Link Mittel zur Reduzierung von Stress

Natürliche Mittel zur Reduzierung von Stress

Stress hilft, schwierige Situationen mit allen zur Verfügung stehenden körperlichen und geistigen Mitteln zu bewältigen. Auf Stress muss aber Entspannung folgen, sonst drohen gesundheitliche Nachteile. Und die kann man mit natürlichen Mitteln unterstützen. Von zubereiteten Pflanzenstoffen, sei es als Tee oder in Form von Kapseln, geht für gewöhnlich kein Risiko aus, wenn die Hinweise auf der Verpackung beachtet werden.

Dauerhafter Stress beeinflusst den gesamten Körper

Dauerhafter Stress ist ein Teufelskreis. Die Betroffenen stehen permanent „unter Strom“, merken das aber womöglich selbst nicht mehr. Allein dieser Umstand macht es dann nicht leicht, sich aus diesem Zustand zu befreien. Das sind die möglichen Folgen:

  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Verzögerte Genesung
  • Akute Schübe bei chronischen Erkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Allgemeine Unruhe und Gereiztheit

Auf lange Sicht drohen Konzentrationsstörungen und Burnout. Vor allem vertrauten Personen fällt die Verhaltensänderung auf. Eine hohe psychische Belastung kann den Zustand erklären, eignet sich aber nicht als Entschuldigung für Stress als Dauerzustand. Hier ist jeder selbst in der Verantwortung, etwas zu verändern, um schwerwiegende Folgen zu verhindern.

Die Natur kann helfen

Der erste Schritt gegen Stress ist, sich des Problems bewusst zu sein. Kurzfristige Anspannung ist gut, langfristige Anspannung reduziert die Leistungsfähigkeit. Pflanzliche Heilmittel können helfen, mit Stress und seinen Symptomen besser zurecht zu kommen.

Baldrian, das Erfolgsmittel gegen Unruhe

Baldrian ist die bekannteste Pflanze gegen alle Arten von nervösen Zuständen. Der Erfolg gilt als medizinisch belegt. Die Wirkung entfaltet der Baldrian über die ätherischen Öle, die sich in den Wurzeln finden. Baldrian wird in der Naturheilkunde auch als streichelnde Hand beschrieben, die eine beruhigende und wohltuende Wirkung entfaltet. Allerdings wirkt Baldrian nur, wenn er über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Experten raten zu vier bis sechs Wochen.

Hopfen, der stille Helfer

Hopfen ist nicht nur wichtiger Inhaltsstoff für Bier. Die Kletterpflanze, die auch hierzulande gut wächst, bildet rispenartige Blütenstände aus, die leicht bitter riechen und auch bitter schmecken. Wer Hopfen im Garten hat, kann im Sommer die vollgrünen Pflanzenteile pflücken und zu Aromakissen oder Tee verarbeiten. Allerdings wirken nur die weiblichen Blüten beruhigend. Sie sind an der zapfenartigen Form zu erkennen. Hopfen hat eine beruhigende Wirkung und fördert den Schlaf. Da die Wirkung von Hopfen nicht vollständig nachgewiesen ist, werden Hopfenpräparate häufig mit Baldrian vermischt, um so eine garantierte Wirkung zu erreichen. Auch Hopfen wirkt nicht sofort. Es empfiehlt sich daher die Aufnahme über eine längere Zeit. Bewährt hat sich ein Zeitraum von 2-4 Wochen.

Die sanfte Ruhe der Passionsblume

Die Passionsblume ist nicht nur eine besonders schöne Blume, sie wirkt bei Einnahme auch beruhigend auf die Psyche des Menschen. Außerdem verbessert sie den Schlaf und mildert Unruhezustände. Die Passionsblume eignet sich als Tee, ist aber wie Hopfen und Baldrian auch in Form von Extrakten oder Kapseln erhältlich. Im Gegensatz zu Hopfen und Baldrian kann es bei der Einnahme von Präparaten aus der Passionsblume vereinzelt zu Nebenwirkungen kommen. Dazu gehört vor allem Schläfrigkeit. Das gilt umso mehr für die Personen, die neben der Passionsblume noch weitere beruhigende pflanzliche Präparate einnehmen. Für Schwangere ist die Passionsblume nicht geeignet, da sie Wehen auslösen kann. Da die Passionsblume auch die Reaktionszeit beeinträchtigt, sollte die Anwendung auf die Abendstunden beschränkt werden.

Duftender Lavendel für die Sinne

Auch Lavendel ist eine bekannte Pflanze für alle, die zur Ruhe kommen wollen. Die Heilpflanze wird nicht nur gegen Stress und gegen Schlafstörungen eingesetzt, sie stärkt auch das Immunsystem und pflegt Haut und Haar. Die Einnahme erfolgt als Tee, aber auch in Form von Kapseln. Lavendel kann schläfrig machen und die Fähigkeit, Fahrzeuge zu führen einschränken. Die Einnahme kann außerdem zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen. Das gilt besonders für Beruhigungsmittel und Medikamente gegen Depressionen.

Depressive Verstimmungen, die vor allem mit den kürzer werdenden Tagen einsetzen, lassen sich aber alternativ recht gut mit Johanniskraut behandeln. Weitere Informationen zur Anwendung von Johanniskraut erhalten Sie hier.

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