolette Strahlung das zentrale Element ist, können Altersflecken auch schon deutlich früher auftreten.

Viele Frauen und Männer ab dem 40. Lebensjahr bemerken dunkle Stellen, die sich aus dem Teint hervorheben. Bei einigen Personen können die Hautveränderungen auch schon früher auftreten, wenn sie bereits in jungen Jahren und besonders häufig mit UV-Strahlung konfrontiert wurden. Außerdem kann sich der Alterungsprozess dadurch verstärken, dass auf einen Sonnenschutz oder eine vitalisierende Gesichtspflege verzichtet wird. Ebenso kann eine ungesunde Ernährung, das Rauchen oder der Alkoholkonsum die Bildung von Altersflecken begünstigen, da diese Verhaltensweisen die Haut strapazieren und ihre natürlichen Abwehrkräfte schwächen.

Tückische Verwechslungen zwischen Altersflecken und anderen Pigmentstörungen vermeiden

Wenn Sie den lateinischen Begriff "Lentigenes solaris" übersetzen, könnte man die durch Lichtschäden hervorgerufenen Altersanzeichen der Haut auch als Sonnenflecken bezeichnen.

Kommen Dermatologen bei einer Untersuchung zu diesem Ergebnis, handelt es sich aus medizinischer Sicht um eine positive Diagnose. Denn der Altersfleck ist eine unbedenkliche Hautveränderung und den gutartigen Pigmentstörungen zuzuordnen. Es gibt bislang auch keine Hinweise darauf, dass aus einem Lentigo solaris im Nachhinein Krebs entsteht. Deshalb müssen Sie sich grundsätzlich keine Sorgen machen, wenn Sie die harmlosen Pigmenteinlagerungen auf der Haut entdecken.

Allerdings bezieht sich dieser geruhsame Umgang nur auf die Fälle, bei denen es sich eindeutig um Altersflecken handelt. Weniger tragisch ist die Verwechslung mit einem Muttermal, wozu es häufiger kommt. Tückischer ist die optische Ähnlichkeit zwischen dem Altersfleck und einer Variante vom schwarzen Hautkrebs, den Mediziner Lentigo maligna nennen. Ästhetische Parallelen können sich außerdem zwischen dem unbedenklichen Lentigo solaris und der aktinischen Keratose ergeben. So bezeichnen Fachärzte eine Form von Hautkrebs, die sich eigentlich durch ihre helle Farbe hervorhebt und demnach von einem dunklen Altersfleck deutlich unterscheidbar sein sollte. Es kommt jedoch vor, dass sich in einer bösartig veränderten Zelle eingelagertes Melanin befindet. In diesem Fall erhält der Hautkrebs durch das Pigment eine dunkle Tönung, obwohl er eigentlich hell anmuten sollte.

Im Zweifelsfall den Facharzt konsultieren

Für Laien ist es nicht immer einfach, zwischen einer harmlosen Pigmentstörung und einer bedenklichen Hautveränderung zu unterscheiden. Deshalb sollten ungewöhnliche Erscheinungen auf der Haut ernst genommen werden, sobald Sie diese bemerken. Häufig genügt hierfür eine kurze Begutachtung durch den Hausarzt, der aufgrund seiner Sachkenntnis eine Einordnung vornimmt und eine bösartige Zellveränderung ausschließt. Alternativ erhalten Sie eine Überweisung zum Facharzt, der die betroffene Stelle unter die Lupe nimmt. In vielen Fällen führt diese Untersuchung zu einer Entwarnung, die Ihnen Erleichterung verschafft. Es ist dennoch ratsam, den Dermatologen lieber einmal zu viel aufzusuchen als zu wenig. Dank der modernen Medizin stehen bei einem früh erkannten Hautkrebs die Heilungschancen inzwischen sehr gut. Deshalb sollten Sie keine falsche Scheu an den Tag legen, wenn Sie sich eine Expertenmeinung wünschen.

