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Allergien

Laufende Nase, tränende Augen, juckende Haut - Dies sind nur einige Anzeichen einer Allergie, welche Betroffenen das Leben sehr schwer machen kann. Gerade in Industrienationen leiden immer mehr Menschen unter der Überempfindlichkeit des Organismus'. Dies ist vor allem auf einen erhöhten Medikamentenkonsum, eine schlechtere Immunabwehr durch hohe Hygienestandards, die abnehmende Luftqualität in vielen Städten sowie die Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln zurückzuführen. Doch was geschieht eigentlich im menschlichen Körper im Falle einer allergischen Reaktion und was können Sie dagegen tun?

Allergien betreffen fast jeden Menschen hierzulande und können durch zahllose Auslösern verursacht werden. Ob Pollen, Hausstaub oder Lebensmittel - eine Vielzahl von Stoffen können eine Überreaktion des Körpers mit diversen Symptomen auslösen. Je nach Allergie sind unterschiedliche Maßnahmen zu treffen, um die Symptome zu lindern und ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen. In unserer Themenwelt Allergien machen wir Sie mit den wichtigsten Allergien vertraut und zeigen Ihnen, wie Sie Allergien vorbeugen können und bei der Behandlung richtig vorgehen. Hierbei betrachten wir auch verwandte Themen, wie die Überreaktion auf Insektenstiche oder Unverträglichkeiten im Darm, die in ihren Symptomen und der Behandlung einer echten Allergie ähneln.

Was ist eine Allergie und welche Formen sind am häufigsten?

Im Falle einer Allergie reagiert der menschliche Organismus mithilfe von Abwehrmechanismen auf Stoffe - auch Allergene genannt, die eigentlich nicht gefährlich sind für den Körper. Aufgrund einer Überempfindlichkeit des jeweiligen Betroffenen setzt dessen Immunabwehr aber trotzdem Antikörper (Abwehrstoffe) frei, um vermeintliche Gefahren wie Pollen (siehe auch unsere Hausmittel gegen Pollenallergie), Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, Hausstaub oder Tierhaare zu bekämpfen. Die Ausschüttung dieser Antikörper führt wiederum zu einer Freisetzung von Histaminen ins Blut. Diese sorgen für laufende Nasen, gerötete Augen oder juckende Hautpartien. Beim ersten Kontakt mit einem Allergen kommt es übrigens noch nicht zu einer allergischen Reaktion. Vielmehr werden in dieser ersten Phase nur Antikörper gebildet, die dann bei einem erneuten Einatmen oder Herunterschlucken des Stoffes zum Einsatz kommen und diesen bekämpfen.

Zu welchen Jahreszeiten treten Allergien häufig auf?

 

Allergien können in zahlreichen Varianten auftreten. Häufig hängen sie etwa von der Jahreszeit ab. Besonders der Frühling ist für viele Allergiker eine schwierige Zeit, da Pflanzen wie Bäume oder Gräser zu dieser Zeit ihre Pollen verströmen, welche beispielsweise Heuschnupfen auslösen können. Aber auch während der anderen Jahreszeiten sind Allergiker nicht vor Allergenen geschützt. So wirbeln auch im Sommer (zusätzlich zur dann stärker auftretenden Sonnenallergie) noch Gräser und Kräuterpollen durch die Luft. Zudem steigt aufgrund des starken Sonnenlichtes und des milden Windes im Juli und August häufig der Ozonwert in der Luft an. Dies kann eine Verschlimmerung der Symptome hervorrufen. Während der Sommerzeit ist aber auch eine Vielzahl von Insekten unterwegs, deren Bisse, Stiche und Körpersäfte ebenfalls für allergische Reaktionen sorgen können. Am bekanntesten ist sicherlich das Gift von Bienen oder Wespen, welches im schlimmsten Fall und bei einer großen Anzahl an Stichen sogar zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock führen kann. Im Herbst und Winter können Pollenallergiker und Insektenstichallergiker dann zwar aufatmen, allerdings werden Sie sich während der kalten Tage öfter in warmen Räumen aufhalten. Hier lauern ebenfalls Allergene wie etwa Hausstaub, Schimmel oder Tierhaare bzw. -schuppen.

