Sechs schlechte Angewohnheiten bei Halsschmerzen

Viele Menschen verbinden die kalten Tage mit Glühwein, kuscheligen Abenden und weihnachtlicher Deko. In unangenehmen Fällen auch mit dem vermehrten Auftreten von Halsschmerzen. Doch diese Verbindung ist nicht ganz korrekt. Ein kratziger Hals, Schluckbeschwerden, Heiserkeit und weitere Symptome können unabhängig von der Jahreszeit auftreten. Erwachsene haben rund zwei- bis dreimal pro Jahr mit Halsbeschwerden zu kämpfen, Kinder und Jugendliche sogar fünf- bis zehnmal. Daher ist nicht Kälte primär für Halsschmerzen verantwortlich, sondern in der Regel eine bakterielle oder virale Infektion. Kälte kann lediglich dazu beitragen, das Immunsystem zu schwächen.

Dass regelmäßiges Inhalieren, Halswickel oder Produkte wie Dobendan® Direkt bei Halsschmerzen helfen können, ist weitestgehend bekannt (siehe hierzu auch „Die wirksamsten Hausmittel gegen Heiserkeit“). Doch befolgt man diese nützlichen Tipps und macht gleichzeitig etwa alltägliche Dinge aus Gewohnheit, die man bei Halsschmerzen lieber unterlassen sollte, tritt man auf der Stelle.

Was Sie bei Halsschmerzen vermeiden sollten

Zu wenig trinken

Grundsätzlich ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Diese natürliche Notwendigkeit verstärkt sich bei Hals- und Rachenbeschwerden, denn Flüssigkeit befeuchtet zum einen die Rachenschleimhaut, zum anderen unterstützt sie den Körper im Kampf gegen Erreger. Zu heiß oder kalt sollten die Getränke (auch Suppen) jedoch nicht sein, da diese Temperaturextreme den Hals zusätzlich reizen können.

Zu scharfes oder grobes Essen

Beim Essen sollten Sie darauf achten, dass die Nahrung eher mild gewürzt ist und eine weichere Konsistenz hat oder zumindest sehr gut gekaut wird. Schärfe kann den Hals reizen und weitere Schmerzen verursachen; zu harte oder zu grobe Lebensmittel können das Schlucken erschweren oder zu schmerzhaften Reibungen, teils auch zu Abschürfungen führen.

Flüstern und schreien

Bei einer Halsentzündung ist es wichtig, die Stimme zu schonen und nur so wenig wie möglich zu sprechen. Vor allem sollte das Sprechen leise erfolgen. Aber auch nicht im Flüsterton, da Flüstern die Stimme unnatürlich belastet. Noch weniger sollten Sie schreien.

Alkohol und Zigaretten

Alkohol in größeren Mengen sowie Zigaretten im Generellen sind für den Körper Gift. Bei Halsschmerzen verhält es sich nicht anders, wobei Sie auf Alkohol trotz des Glaubens, er würde Viren abtöten, gänzlich verzichten sollten. Im Gegensatz zu verdünnten Säften, Tee oder Wasser führt der Konsum von alkoholischen Getränken dazu, dass die Schleimhaut in Hals und Rachen durch die entwässernde Wirkung des Alkohols zusätzlich austrocknet. Rauch und Qualm führen ebenfalls zu Trockenheit und weiteren Reizungen.

Trockene Raumluft

Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit vermindert das Risiko einer weiteren Austrocknung des Halses und reduziert weitere Reizungen. Trockene Räume sollten mit einem Luftbefeuchter ausgestattet werden. Alternativ eignet sich auch eine Schüssel mit Wasser für eine angenehme Luftfeuchtigkeit.

Antibiotika nur auf ärztliche Verordnung

Bei aufkommenden oder schon länger anhaltenden Halsschmerzen versprechen sich viele eine schnelle Heilung durch Antibiotika. Allerdings helfen sie bei Halsschmerzen eher selten und schon gar nicht bei grippalen Infekten oder einer Grippe (ausgelöst durch Viren). Antibiotika wirken nur bei bakteriellen Infektionen, etwa bei einer durch Streptokokken ausgelösten Angina. Und selbst dann ist aus medizinischer Sicht der Einsatz nicht zwingend sinnvoll. Letzten Endes sollte ohnehin ein Arzt über die Behandlung mit Antibiotika entscheiden, zumal es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt.

So können Sie Halsschmerzen vorbeugen

Wenngleich es keinen absoluten Schutz vor Halsschmerzen gibt, kann man mit ein paar Maßnahmen zumindest das Risiko senken. Dazu zählen unter anderem:

  • Atmen Sie durch die Nase. Das Riechorgan arbeitet wie eine Art Filter gegen Umweltpartikel wie Pollen oder Bakterien. Zusätzlich hilft die Nase dabei, die eingeatmete Luft zu erwärmen und zu befeuchten.
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände mit lauwarmem Wasser und Seife. Zum Abtrocknen sollten Sie ein eigenes Handtuch benutzen, da das Teilen mit anderen Personen die Ansteckungsgefahr signifikant erhöht.
  • Verwenden Sie Papiertaschentücher nur einmal und teilen Sie diese vor allem nicht.
  • Tragen Sie angemessene Kleidung, die Sie warm und trocken hält, ansonsten könnten Sie Ihr Immunsystem schwächen.
  • Befeuchten Sie Ihre Rachenschleimhäute mit ausreichend Flüssigkeit (zum Beispiel mit Wasser oder Kräutertees).
  • Essen Sie ausgewogen, um Ihren Körper mit allen lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Nährstoffen zu versorgen.

Wenn mal schnelle Hilfe gefragt ist

Erreger können bis tief in das Gewebe eindringen und die Halsschmerzen dadurch bisweilen sehr stark ausfallen. Der Wunsch nach schneller Linderung ist dann sehr ausgeprägt. Lutschtabletten oder Sprays wie Dobendan® Direkt mit dem Wirkstoff Flurbiprofen dringen in das entzündete Rachengewebe ein, lindern die Schmerzen und hemmen die Entzündung. Damit der Alltag wieder einigermaßen erträglich wird.

Zu den Produkten von „Dobendan® Direkt“

Weiterführende Links zu Halsschmerzen

Stiftung Gesundheitswissen – Was sind Halsschmerzen?

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. – Mein Kind hat Halsschmerzen

Pflichttext:
Dobendan Direkt Flurbiprofen Spray 8,75 mg/Dosis Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
Dobendan® Direkt Flurbiprofen 8,75 mg Lutschtabletten
Dobendan® Direkt Zuckerfrei Flurbiprofen 8,75 mg Lutschtabletten
Wirkstoff: Flurbiprofen
Anwendungsgebiete: Dobendan Direkt Spray: zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von akuten Halsschmerzen bei Erwachsenen. Dobendan Direkt / Direkt Zuckerfrei Lutschtabletten: Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung bei schmerzhaften Entzündungen der Rachenschleimhaut bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren. Warnhinweise Dobendan Direkt Spray enthält: Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E216). Dobendan Direkt enthält: Levomenthol, Sucrose, Glucose, Honig. Dobendan Direkt Zuckerfrei enthält: Levomenthol, Maltitol-Lösung, Isomalt. Packungsbeilage beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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