Hilfe bei Muskel- und Gelenkschmerzen

Ein ungünstiger, bisweilen unglücklicher Moment oder einfach eine falsche Bewegung reichen aus. Vielleicht hat man kurz nicht aufgepasst, knickt weg, stolpert, stürzt oder verhebt sich mit einem schweren Gegenstand. Zerrungen und Verstauchungen können im Alltag und gerade beim Sport schnell geschehen. Gelenke und Muskeln in deren Nähe sowie Bänder oder Sehnen sind betroffen. In der Regel sind sie harmlos, aber dennoch häufig mit akuten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden. Insbesondere am Anfang gilt es, die richtigen Schritte zu befolgen, um schlimmeren Schaden abzuwenden und die Schmerzen möglichst gering zu halten. Produkte wie das neue Nurofen® 24-Stunden Schmerzpflaster mit Ibuprofen bieten dabei eine effektive und langanhaltende Schmerzlinderung.

Verstauchungen, Zerrungen und andere Verletzungen

Bei einer Verstauchung (medizinisch: Distorsion) handelt es sich um eine Gelenkverletzung infolge einer Überschreitung des natürlichen Beweglichkeitsspielraums des Gelenks durch Umknicken oder Verdrehen. Sind Teile des Bewegungsapparates (Muskeln, Bänder, Sehnen) betroffen, spricht man von einer Zerrung (Distension). Vor allem Muskelzerrungen kommen sehr häufig vor, und im Grunde kann jeder einzelne Skelettmuskel gezerrt werden. Eine Muskelzerrung stellt die leichteste Muskelverletzung dar. Stärkere Muskelverletzungen sind:

  • Muskelfaserriss (einzelne Muskelfasern reißen durch Überdehnung, Schläge oder etwa durch den Verzicht auf Schonung bei einer Zerrung)
  • Muskelbündelriss (nicht nur einzelne Fasern, sondern das ganze Muskelbündel reißt)
  • Muskelriss (der komplette Muskel ist durchtrennt)

Liegt eine Verstauchung oder Zerrung vor, wird das verletzte Gewebe verstärkt durchblutet und mit Wasser sowie Lymphflüssigkeit versorgt. Auf diese Weise werden zum Beispiel Nährstoffe hin- und Zelltrümmer abtransportiert. Doch die verstärkte Durchblutung lässt das Gewebe auch anschwellen. Und genau darauf reagieren die dort liegenden Nerven, sodass es zum Schmerz kommt. Die betroffene Stelle ist geschwollen, druckempfindlich, verfärbt und erwärmt. Oder anders ausgedrückt: entzündet.

Was bei Zerrungen und Verstauchungen zu tun ist

Sofern bei Zerrungen oder Verstauchungen keine offenen Wunden bestehen, lassen diese sich meistens gut selbst behandeln. Dabei bietet sich als Erste-Hilfe-Maßnahme die Vorgehensweise nach dem sogenannten PECH-Schema an:

  • Pause: Die betroffene Stelle wird ruhiggestellt und nicht weiter belastet.
  • Eis: Die Schwellung mit Eis, Kühlpads oder Kühlakkus kühlen und den Bereich vorher mit Verbandmaterial, einem sauberen Tuch oder ähnlichem umwickeln, um die Haut zu schützen.
  • Kompression (engl.: Compression): Das Anlegen eines elastischen Druckverbands unterstützt den Abtransport von Lymphflüssigkeit und trägt dazu bei, dass sich die Schwellung nicht weiter ausdehnen kann.
  • Hochlegen: Zur Unterstützung des Blutrückflusses die betroffene Gelenk- bzw. Muskelpartie hochlegen.

Gerade eine schnelle Kühlung kann helfen, die Entzündungsreaktion einzugrenzen, indem sich durch die Kälteeinwirkung die Blutgefäße verengen. Dadurch wird nicht mehr so viel Blut an die geschädigte Stelle transportiert und das Gewebe schwillt weniger stark an (siehe hierzu auch „Erste Hilfe bei Zerrungen“).

Wann sollte man zum Arzt?

Das Aufsuchen eines Arztes empfiehlt sich, wenn die erlittene Verletzung sehr stark schmerzt und die Schwellung trotz Kühlung und Ruhigstellung bis zum nächsten Tag nicht zurückgeht oder sich sogar verschlechtert. Ebenso sollte der Gang zum Arzt bei stark geschwollenen und schmerzenden Gelenken erfolgen und wenn diese sich kaum bewegen und belasten lassen. Im schlimmsten Fall könnten Bänder und Muskeln gerissen oder Gelenkkapseln verletzt sein. Füße im Allgemeinen und das Sprunggelenk im Speziellen sind häufig von solchen Verletzungen betroffen (siehe hierzu auch „Prellungen, Zerrungen und Co.: Sportverletzungen und wie sie sich vermeiden lassen“).

Den Schmerz behandeln und lindern

Zur Selbstbehandlung von Gelenk- und Muskelschmerzen aufgrund von Zerrungen und Verstauchungen bieten Apothekensortimente eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten. Unterschieden wird dabei zwischen oraler und topischer Behandlung. Während die orale Form die Einnahme von Schmerzmitteln wie Tabletten, Tropfen oder Granulat beinhaltet, fallen unter die topische Form alle Behandlungsmöglichkeiten, die direkt auf die Haut aufgetragen werden. Dazu zählen unter anderem Schmerzcremes und -salben sowie Wärme- oder Schmerzpflaster.

Da Schmerzen oft länger anhalten und somit den Arbeitsalltag und die Freizeit beeinträchtigen, ist eine schnelle und vor allem langanhaltende Linderung gefragt. Doch sowohl die Einnahme von Schmerzmitteln als auch die topische Anwendung von Gelen und Salben muss in der Regel mehrmals täglich erfolgen. Zudem müssen die meisten Schmerz- oder Wärmepflaster nach acht bis zwölf Stunden gewechselt werden. Eine einfache und bequeme Lösung bietet das neue Nurofen® 24-Stunden Schmerzpflaster mit dem Wirkstoff Ibuprofen. Das Pflaster wird direkt auf die schmerzende Stelle geklebt und hält durch das spezielle patentierte Pflastersystem mit nur einer Anwendung bis zu 24 Stunden. Dadurch entfällt ein ständiges Wechseln, und die betroffene Stelle wird kontinuierlich mit Ibuprofen versorgt, sodass man im Alltag wieder an andere Dinge denkt und nicht an die Schmerzen.

Zum Produkt „Nurofen 24-Stunden Schmerzpflaster 200 mg“

Weiterführende Links zum Thema Muskel- und Gelenkschmerzen:

FOCUS Gesundheit – Distorsion (Verstauchung)

Techniker Krankenkasse – Was passiert bei einer Muskelzerrung?

 

Nurofen 24-Stunden Schmerzpflaster 200 mg wirkstoffhaltiges Pflaster            
Wirkstoff:
Ibuprofen

Anwendungsgebiete: Kurzzeitige, symptomatische Behandlung von lokalen Schmerzen bei akuten Zerrungen und in der Nähe der Gelenke verstauchter Gliedmaßen nach einem stumpfen Trauma bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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