Letztere lösen bei vielen Menschen ebenfalls allergische Reaktionen aus, was gerade für Hunde- und Katzenfreunde ein großes Dilemma darstellt. Anders als oftmals behauptet, geht es bei Tierhaarallergien häufig nicht vordergründig um die Haare, sondern eher um abgestorbene Hautschuppen, welche unangenehm in der Nase jucken. Daher ist es unter Umständen ganz egal, ob Sie sich nun einen Hund mit langen oder kurzen Haaren zulegen. Vor der Anschaffung sollten Sie daher am besten einige Stunden mit dem Tier verbringen, um Allergien auszuschließen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien

 

Letztlich können auch viele Lebensmittel bzw. deren Inhaltsstoffe Allergien auslösen. Bekannt sind beispielsweise Empfindlichkeiten gegen Milch, Nüsse, Weizenprodukte, Eier oder Soja.

Symptome einer Allergie

Die Symptome einer Allergie sind vielfältig und von Mensch zu Mensch verschieden. Wie bei vielen Hauterkrankungen treten häufig Rötungen der Haut oder Augen auf. Juckreiz, Niesen, Husten oder eine laufende Nase sind ebenfalls bei vielen Allergikern zu beobachten. Unter Umständen können Ihre Schleimhäute so anschwellen, dass das Atmen schwerfällt. In diesem Falle sollten Sie sofort einen Facharzt aufsuchen.

Hausmittel und Verhaltenstipps

Das beste Mittel gegen eine Allergie ist natürlich, sich von bekannten Allergenen fernzuhalten. Viele Menschen wissen jedoch gar nicht, gegen welche Stoffe sie genau allergisch sind. Daher ist es ratsam, bei wiederkehrenden Symptomen einen Allergologen oder Dermatologen aufzusuchen, der einen Allergietest durchführt. Außerdem ist es zu empfehlen, nach einer vermeintlichen allergischen Reaktion darüber nachzudenken, welches Allergen diese ausgelöst haben könnte. Führen Sie Tagebuch darüber, welche Speisen Sie zu sich genommen haben, ob Rötungen oder Schwellungen beispielsweise immer im Außenbereich auftreten oder ob Sie mit fremden Tieren in Kontakt gekommen sind.

Ist eine Allergie erst einmal festgestellt, so können Sie die jeweiligen Allergene gezielt meiden. Häufig ist dies jedoch nicht hundertprozentig möglich, gerade wenn es sich um eine Hausstauballergie handelt, oftmals verwendete Lebensmittel oder wenn Sie sich im Frühling nicht stets in Ihrer Wohnung aufhalten möchten. Falls Ihr Körper also doch einmal eine allergische Reaktion etwa in Form von Juckreiz zeigt, helfen beispielsweise kalte Umschläge mit (Essig)Wasser. Gegen ein unangenehmes Gefühl in der Nase und ständiges Niesen kann zudem eine Nasenspülung mit salzhaltigem Wasser und Natron oder ein Nasenspray helfen.

Arzneimittelallergie – was steckt dahinter?

Arzneimittel durchlaufen bis zur Zulassung eine Reihe von Testverfahren. Dabei wird auch die Gefahr von Nebenwirkungen überprüft und die Wahrscheinlichkeit, für ihr Auftreten, wie auch ihr Ausmaß. Je lebenswichtiger ein Medikament ist, desto mehr Nebenwirkungen werden in Kauf genommen, solange keine Alternativen zur Verfügung stehen. Schließlich müssen Nutzen und Risiko gegeneinander abgewogen werden. Allergien gegen Arzneimittel sind ein zusätzliches Risiko, das abhängig von den Inhaltsstoffen unterschiedlich hoch sein kann.

Wie äußert sich eine Arzneimittelallergie?

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eine Substanz, von der eigentlich kein Risiko ausgeht. Dennoch gibt es Stoffe, die häufiger Reaktionen auslösen, als andere. Die Auflistung der Inhaltsstoffe ist daher für Allergiker besonders wichtig, schließlich können die Reaktionen lebensgefährliche Ausmaße annehmen und bedürfen einer schnellen Behandlung. Bei leichten und mittelschweren Allergien lässt diese Nebenwirkung nach, sobald der Patient die Einnahme beendet und die Wirkstoffe abgebaut sind. Typische Alarmsignale für eine allergische Reaktion sind:

  • Hautausschlag
  • Rötungen
  • Schwellungen
  • Juckreiz
  • Übelkeit
  • Durchfall und Erbrechen
  • Herz- Kreislaufreaktionen
  • Schwellungen der Schleimhäute
  • Atemnot

Die Anzeichen können bedrohliche Ausmaße annehmen. Deshalb ist es wichtig, bei neuen Symptomen nicht nur an die aktuelle Erkrankung zu denken, sondern auch das Medikament als Auslöser in Erwägung zu ziehen. Der Beipackzettel liefert dazu wichtige Hinweise.