Die Kraft der Sonne generell nicht unterschätzen

Die Tatsache, dass Altersflecken als harmlos eingestuft werden, sollte nicht über die generellen Gefahren intensiver Sonnenbäder hinwegtäuschen. Überspitzt formuliert kann jeder ultraviolette Strahl das Erbgut einer Hautzelle beschädigen, die daraufhin auf bösartige Weise entartet. Dennoch sollte die Sonne nicht komplett gemieden werden, da sie zugleich eine sehr positive Wirkung auf die körperliche Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden hat. Wichtig ist lediglich, ein gesundes Maß zu wahren und auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Außerdem sollten Sie bedenken, dass UV-Strahlung nicht nur Altersflecken provoziert. Andere Alterungsanzeichen wie die Faltenbildung werden dadurch ebenfalls forciert. Es dient also in jeder Hinsicht dem eigenen Interesse, zum Beispiel bei einem Badeurlaub die intensive Mittagssonne zu meiden und diesen Zeitraum eher für einen leckeren Snack in der schattigen Strandbar zu nutzen.

Mögliche Behandlungen von Altersflecken

Altersflecken sind keine ungewöhnliche Erscheinung und aus medizinischer Sicht unbedenklich. Deshalb spricht nichts dagegen, wenn Sie sich mit den Pigmentstörungen anfreunden und diese als ästhetische Signatur der respektablen Lebenserfahrungen betrachten. Ebenso verständlich ist es, wenn Sie sich eine Milderung der Unregelmäßigkeiten wünschen oder die Altersflecken gänzlich entfernen möchten. Hierfür empfehlen sich diverse Kosmetikartikel, intensive Therapien und medizinische Methoden, die einem operativen Eingriff ähneln. Welche Variante sich empfiehlt, hängt nicht nur von Ihrem Schönheitsideal ab. Sie sollten sorgfältig abwägen, wie intensiv Sie sich mit den Pigmentstörungen befassen möchten und inwieweit Sie unerwünschte Nebeneffekte riskieren möchten.

Kosmetikartikel gegen Altersflecken zur regelmäßigen Anwendung

Vielleicht bitten Sie Verwandte oder Freunde um ein ehrliches Feedback, bevor Sie den Pigmentstörungen den Kampf ansagen. In der Regel werden altersbedingte Veränderungen am eigenen Körper besonders kritisch betrachtet und bewertet. Nicht selten führt der Austausch mit Vertrauten dazu, dass retuschierende Handgriffe beim Make-up völlig genügen. Renommierte Marken gehen mit ihren Foundations, Concealer und ähnlichen Produkten gezielt auf die Bedürfnisse in den verschiedenen Lebensphasen ein. Im Sortiment von Apotheken finden Sie dekorative Kosmetik, die für das Retuschieren von Pigmentflecken, geplatzten Äderchen und ähnlichen Unregelmäßigkeiten beim Teint entwickelt wurden. Wenn Sie das Antlitz ohnehin gerne mit einem Make-up aufwerten, ist dies der einfachste und sinnvollste Umgang mit den Altersflecken.

Auf dem Markt finden Sie eine bemerkenswerte Bandbreite für die Anti-Aging-Kosmetik und die Spezialpflege bei reifer Haut. Einige Hersteller bieten inzwischen auch spezielle Pflegelinien an, die die Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgen und zugleich Pigmentstörungen sukzessive mindern. Einige Kosmetikserien setzen auf hocheffiziente Wirkstoffkomplexe, andere Marken bevorzugen sanfte Kompositionen mit natürlichen Inhaltsstoffen. Unabhängig von der Produktphilosophie werden die Resultate in der Regel erst sichtbar, wenn die Komponenten der Pflegesysteme über mehrere Wochen angewendet werden. Die wenigsten Marken versprechen bei ihrer leicht formulierten Hautpflege, dass die Altersflecken komplett verschwinden. Einige Erfahrungsberichte bestätigen jedoch, dass sich die Unregelmäßigkeiten deutlich mindern und sich das Retuschieren vereinfacht oder sogar erübrigt. Eine gezielte Gesichts- und Körperpflege lässt sich prima mit der dekorativen Kosmetik verbinden. Dabei ergibt sich der Vorteil, dass die meisten modernen Pflegeprodukte und Make-ups bereits mit einem Lichtschutzfaktor versehen sind und somit der Bildung weiterer Pigmentstörung entgegenwirken.

