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Sonnenallergie

Die Sonne spendet Lebensenergie und angenehme Wärme. Für den menschlichen Organismus ist sie für die Produktion von Vitamin D unverzichtbar. Trotzdem ist die Reaktion auf Sonneneinstrahlung nicht bei allen Menschen gleich. Neben der drohenden Gefahr eines Sonnenbrands oder -stichs ist die Sonnenallergie ein ernsthaftes Risiko. Es handelt sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild, vielmehr werden Überreaktionen auf UVA-Strahlung, UVB-Strahlung und andere Einflüsse unter diesem Begriff zugefasst. Erfahren Sie folgend, wie Sie sich bei einer Sonnenallergie richtig verhalten.

Wie entsteht eine Sonnenallergie?

Im Normalfall reagiert die menschliche Haut auf vermehrte Sonnenstrahlung mit einer erhöhten Produktion des Hautpigments Melanin. Dieses soll die Haut, besser gesagt unser Erbgut, vor der UV-Strahlung schützen. Dabei gewöhnt sich der Körper nach und nach an die stärkere UV-Belastung.

Bei einer Sonnenallergie funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr richtig. Zur Entstehung der Sonnenallergie existieren derzeit zwei Theorien:

Einige Wissenschaftler vermuten, dass die Sonnenstrahlung die Bildung von Allergenen bei den Betroffenen begünstigt. Diese aktivieren das Immunsystem, welches wiederum die Schädlinge bekämpft. Die dabei auftretenden Symptome ähneln dann einer Allergie.
Wiederum andere Wissenschaftler vermuten freie Radikale als ursächlich für die Sonnenallergie. Diese Radikale werden durch die UV-Strahlen vermehrt freigesetzt, sie schädigen die Hautzellen, wodurch wiederum das Immunsystem zur Bekämpfung aktiv wird.
Eindeutig bewiesen ist bislang keine der beiden Theorien. Eindeutig ist jedoch, dass die Kombination aus bestimmten Medikamenten und starker UV-Strahlung eine Sonnenallergie begünstigen kann.

Warum bekommt man eine Sonnenallergie?

Trotz des Namens handelt es sich bei einer Sonnenallergie nicht um eine klassische Allergie, es liegt also keine Überreaktion der Haut auf die Sonneneinstrahlung vor. Vielmehr fehlt den natürlichen Hautpigmenten die Möglichkeit, sich ausreichend von der eindringenden Strahlung zu schützen, was zu einer dauerhaften Schädigung beitragen kann.

Es gibt verschiedene Formen an Krankheitsbildern, die unter der Bezeichnung Sonnenallergie zusammengefasst werden. Zu den wichtigsten Erkrankungen dieser Art gehören:

  1. Polymorphe Lichtdermatose (PLD)
  2. Lichturtikaria
  3. Photoallergische Reaktion
  4. Phototoxische Reaktion

Die PLD ist die mit Abstand häufigste Hautreaktion, die Anzeichen einer Sonnenallergie zeigt. Sie tritt häufiger bei Frauen in jungen Lebensjahren auf und ist in Hautbereichen wie Schultern, Armen und Beinen zu finden, die häufiger der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Durch die Bezeichnung als polymorphe Erkrankung wird die Vielfalt an Symptomen und Erscheinungsbildern deutlich. Es kann deshalb nicht von einem einheitlichen Krankheitsbild oder -verlauf gesprochen werden.

Wenngleich sich die Arten der vermeintlichen Sonnenallergie deutlich voneinander unterscheiden, haben sie eine Gemeinsamkeit: Die genauen Ursachen und Hintergründe sind nur teilweise oder gar nicht bekannt. Da es sich bei den medizinischen Begründungen vielfach um Hypothesen handelt, widersprechen sich die Aussagen von Experten. Es gibt einige Forschungsprojekte, um eindeutigere Erkenntnisse zu den Krankheitsbildern zu erhalten. Allerdings stehen handfeste Ergebnisse noch aus.

Bei der PLD kann zumindest ein direkter Zusammenhang mit der Sonneneinwirkung hergestellt werden. Genau genommen sind die UV-Strahlen der Auslöser für das verbreitete Sonnenekzem. Studien haben ergeben, dass sich die Hautveränderungen bei den Betroffenen aber nicht allgemein aus dem Sonnenlicht ergeben. Während die Mehrheit mit den entsprechenden Symptomen auf die enthaltene UV-A-Strahlung reagiert, ist bei circa zehn Prozent die UV-B-Strahlung das entscheidende Element. Unter anderem aus diesem Grund achten renommierte Marken darauf, dass Pflegeprodukte für den Sonnenschutz beide Bereiche abdecken und verdeutlichen diese Eigenschaft bei den Produktbeschreibungen.

