Was ist ein Enzym-Peeling?

Was ist ein Enzym-Peeling?

Schöne Haut spielt in jedem Lebensalter eine wichtige Rolle. Allerdings sorgen Umwelteinflüsse, unaufhaltsame Alterungsprozesse, wie auch kleine und große Ernährungsfehler für ein gestresstes Hautbild. Oft genügt die tägliche Pflege dann nicht mehr und es muss eine Extrabehandlung her, die die Haut verjüngt. Das Enzym-Peeling hat sich dafür besonders bewährt, denn es bietet schnelle Hilfe und ist dabei besonders sanft zur Haut.

Was ist ein Enzym-Peeling

Enzyme sind Moleküle, die Reaktionen im Körper beschleunigen. In der Schönheitsindustrie werden sie gezielt eingesetzt, weil sie beim Abtransport von Ablagerungen helfen und auf diese Weise direkt auf die Haut einwirken.

Da es viele verschiedene Enzyme gibt, die unterschiedliche Wirkweisen entfalten, müssen Cremes, reinigende und pflegende Lotionen exakt auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt sein. Auch aus diesem Grund ist der Hauttyp maßgeblich für die Entscheidung des Pflegeprodukts.

Besonders interessant ist die Wirkung der Enzyme auf die Revitalisierung der Haut, denn sie trägt maßgeblich zum Collagenaufbau bei. Da an diesen Prozessen auch mehrere Vitamine beteiligt sind, werden die Pflegeprodukte um diese Inhaltsstoffe ergänzt. Das Ergebnis ist dann ein qualitativ hochwertiges Peeling, von dem vor allem die gestresste und reife Haut profitiert.

Natürliche Vorkommen von Enzymen

Wer seine Hautpflege gerne selbst herstellen möchte, muss auf Enzyme nicht verzichten. Sie finden sich in Früchten, wie Äpfeln, Orangen oder Papaya. Aber auch Honig und Quark liefern hilfreiche Inhaltsstoffe, die sich miteinander kombinieren lassen. Zwar macht die Herstellung etwas Arbeit, dafür zeigt sich die Wirkung umso schneller.

Bei der Herstellung eines Enzym-Peelings, sollten Sie allerdings immer nur eine Ration mischen, die Sie dann auch gleich verwenden. Die selfmade-Version enthält schließlich keine Konservierungsstoffe. Das erhöht das Risiko der Keimbildung, wenn das Peeling über mehrere Tage aufbewahrt wird.

Risiken des Enzym-Peelings

Viel ist bei einem Enzym-Peeling nicht zu beachten. Ein- bis zwei Anwendungen pro Monat genügen für ein Peeling. Schließlich muss sich die Haut auch erneuern. Die Haut sollte vorher genug Feuchtigkeit aufgenommen haben. Dazu eignet sich eine Dusche, im Rahmen einer persönlichen Wellnessanwendung aber auch ein Dampfbad für das Gesicht. Wenn Sie das Peeling selbst herstellen, sollten Sie natürlich besonders auf die Hygiene achten. Bei gekauften Produkten gilt, vor der Anwendung die Hände gründlich reinigen und das Peeling nach Anweisung auf der Verpackung anwenden.

Nach dem Peeling braucht die Haut  wiederum besondere Pflege. Dazu gehört auch, sie lauwarm zu waschen, basische Pflegeprodukte zu verwenden und nur sanft abzutupfen. Vorsicht geboten ist bei Erkältungen, auch wenn sie noch im Anfangsstadium sind, denn auch hier drohen Reizungen, die die Anfälligkeit der Haut erhöhen können.

Wirkung auf Hautunreinheiten?

Hautunreinheiten können sich unter der Wirkung von Peelings und Cremes verschlimmern. Sie können aber auch positiv auf die Einflüsse reagieren. Die gereizte und entzündliche Haut sollte grundsätzlich nicht mit einem Peeling behandelt werden, denn sie braucht Zeit, um sich zu erholen. Durch ein Peeling wird die angegriffene Haut hingegen zusätzlich gereizt. Das gilt auch für immunologische Reaktionen im Rahmen einer Neurodermitis.

Positive Reaktionen lassen sich aber bei Akne beobachten. Gerade weil Hautbildungsstörungen zum Krankheitsbild gehören, hilft ein Peeling, abgestorbene Schuppen zu entfernen und die junge Haut kommt zum Vorschein. Natürlich muss die restliche Hautpflege auf die empfindliche Haut abgestimmt sein. Dazu gehören auch eine Analyse des Hauttyps und die Klärung der möglichen Ursache.

Akne ist zwar eine typische Hauterkrankung der Pubertät. Sie wird aber durch weitere Faktoren verstärkt, wie ungeeignete Pflege, zusätzliche Reize (Zigaretten, Alkohol) und eine fett- und zuckerhaltige Ernährung. Auch Stress kann dazu beitragen, dass die Reaktionen sich verstärken. Der Hautarzt verschreibt zudem Pflegemittel, die die Haut beruhigen und die Entzündungen hemmen. Als weitere Maßnahme empfiehlt sich der Besuch bei einer geschulten Kosmetikerin.

Ähnliche Artikel auf dem Gesundheitsblog