Für mehr Lebensqualität – Beschwerdefrei trotz Laktoseintoleranz

Das Ganze ist schon etwas kurios: Vor mehr als 7.500 Jahren waren Menschen außerhalb des Säuglingsalters nicht in der Lage, Laktose zu verdauen. Erst eine Mutation der DNA veränderte dies und machte somit aus dem Unnormalen etwas Normales. Wobei das auch nicht ganz so stimmt: Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) können 15-20 % aller Menschen in Deutschland keine oder nur bedingt Laktose verdauen. Weltweit gerechnet sind es sogar zwei Drittel aller Menschen, die an einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit/Laktoseunverträglichkeit) leiden. Aber eine Krankheit ist die Unverträglichkeit der in Milchprodukten vorhandenen Laktose auch wieder nicht. Eine Laktoseintoleranz stellt nichts Lebensbedrohliches dar, dennoch leidet die Lebensqualität von Betroffenen zum Teil erheblich darunter. Ein hilfreiches Mittel kann vieles erleichtern und aufkommende Symptome reduzieren oder gleich verhindern. Gerade für unterwegs und bei stärkerer Unverträglichkeit hat sich LactoStop® bewährt.

Wie entsteht eine Laktoseintoleranz?

In Milch ist natürlicher Zucker enthalten, die sogenannte Laktose. Sie setzt sich aus zwei Molekülen (Galaktose und Glukose) zusammen. Im Dünndarm wird Laktose vom körpereigenen Enzym Laktase in seine beiden Bestandteile gespalten und über die Darmschleimhaut ins Blut aufgenommen. So sieht zumindest der Idealfall aus. Bei einer Laktoseintoleranz ist das notwendige Enzym Laktase allerdings gar nicht oder in nicht ausreichender Menge vorhanden. Aus diesem Grund gelangt der ungespaltene Milchzucker (Laktose) vom Dünndarm in den Dickdarm. Die dort ansässigen Bakterienkulturen vergären Laktose unter Bildung von Gasen, kurzkettigen Fettsäuren und anderen Abbauprodukten, und die Symptome der Laktoseintoleranz nehmen ihren Lauf.

Welche Symptome treten bei einer Laktoseintoleranz auf?

Die Symptome einer Laktoseintoleranz treten etwa 15 bis 30 Minuten nach dem Verzehr von laktosehaltigen Lebensmitteln auf. Bisweilen können sie sich aber auch erst nach zwei Stunden bemerkbar machen. Wie stark und wann die Symptome auftreten, hängt u. a. vom Grad des Laktasemangels oder der Zusammensetzung der Darmflora ab. Neben unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Gliederschmerzen oder Schweißausbrüchen treten vor allem folgende Symptome auf:

  • Bauchschmerzen
  • Blähbauch/starke Blähungen
  • Darmwinde und laute Darmgeräusche
  • Durchfall
  • Übelkeit (selten Erbrechen)
  • Verstopfung
  • Völlegefühl

Gibt es unterschiedliche Formen von Laktoseintoleranz?

Eine Laktoseintoleranz existiert in zwei gängigen Formen sowie zusätzlich in einer sehr seltenen speziellen Ausprägung. Bei der speziellen Ausprägung fehlt Betroffenen das Gen zur Bildung von Laktase vollständig, sodass Säuglinge nicht den Milchzucker in der Muttermilch verdauen können. Dabei ist die Produktion von Laktase beim Menschen normalerweise im Säuglingsalter am höchsten. Generell ist die genaue Menge der produzierten Laktase von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Neben dem angeborenen Laktasemangel existieren zwei Formen der Laktoseintoleranz:

  1. Die primäre Laktoseintoleranz ist die häufigste Form der Laktoseintoleranz und vererbbar. Sie ist genetisch bedingt und kann sowohl im Erwachsenenalter als auch zwischen fünf und zwanzig Jahren auftreten.
  2. Die sekundäre Laktoseintoleranz ist eine erworbene und beruht meist auf einer Schädigung der Darmschleimhaut. Sie wird infolge von Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn), Infektionen nach Darmoperationen, durch die Einnahme von Medikamenten oder anderen Unverträglichkeiten (z.B. Glutenunverträglichkeit) ausgelöst.

Im Gegensatz zur primären Laktoseintoleranz kann sich die sekundäre wieder zurückbilden, wenn der Darm sich beispielsweise nach einer Erkrankung oder nach dem Absetzen von Medikamenten erholt hat.

Wie erfolgt die Diagnose einer Laktoseintoleranz?

Eine Laktoseintoleranz lässt sich nicht allein anhand von Symptomen diagnostizieren. Diese könnten auch andere Unverträglichkeiten oder Krankheiten abbilden (siehe hierzu auch „Eiweißallergie“ und „Milchunverträglichkeit„). In der gängigen Praxis wird die Diagnose einer Unverträglichkeit heutzutage wie folgt ermittelt:

  • Wasserstoff-Atemtest (H2-Laktose-Atemtest): Messung des Gehalts des Wasserstoffs im Atem vor und nach dem Trinken einer bestimmten Menge Laktose.
  • Laktose-Toleranztest: Messung der Blutzuckerwerte vor und nach dem Trinken einer bestimmten Menge Laktose.
  • Biopsie: Entnahme von Gewebeproben aus dem Dünndarm.
  • Selbsttest durch Nahrungsumstellung: Weglassen oder Reduzierung laktosehaltiger Nahrungsmittel bzw. Umstieg auf laktosefreie Lebensmittel.

Zudem existiert bei der primären Laktoseintoleranz die Möglichkeit eines Gentests. Dabei wird der Wangenschleimhaut ein Abstrich entnommen. Dieses Verfahren ist jedoch sehr teuer und wird in der Regel von der Krankenkasse nicht übernommen.

Wie geht man mit einer Laktoseintoleranz um?

Ein erster wesentlicher Schritt bei Laktoseintoleranz kann eine laktosefreie bzw. -arme Ernährung sein, um ein Stückchen verlorengegangener Lebensqualität wieder zurückzugewinnen. Viele Lebensmittelhersteller bieten mittlerweile laktosefreien Joghurt, Käse, Butter oder auch Fertigprodukte an. Trotzdem besteht vor allem bei Restaurantbesuchen oder einem gekauften Snack die Gefahr, Laktose zu verzehren. Mit LactoStop® in der praktischen Packung für unterwegs ist der unbeschwerte und folgenlose Genuss immer nur einen Handgriff entfernt.

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Weiterführende externe Links zu „Laktoseintoleranz“:

gesundheitsinformation.de – Laktoseintoleranz

Bundeszentrum für Ernährung – Laktoseintoleranz: Nicht alle Milchprodukte unverträglich

Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – Laktose-Unverträglichkeit