Obwohl der auslösende Faktor bei der PLD recht klar bestimmt werden kann, tappen die Wissenschaftler hinsichtlich der Prozesse im Körper im Dunkeln. Es besteht sogar eine Uneinigkeit darüber, ob es sich tatsächlich um eine Allergie handelt. Eine populäre Theorie geht davon aus, dass ein Stoff, der sich natürlicherweise im Körper befindet, unter gewissen Umständen mit dem Sonnenlicht reagiert. Daraus resultiert eine Substanz, die das Immunsystem als schädlich einstuft und bekämpft. Die Quintessenz sind die wahrgenommenen Symptome, die an eine Allergie erinnern. Andere Wissenschaftler vermuten, dass die übermäßige Bildung von freien Radikalen das Schlüsselelement bei der polymorphen Lichtdermatose ist. Es ist bekannt, dass bei einem Sonnenbad freie Radikale in den Hautzellen entstehen. Normalerweise kommt das körpereigene Schutzsystem mit den Molekülen zurecht, die zu ungünstigen chemischen Verbindungen mit unerwünschten Konsequenzen neigen. Allerdings ist es denkbar, dass die vorhandene Menge der Antioxidantien, die für den schützenden Prozess benötigt werden, bei den Betroffenen nicht ausreicht.

Es ist auffällig, dass die allergieartigen Symptome der PLD bei vielen Betroffenen nur dann auftreten, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht mit intensivem Sonnenlicht konfrontiert wurden. Demnach gibt sich das Problem häufig nach einer Eingewöhnungsphase. Da sich der Körper anscheinend bei vielen Patienten auf die ungewohnten Umwelteinflüsse einstellen kann, ergeben sich viele Möglichkeiten für vorbeugende und therapeutische Maßnahmen.

Inhaltsstoffe in Sonnenschutzprodukten als Auslöser?

Bei der Mallorca-Akne sind sich die Experten weitgehend einig, dass der auslösende Faktor ein Inhaltsstoff von Sonnenschutzprodukten ist. Konkret geht es um Rezepturen mit fetthaltigen Inhaltsstoffen, deren enthaltene Emulgatoren in Kombination mit Sonnenlicht ungünstige Auswirkungen haben. Tendenziell sind vor allem junge Erwachsene mit einer öligen oder unreinen Haut betroffen.
Dem Facharzt ist sogleich klar, dass eine körperfremde Substanz im menschlichen Organismus die phototoxische oder die photoallergische Dermatitis verursacht, wenn sich Sonnenlicht hinzugesellt. Allerdings kommen hierfür zahlreiche Stoffe infrage. Eingenommene Medikamente wie Antibiotika, der Kontakt mit Pflanzen wie Klee oder ein aufgetragenes Parfüm sind nur einzelne Beispiele. Deshalb gestaltet sich die Suche nach der verantwortlichen Substanz oftmals langwierig.

Bei den seltenen Erkrankungen wie der Lichturtikaria, der chronisch aktinischen Dermatitis oder der aktinischen Prurigo sind die Ursachen noch unklarer als bei der polymorphen Lichtdermatose. Unter anderem ergibt sich der geringe Wissensstand daraus, dass die Zahl der Fälle sehr überschaubar ist und die Beschwerden der Patienten deutlich differieren.

Woran merke ich, dass ich eine Sonnenallergie habe?

Da Art und Anzahl der Symptome bei einer Sonnenallergie so vielseitig sind, wird diese häufig nicht auf Anhieb erkannt. In vielen Fällen wird von einer anderen Hauterkrankung oder einem einfachen Sonnenbrand ausgegangen. Zu den wichtigsten Symptomen und Anzeichen der Haut, die auf eine Sonnenallergien hindeuten, gehören:

  • Juckreiz
  • Bildung kleiner Pusteln und Schwellungen
  • Rötungen der Haut
  • andere Farbänderungen der Hautpigmente
  • brennende oder beißende Schmerzen

Schmerzen, die über einen Juckreiz hinausgehen, zeigen sich primär bei phototoxischen und photoallergischen Reaktion. Bei diesen produziert der Organismus Antikörper, um gegen die als schädlich empfundene Sonneneinstrahlung und ihre Auswirkungen auf die Haut vorzugehen. Da, je nach Empfindlichkeit und Person, verschiedene der genannten Symptome auftreten können, ist die eindeutige Abgrenzung einer vermeintlichen Sonnenallergie von einem anderen Typus kaum möglich. Dies gilt umso mehr, wenn der zusätzliche Verdacht auf einen Sonnenbrand oder andere Hauterkrankungen durch eine längere Sonneneinstrahlung besteht.

Darüber hinaus gibt es einige seltene Varianten der Lichtallergie, die meist mit größeren Einschränkungen für die Betroffenen verbunden sind. Bei der so genannten Lichturtikaria treten durch den Kontakt mit der Sonne zeitnah Schwellungen auf. Die aktinische Prurigo zeichnet sich dadurch aus, dass auch Stellen auf der Haut betroffen sind, die nicht direkt mit dem Sonnenlicht konfrontiert wurden. Zu den Besonderheiten der chronisch aktinischen Dermatitis gehört, dass starke Hautveränderungen bereits von kleinen Lichtmengen verschiedenen Ursprungs hervorgerufen werden.