 

Natürliche Hausmittel gegen Altersflecken

Die meisten Kosmetikartikel für die heimische Anwendung und überlieferte Hausmittel haben etwas gemeinsam: Es liegen selten derart umfangreiche Studien vor, das von einem zweifelsfreien Nachweis der Wirksamkeit gesprochen werden kann. Deshalb stützen sich Empfehlungen dieser Art immer auf subjektive Erfahrungen, die bekanntlich weit auseinanderdriften können. Da die Hausmittel aber häufig einem Naturheilverfahren ähneln und schnell zur Hand sind, ist gegen einen Versuch nichts einzuwenden.
Einige Frauen und Männer sind mit der Wirkung von Zitronensaft oder Apfelessig sehr zufrieden. Für die Behandlung wird morgens und abends etwas Flüssigkeit auf die Altersflecken aufgetragen. Ähnliche effektvoll ist Vitamin C mit einer zehnprozentigen Konzentration, das Sie zum Beispiel in der Apotheke unter dem Namen Ascorbinsäure erhalten. Diese Substanz wird ebenfalls gezielt auf die Pigmentstörungen appliziert.

Zu den traditionsreichen Mitteln gegen Altersflecken, die äußerlich angewendet werden, gehören außerdem frisch gepresster Kartoffelsaft und Rizinusöl. Bei allen Methoden gilt, dass sich die Ergebnisse frühestens nach mehreren Wochen und teilweise erst nach mehreren Monaten einstellen. Angesichts der einfachen Handhabung von Hausmittel gibt es aber gute Argumente dafür, ein wenig Geduld mitzubringen. Zumal viele Kosmetikartikel auf chemischer Basis ebenso einen längeren Behandlungszeitraum einfordern, bevor die Resultate ersichtlich sind.

Bleichmittel und Peelings

Im Handel sind zahlreiche Produkte erhältlich, die teilweise oder vorwiegend auf Bleichmittel setzen. Die Präparate können sich beispielsweise als Creme, Gel oder Serum präsentieren. Unterschiede ergeben sich hinsichtlich der Inhaltsstoffe, die für den bleichenden Effekt verantwortlich sind. So sind rein natürliche Rezepturen mit Extrakten von Brunnenkresse oder mit hochkonzentriertem Vitamin C erhältlich. Ebenso verbreitet sind Zutaten wie Kojisäure, Rucinol oder Hydrochinon. Einige Marken setzen auf sehr milde Rezepturen, während andere Unternehmen mit Blick auf zügige Resultate hochkonzentrierte Spezialpflege gegen Altersflecken anbieten.

Bleichcremes und ähnliche Produkte können unerwünschte Nebenwirkungen wie Rötungen, Juckreiz oder allergische Reaktionen haben. Dies gilt nicht nur für Varianten, die synthetische und chemische Substanzen enthalten. Auch hochkonzentrierte Naturkosmetik ist nicht für jeden Hauttyp geeignet. Deshalb sollten Sie mit Bleichmitteln vorsichtig umgehen und die Produkte an einer verdeckten Stelle punktuell austesten. Das gilt besonders dann, wenn Ihre Haut ohnehin sensibel auf diverse Kosmetikartikel reagiert.
Nicht alle Produkte auf dem Markt sind empfehlenswert und überzeugen mit der gleichen Qualität. Achten Sie auf die Empfehlungen für die Anwendung: Bleichmittel müssen meist sehr gezielt auf die Altersflecken aufgetragen werden. Ansonsten hellen sich auch die umliegenden Hautpartien auf und das Ergebnis wirkt fleckig. Bis sich der ausgleichende Effekt einstellt, können einige Wochen ins Land ziehen.