Welche Medikamente lösen allergische Reaktionen aus?

Genau genommen kann jedes Medikament eine allergische Reaktion auslösen. Das gilt auch für natürliche Substanzen. Für Allergiker sind daher Naturheilmittel nicht prinzipiell verträglicher. Wer unter Allergien leidet, sollte vor jeder Verschreibung eines neuen Medikaments den Arzt darauf hinweisen. Auch der Apotheker ist ein guter Ansprechpartner. Natürlich können auch Arzneimittel allergische Reaktionen auslösen, für die keine Rezeptpflicht besteht. Hier sind Sie als Verbraucher selbst in der Pflicht, auf die Packungsbeilage zu achten. Darüber hinaus gibt es allerdings auch Medikamente, die besonders häufig Allergien auslösen. Grund ist nicht, dass sie allgemein schlechter verträglich sind. Vielmehr beinhalten sie Wirkstoffe, die besonders häufig mit dem Auftreten von Allergien in Verbindung gebracht werden müssen. Dazu gehören:

  • Schmerzmittel, wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Naproxen
  • Antiepileptika
  • Psychopharmaka
  • Kontrastmittel
  • Impfstoffe
  • Antibiotika (z. B. Penicillin)

Risikofaktoren für das Auftreten von allergischen Reaktionen

Das Risiko für eine allergische Reaktion ist nicht immer gleich. Die Wahrscheinlichkeit steigt vor allem bei schweren Erkrankungen, denn das Immunsystem ist nun besonders geschwächt, was eine Fehlreaktion erst recht ermöglicht. Gefährdet sind außerdem Personen, die bereits unter Allergien leiden.

Weitere Hinweise auf ein erhöhtes Risiko finden sich in der Familienanamnese. Sind also nahe Angehörige Allergiker, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Allergien entwickeln. Hingegen sinkt das Risiko bei Personen, die ein Medikament über einen längeren Zeitraum einnehmen müssen. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion niedriger, wenn das Arzneimittel nur schwach dosiert ist.

Das ist bei einer allergischen Reaktion auf Arzneimittel zu tun

Grundsätzlich sollte der Arzt über jedes Symptom informiert werden, das nach der Einnahme eines neuen Medikaments auftritt, wie auch über alle Verschlimmerungen trotz Behandlungsbeginn. Die Anzeichen sollten zügig nach Beendigung der Einnahme nachlassen. Das Absetzen nach Rücksprache mit dem Arzt ist wichtig, da zunächst geklärt werden muss, wie gefährlich die Reaktionen sind. Über ein eigenmächtiges Absetzen muss der Arzt ebenfalls sofort informiert werden, da es Arzneimittel gibt, die nicht abrupt abgesetzt werden dürfen.

Der Arzt verordnet in solchen Fällen ein alternatives Medikament, das nicht über den auslösenden Wirkstoff verfügt. Im Zweifel bringt ein Allergietest Klarheit. Wer auf Medikamente allergisch reagiert, sollte einen Allergiepass mit sich führen, in dem die Allergien aufgelistet sind. So ist eine ungefährliche Behandlung auch in medizinischen Notfällen möglich.

Weitere Einnahme trotz Allergie

Die weitere Einnahme des Medikaments kann in einigen Fällen möglich und auch sinnvoll sein. Die Entscheidung trifft der behandelnde Arzt, nachdem er sich einen Eindruck von den Reaktionen verschafft hat. Je nach Allergie kann es sich empfehlen, abzuwarten. Die Symptome können trotz weiterer Einnahme wieder abklingen. In anderen Fällen ist es möglich, die allergischen Reaktionen bei weiterer Einnahme direkt zu behandeln und abzumildern.

Quellen und weiterführende Informationen

 

Alle Texte sowie die dazugehörigen Grafiken durchlaufen neben einer internen Korrekturschleife zusätzlich eine externe Überprüfung durch ausgewiesene Experten. Als Grundlage dienen anerkannte Forschungsergebnisse und fachspezifische Erkenntnisse, die zum Veröffentlichungszeitpunkt eine allgemeingültige Relevanz besitzen.