Link Erkältungsalarm – was beschleunigt die Heilung?

Erkältungsalarm – was beschleunigt die Genesung?

Eine Erkältung ist in erster Linie eine Infektion der oberen Atemwege. Wer davon betroffen ist, möchte aber vor allem eines: sie schnell wieder loswerden.

Was passiert bei einer Erkältung?

Es gibt insgesamt über 200 mögliche Erreger, die eine Atemwegsinfektion auslösen können. Die Übertragung der Viren erfolgt mittels Tröpfcheninfektion. Entsprechend steigt das Risiko überall dort, wo viele Menschen aufeinander treffen. Dazu muss niemand direkt angehustet oder angeniest werden. Es genügt schon, wenn die Partikel auf die Hand und von dort aus auf die Schleimhäute geraten. Daher ist allein schon ein gründliches Händewaschen von Bedeutung. Etwa zwei- bis viermal pro Jahr ist der durchschnittliche Erwachsene von einer Erkältung betroffen. Kinder deutlich häufiger, denn ihr Immunsystem ist noch nicht ausreichend trainiert.

Zuerst sind die Schleimhäute der Nase und des Rachens betroffen. Dann treten oft Halsschmerzen auf. Husten und Heiserkeit sind weitere Folgen. Bis es soweit ist, vergehen im Durchschnitt zwei bis drei Tage. Im weiteren Verlauf drohen eine Bronchitis und die Beteiligung der Nasennebenhöhlen. Nach etwa 10 Tagen sollten sich die Symptome der Erkältung bessern und die Erkrankung zur Ausheilung kommen.

Was hilft gegen die Erkältung?

Die Genesung bei einem gesunden Menschen zu beschleunigen, ist schwierig. Oftmals hilft es aber schon, Faktoren auszuschalten, die die Genesung hinauszögern. Dazu gehören:

  • Schlafmangel
  • Stress
  • Ungesunde Ernährung
  • Hohe körperliche Belastung

Das bedeutet, dass Ruhe, ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung die Genesung fördern. Gerade in Bezug auf die Ernährung gilt, dass weniger oft mehr ist. Wer nicht gerade untergewichtig ist und weniger Hunger verspürt, kann auf seinen Körper hören und weniger essen. Das gilt nicht für den Wasserkonsum. Der geschwächte Körper braucht Wasser, um gesund zu werden.

Helfen Medikamente wirklich?

Es ist nicht nur die Erkrankung selbst, die den Körper belastet. Auch die Symptome sind ein Stressfaktor. Ob laufende Nase, kratzender Hals oder Kopfschmerzen, wer erkältet ist, fühlt sich schlecht. Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die bei Erkältungen empfohlen werden. Zu unterscheiden sind sie in ihrer Wirkung:

  • Helfen gegen die Symptome
  • Helfen vor allem gegen die Auslöser
  • Helfen gegen die auslösenden Viren und die Symptome

Zur erstgenannten Gattung zählen vor allem Schmerz- und Schlafmittel. So enthalten viele Medikamente gegen die Symptome Schmerz- und Schlafmittel. Entscheidendes Argument für die Einnahme ist vor allem die Verfassung und das Ausmaß der Symptome. Wer sich für Schmerzmittel und weitere Mittel entscheidet, die Symptome unterdrücken, muss sich allerdings bewusst machen, dass die Krankheit trotzdem weiter besteht. Sinn der Symptome ist auch, dass der Mensch sich nicht überanstrengt, da der Körper nicht voll leistungsfähig ist. Sprechen Sie daher vor der Einnahme mit Ihrem Hausarzt.

Was hilft gegen schmerzende Glieder?

Es ist die Natur, die dafür sorgt, dass überschießende Symptome gelindert werden. Gegen schmerzende Glieder hilft das Erkältungsbad besonders gut. Das Wasser sollte dazu aber nicht heißer als 39°C sein. Angereichert mit ätherischen Ölen ist ein solches Vollbad auch beruhigend und macht ausreichend müde für den anschließenden Schlaf. Der Vorteil einer solchen Maßnahme ist außerdem, dass die aufsteigenden feuchten Dämpfe den Schleim lösen und Reizhusten mildern. Tagsüber sorgen Tees aus:

für ein schnelleres Verflüssigen des Schleims. Das verbessert nicht nur die Atmung, sondern reduziert auch das Risiko von Nebenhöhlenentzündungen. Zwei bis vier Tassen pro Tag genügen. Dabei sollte es sich aber um einen Arzneitee aus der Apotheke handeln. Andernfalls besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Tee nicht genug Wirkstoffe enthält.

Frischluft nicht vernachlässigen

Wer erkältet ist, friert leichter. Trotzdem ist frische Luft wichtig. Stoßlüften trägt dazu bei, dass genug frische Luft an die erkrankten Atemwege gelangt. Lässt die Gesundheit und die Umgebung das Vorhaben zu, ist ein kleiner Waldspaziergang mit einer Erkältung außerdem eine Wohltat.