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Eisen Verla 35 mg überzogene Tabletten

Eisen Verla 35 mg überzogene Tabletten
Eisen Verla 35 mg überzogene Tabletten
   

Abb. ähnlich

PZN:
11163900
Anbieter:
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Darreichungsform:
Überzogene Tabletten
Inhalt:
100 St
Grundpreis:
0,10 € 0,10 € 0,10 € 0,10 € *  pro  1 St
arzneimittel
Packungsgröße:
Rezeptart:
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Beschreibung

  • gegen Eisenmangelzustände
  • geeignet für Schwangerschaft und Stillzeit 
  • niedrig konzentriertes Eisenpräparat

Eisen Verla® 35 mg wird angwendet zur Behandlung von Eisenmangelzuständen. Der Grund für einen Eisenmangel kann eine eisenarme Ernährung, eine gestörte Eisenaufnahme oder eine gestörte Eisenspeicherfähigkeit sein. Häufig tritt Eisenmangel auch in der Schwangerschaft auf, da hier der Eisenbedarf erhöht ist. 

Dosierung und Anwendungshinweise:
Erwachsene und Jugendliche übr 50 kg nehmen 2-3 mal täglich 1-2 überzogene Tabletten ein. Kinder ab 12 kg Körpergewicht nehmen 1-2 mal täglich 1 überzogene Tablette ein. Kinder ab 18 kg Körpergewicht sollten 2-3 mal täglich 1 überzogene Tablette einnehmen. Die maximale Tagesdosis von 6 mg Eisen/kg Körperegewicht sollte bei Kindern nicht überschritten werden. 

Zusammensetzung:
Eine überzogene Tablette enthält: 296,6 mg Eisen (II)- gluconat (Ph.Eur.) (berechnet wasserfrei), Maisstärke, Cellulosepulver, hochdisperses Siliciumdioxid, Calciumcarbonat, Kakaobutter, Poviden (K90). Sucrose, Macrogol 400, Magnesiumstearat (Ph.Eur), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur), Stearinsäure (Ph.Eur), Talkum, Schellack, Titandioxid (E 171), Eisen (III)-oxid (E172).

Hinweise:
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Bei Raumtemperatur, trocken, stets verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen zu Eisen Verla 35 mg überzogene Tabletten

Anwendungsgebiete

Zusammensetzung

Eisen(II)- D -gluconat-x-Wasser: 296,6 mg
Eisen(II)-Ion: 35 mg

Macrogol 4000
Magnesium stearat
Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
Stearinsäure
Talkum
Schellack
Titandioxid
Eisen(III)-oxid
Maisstärke
Cellulosepulver
Siliciumdioxid, hochdisperses
Calciumcarbonat
Kakao-Butter
Povidon K90
Saccharose

Darreichungsform

Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker über die für Sie passende Dosierung beraten. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Beipackzettel

Dosierungsangaben

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, blutigem Erbrechen, Magenbeschwerden, Durchfall, Schläfrigkeit und Kreislaufkollaps. Insbesondere Kleinkinder sind sehr gefährdet. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Eisen gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist im Körper an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Wichtig ist Eisen zum Beispiel für die Bildung roter Blutkörperchen.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutarmut mit Eisenverwertungsstörung, wie z.B.:
- Sideroachrestische Anämie
- Thalassämie
- Bleianämie
- Hämochromatose (Eisenüberladung)
- hämolytische Anämie (Blutarmut aufgrund verkürzter Lebensdauer der roten Blutkörperchen)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magenschleimhautentzündung
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Durchfälle
- Verstopfung
- Schwarzfärbung des Stuhls, die unbedenklich ist

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Eisenhydroxidsucrose!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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