Erblich bedingter Haarausfall: Androgenetische Alopezie

Haarausfall ist etwas völlig Normales. Bis zu 100 Haare verliert der Mensch tagtäglich. Bei einer Haarmenge von 80.000 Stück bei Rothaarigen, rund 100.000 bei Dunkelhaarigen und bis zu 150.000 bei Blondhaarigen hält sich der Haarverlust also deutlich in Grenzen. Zumal nachkommende, neue Haare die Verlorenen ersetzen. Aber wie verhält es sich bei vermehrtem Haarverlust? Also dann, wenn das Haar kontinuierlich ausdünnt, die Kopfhaut sich lichtet und das Haar auch nicht mehr nachwächst. In Deutschland leiden 60-80% aller Männer sowie bis zu 42% der Frauen an erblich bedingtem Haarausfall (Androgenetische Alopezie). Das Leiden geht zwar nicht mit körperlichen Schmerzen einher, doch der Blick in den Spiegel kann durchaus schmerzen. Lösungen zum Stopp gegen den Haarverlust sind gefragt! Vielleicht hilft eine Tinktur oder ein „Wässerchen“, eventuell ein Haarwuchsmittel wie Regaine® Schaum, das auf den medizinischen Wirkstoff Minoxidil zurückgreift, oder gleich eine Haartransplantation?

Die unterschiedlichen Arten von Haarausfall

Die Ursachen von Haarausfall können vielfältig sein. Neben der am weitesten verbreiteten androgenetischen Alopezie, dem erblich bedingten Haarausfall, unterscheidet die Medizin unter anderem noch weitere Gruppen:

  1. Alopecia areata: auch als kreisrunder Haarausfall bekannt. Diese Form des Haarausfalls tritt vermutlich infolge einer Autoimmunerkrankung auf, bei der die Körperabwehrzellen das eigene Haar angreifen, sodass es zu einer Entzündung kommt. Die Haarwurzel bleibt bestehen, doch das Haarwachstum hört allmählich oder abrupt auf. An der betroffenen Stelle oder auch am ganzen Körper entstehen kahle, kreisrunde Stellen.
  2. Diffuser Haarausfall: Unterschiedliche Ursachen wie hormonelle Veränderungen, Stress, Infektionen oder eine mangelhafte Versorgung mit Mineral- und Nährstoffen führen zum vermehrten Haarausfall am gesamten Kopf.

Haarverlust tritt geschlechtsspezifisch unterschiedlich auf

Erblich bedingter Haarausfall hat viele Namen. Synonym zum medizinischen Fachbegriff „Androgenetische Alopezie“ (Übersetzung: durch männliche Hormone bedingter Haarausfall) ist auch die Bezeichnung anlagebedingter oder hormonell-erblich bedingter Haarausfall. Doch abgesehen von der begrifflichen Verwendung ist die androgenetische Alopezie geschlechtsunabhängig bei bis zu 90 Prozent aller Haarausfälle mitverantwortlich. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen. Zudem unterscheiden sich die Ausprägung und der Verlauf voneinander. Während der Haarschwund bei Frauen oft erst nach den Wechseljahren auftritt und das Kopfhaar im Scheitelbereich schütter wird, machen Männer ihre ersten Erfahrungen in der Regel bereits als junge Erwachsene. Dabei gilt oft: Ein frühzeitiges Auftreten lässt auf einen starken späteren Verlauf schließen. Ein erstes Anzeichen für erblich bedingten Haarausfall ist bei Männern häufig die Bildung von Geheimratsecken. Darüber hinaus kann sich das Kopfhaar im hinteren Kopfbereich ausdünnen oder lichten (Tonsurbildung). Oftmals entsteht bei weiterem Fortschreiten des Haarausfalls ein sogenannter Haarkranz (eine kreisförmige Glatze), bei dem die Tonsur auf dem Hinterkopf mit den Geheimratsecken zusammenläuft. Bei Frauen hingegen ist ein komplett kahler Kopf eher selten der Fall.