Inzwischen werden in einigen Kosmetik-Shops auch chemische Peelings angeboten, um eine private Intensivbehandlung zu ermöglichen. Diese Option ist allerdings nicht empfehlenswert, da die tatsächlich wirksamen Produkte ausschließlich für Kosmetikstudios mit entsprechend ausgebildetem Personal oder für medizinische Praxen gedacht sind. Bei dem enthaltenen Wirkstoff wird entweder auf eine hohe Konzentration von Fruchtsäuren oder auf Trichloressigsäure gesetzt. Effektvoll ist bei Pigmentflecken ein mitteltiefes Peeling, das auf den betroffenen Partien angewendet wird. Dabei wird zumindest die oberste Hautschicht abgelöst, in der sich auch die Ansammlungen von dem Abnutzungspigment befinden.

Einige Peelings können sogar noch tiefer vordringen, wenn zugleich die Beseitigung von Narben gewünscht ist. Bei diesem extremen Peelingvorgang bleiben Wunden zurück, die sich infizieren können und einen Heilungsprozess von mehreren Wochen nach sich ziehen. Auch bei einem mitteltiefen Peeling können sich Rötungen abzeichnen, die langsam abklingen. Außerdem ist die junge Hautschicht, die zutage befördert wurde, noch sehr empfindlich. Dementsprechend sind nach der kosmetischen Behandlung spezielle Kosmetikartikel für die Pflege notwendig.

Medizinische Behandlungen bei Altersflecken

Selbstverständlich bieten sich auch für den Hautarzt verschiedene Möglichkeiten, um die ungeliebten Altersflecken zu beseitigen. Eine Option ist es, die oberste Hautschicht mit flüssigem Stickstoff zu vereisen. Daraufhin sterben die behandelten Hautzellen ab und im Laufe des Heilungsprozesses bildet sich eine neue Hautschicht, die frei von den störenden Pigmentierungen ist. Diese medizinische Behandlung wird als Kryotherapie oder Kryo-Peeling bezeichnet. Auf den gleichen Effekt zielt die Dermabrasion ab, bei dem der Facharzt die vorhandene Hautschicht mit einem medizinischen Gerät entfernt, das mit einer Fräse zu vergleichen ist.

Als besonders wirkungsvoll gilt die Lasertherapie, um die Altersflecken zu entfernen. Hierbei werden diverse Varianten unterschieden, die sich auf die technischen Facetten des Laserverfahrens beziehen. Die Energie des Lichts, das gezielt auf die Partie mit der Pigmentstörung gerichtet wird, verwandelt sich nach dem Auftreffen in Hitze. Dadurch wird gewissermaßen ein Zerplatzen der Hautzellen provoziert, in denen sich die Ansammlung der Abnutzungspigmente befindet. Das körpereigene Immunsystem reagiert auf die kleine Verletzung mit einer Entzündung, mit der das Entfernen der gesprengten Substanzen und der Aufbau einer jungen Hautschicht verbunden sind. In der Regel sind bei der Lasertherapie mehrere Sitzungen notwendig, damit der Altersfleck komplett verschwindet.

Bei allen Therapien ist von Bedeutung, dass ein erfahrener Mediziner die Behandlung übernimmt. Zum Beispiel besteht bei der Laserbehandlung die Gefahr, dass diese zu intensiv ausgeführt wird. In diesem Fall können helle Flecken entstehen, die für einen unregelmäßigen Teint sorgen. Zu ähnlich unerwünschten Nebenwirkungen kann es auch bei den anderen Methoden kommen. Viele Experten raten wegen diverser Risiken bei harmlosen Altersflecken von der Kryo-Therapie und der Dermabrasion ab, da diese Verfahren eher für schwerwiegendere Hautveränderungen gedacht sind. Unter anderem kann es dazu kommen, dass sich Entzündungen intensivieren und der Heilungsprozess stark verzögert. Bei diesen Komplikationen kann es sein, dass anstelle der Altersflecken störende Narben zurückbleiben.

Sowohl beim Einsatz von Bleichmitteln und dem chemischen Peeling als auch bei den medizinischen Therapien sollte die Behandlung möglichst in den kälteren Jahreszeiten erfolgen. Diese Empfehlung ergibt sich daraus, dass nach der Anwendung für längere Zeit die Sonne gezielt gemieden werden muss. Einerseits kann die noch junge und empfindliche Haut auf die UV-Strahlung mit Irritationen reagieren. Andererseits kann das Behandlungsresultat durch die Sonneneinwirkung beeinträchtigt werden. Außerdem müssen Sie für die chemischen Peelings und medizinischen Therapien mehrere Wochen einkalkulieren, in denen der Teint aufgrund von gebildetem Schorf oder entzündeten Stellen nicht gerade schön aussieht.