Das richtige Mittel im Kampf gegen erblich bedingten Haarausfall

Im Mittelpunkt eines erblich bedingten Haarausfalls steht der körpereigene Botenstoff Dihydrotestosteron (DHT). Dihydrotestosteron ist ein Produkt des Geschlechtshormons Testosteron, das zu einem Abbruch der Wachstumsphase der Haare führt. Bei erblich bedingtem Haarausfall liegt eine Überempfindlichkeit der Haarwurzel (Haarfollikel) gegenüber DHT vor. Fortan schrumpfen die Haarfollikel und das Haar wächst nicht mehr so kräftig nach und fällt schneller aus.

In diesem Zusammenhang ist Zeit ein entscheidender Faktor. Je früher Betroffene dem Haarverlust mit den richtigen Mitteln begegnen, umso größer kann der Erfolg sein. Das Ziel ist klar: Die Haarfollikel müssen wieder stimuliert werden, ehe sie kleiner werden und das Haarwachstum stoppt. Doch was ist das richtige Mittel? Die meisten Tinkturen oder „Wässerchen“ können den Haarverlust nicht aufhalten, höchstens unterstützend verzögern. Eine Haartransplantation verspricht mehr Erfolg, allerdings ist diese auch recht kostspielig. Hinzu kommt, dass eine Haartransplantation nur für die verpflanzten Haarfollikel eine lange Lebensdauer verspricht. Die umliegenden Haarfollikel, die bei der Transplantation nicht neu verpflanzt wurden, können bei erblich bedingtem Haarausfall dennoch vermehrt ausfallen, sodass das Ergebnis mit der Zeit möglicherweise nicht mehr den Erwartungen entsprechen kann.

Aus einer Zufallsentdeckung wird eine Lösung

Im Kampf gegen Haarkranz, Glatzen und schütteres Haar durch erblich bedingten Haarausfall steht der Wirkstoff Minoxidil im Vordergrund. Minoxidil ist eine Zufallsentdeckung. Bei der oralen Anwendung des Wirkstoffs Minoxidil gegen Bluthochdruck fiel als Nebeneffekt ein vermehrtes Haarwachstum auf.

Minoxidil ist der Hauptwirkstoff von Regaine®. Regaine® gibt es für Männer und Frauen sowohl im praktischen Schaumformat als auch als Lösung mit mehreren Applikatoren für ein unkompliziertes und gezieltes Auftragen.

Studien belegen, dass Regaine® mit dem Wirkstoff Minoxidil bei 80 bis 90 Prozent der Anwender positive Ergebnisse erzielt. Dabei stoppt Regaine® den erblich bedingten Haarausfall und kann neues Haarwachstum anregen. Je früher die Therapie begonnen wird, desto größer können die Erfolge sein. Sichtbare Ergebnisse sind bereits nach zwölf Wochen möglich.

Zu den Produkten von Regaine®

Weiterführende Links zu erblich bedingtem Haarausfall:

Der Tagesspiegel – Stimulation für die Follikel

Deutsche Apotheker Zeitung – Update zum androgenetisch bedingten Haarausfall

 

Regaine® Frauen Lösung und Männer Schaum

Wirkstoff: Minoxidil.

Anwendungsgebiete: Regaine Frauen stabilisiert bei Frauen den Verlauf der androgenetischen Alopezie vom weibl. Typ (charakteristische anlagebedingte diffuse Kopfhaarverdünnung im Scheitelbereich). Die Behandlung mit Regaine Frauen fördert das Haarwachstum u. kann so dem Fortschreiten dieses Haarverlustes entgegenwirken. Regaine Männer Schaum stabilisiert den Verlauf des anlagebedingten Haarverlustes (androgenetische Alopezie) im Tonsurbereich der Kopfhaut bei Männern im Alter von 21 – 49 Jahren. Die Behandlung kann so dem Fortschreiten des anlagebedingten Haarverlustes entgegenwirken. Beginn u. Ausmaß können individuell unterschiedlich sein u. sind nicht vorhersagbar.

Warnhinweis: Regaine Frauen: Enth. Propylenglycol. Regaine Männer Schaum: Enth. Butylhydroxytoluol (E321), Cetylalkohol, Stearylalkohol.
Stand: 11/2018
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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