Vorbeugen ist besser als Nachbessern

Altersflecken sind ausgesprochen verbreitet und ihre Entstehung ist vor allem in den fortgeschrittenen Lebensphasen ein normaler Prozess. Deshalb ist es kaum möglich, bis ins hohe Alter jegliche Pigmentstörungen dieser Art zu vermeiden. Allerdings können Sie viel dazu beitragen, dass sich das Ausmaß in Grenzen hält und die Altersanzeichen möglichst spät Ihren Teint signieren.

Ultraviolette Strahlung ist die Hauptursache für Altersflecken. Selbstverständlich sollten Sie die sonnigen Tage im Freien rundum genießen. Allerdings lässt es sich vermeiden, ausgerechnet in der Mittagshitze ein Sonnenbad zu nehmen. Die Kraft der Sonne sollte an bewölkten Tagen oder im Halbschatten nicht unterschätzt werden. Deshalb ist es sinnvoll, an einen Sonnenschutz für die freiliegenden Hautpartien zu denken. Viele moderne Kosmetikartikel für die Gesichtspflege enthalten bereits einen Lichtschutzfaktor, der bei einer normalen Sonnenintensität ausreicht. Sie sollten aber auch nicht andere Körperbereiche wie die Hände oder die Arme vergessen. Hierfür können Sie im Sommer eine Sonnenmilch verwenden. Alternativ gibt es auf dem Markt spezielle Körperpflegeprodukte, die ebenfalls mit einem Schutz vor UV-Strahlung versehen sind. Selbst wenn eine sommerliche Bräune zu den westlichen Schönheitsidealen gehört, sollten Sie auf das Solarium und langanhaltende Sonnenbäder verzichten.

Für die körpereigenen Schutzreaktionen ist es wichtig, dass die Hautzellen gesund sind und sich möglichst wenig mit anderen schädlichen Einwirkungen wie Nikotin oder Alkohol auseinandersetzen müssen. Außerdem ist es hilfreich, wenn der Körper stets mit wichtigen Substanzen wie Antioxidantien versorgt ist. Bei der äußerlichen Hautpflege sind hochwertige Kosmetikprodukte empfehlenswert, die mit ihrer reichhaltigen Formulierung alle wichtigen Nährstoffe abdecken. Allerdings ergibt sich die wahre Schönheit bekanntermaßen von innen. Demnach ist die ausgewogene Ernährung mit einer Vielzahl an Vitalstoffen von Bedeutung. Reichlich Vitamin C enthalten beispielsweise Blutorangen, während Weizenkeimöl viel Vitamin E mitbringt. Ebenso wichtig ist beim Schutz vor freien Radikalen das Spurenelement Selen, das zum Beispiel in Sonnenblumenkernen, Lammfleisch und Paranüssen stark vertreten ist. Außerdem können Sie sich bei eurapon nach Präparaten für die Nahrungsmittelergänzung umsehen, um etwaige Defizite bei der Nährstoffversorgung auszugleichen.

gesunder Lebensstil schhützt nicht nur vor Altersflecken

Ein gesunder Lebensstil und reflektierter Umgang mit der UV-Strahlung hilft nicht nur, Altersflecken zu vermeiden, Sie fühlen sich auch vitaler und mindern zugleich das Risiko von anderen Erkrankungen wie Hautkrebs. Die Tipps sind selbstverständlich nicht nur relevant, um den Altersflecken vorzubeugen. Auch nachdem sich die ersten Hautveränderungen eingestellt haben, lässt sich das Ausmaß noch eindämmen. Noch wichtiger ist es, auf den umfassenden Sonnenschutz und einen ausbalancierten Nährstoffhaushalt zu achten, wenn Sie sich für die therapeutische Entfernung entscheiden. Schließlich soll der zurückgewonnene ebenmäßige Teint möglichst lange erhalten bleiben.