Babynahrung im ersten Lebensjahr

Baby’s Ernährung im ersten Lebensjahr

Wenn es um den Nachwuchs geht, gibt es zu keinem Thema so viele Meinungen und Experten wie zur richtigen Ernährung. Dazu kommen noch Ratschläge von der Großmutter, Tipps von der eigenen Mutter, Erfahrungen der Freundinnen und, nicht zu vergessen, die Online-Foren. Je mehr die Informationsflut über sie hereinbricht, umso größer wird die Unsicherheit junger Mütter, was denn nun wirklich das Beste für ihr Kind ist.

Dass in den ersten 6 Lebensmonaten Ihres Babys ausschließliches Stillen empfohlen wird, haben wir in unserem Artikel „Warum sollte man stillen?“ bereits ausführlich thematisiert. Wie der Ernährungsplan für Ihr Baby im ersten Lebensjahr aussehen sollte, erfahren Sie heute bei eurapon, Ihrer Online-Apotheke.

Die ersten 4 Monate:

Wenn gestillt wird, ist Ihr Baby in dieser Zeit optimal versorgt, und braucht weder Beikost noch zusätzliche Flüssigkeit. Vor der 17. Lebenswoche sollte allerdings nicht damit begonnen werden, Beikost zu verabreichen.

Wenn nicht gestillt wird, wird mit Säuglingsanfangsnahrung (Prenahrung) begonnen, welche am ehesten an den Nährstoffgehalt der Muttermilch heranreicht. Für Babies mit Allergieneigung gibt es die HA-Nahrung, HA steht für hypoallergen. Die Prenahrung sollte wie Muttermilch gefüttert werden, so oft und so viel das Baby verlangt.

Zwischen 4. und 6. Monat:

Es wird spannend und oft auch nervenaufreibend, denn in dieser Zeit wird es für die meisten Babys Zeit für die Beikost, sie werden mit der Muttermilch alleine oft nicht mehr satt. Wahrscheinlich wird Ihr Baby die ersten Löffel seiner neuen Nahrung wieder ausspucken, weil es den neuen Eindruck und Geschmack erst kennenlernen muss, ebenso wie das Schlucken von Brei. Als erste Mahlzeiten bieten sich Kürbis- oder Karottenbrei an. Salz und Gewürze sind hier noch nicht notwendig, wenn Sie den Brei selbst zubereiten.

Der Beginn mit Beikost erfordert eine Menge Geduld, aber falls sich Ihr kleiner Nachwuchsgourmet so überhaupt nicht mit Brei anfreunden kann, versuchen Sie ihn mit „Fingerfood“ zu überlisten: Ein Stückchen Banane, weichgekochte Kartoffel oder eine Biskotte erfreut manche Kinder mehr als die Breimahlzeit.

Begonnen wird in der Regel mittags mit einigen Löffelchen Brei, zur Sättigung dann die gewohnte Milchmahlzeit verabreichen. Mit der Zeit werden die einzelnen Mahlzeiten des Tages durch Beikost ersetzt, die morgendliche Milchmahlzeit bleibt noch erhalten.

Ab dem 6. Monat:

Wenn Ihr Kind bis jetzt gestillt wurde, beginnen Sie mit der Einführung von Beikost wie oben beschrieben. Wenn das Baby aber schon an regelmäßige Breimahlzeiten gewöhnt ist, dann kann es nun losgehen mit kleinen Portionen von Kuhmilch, zum Beispiel einem Milch-Getreide-Brei. Mittags können Sie Ihrem Baby bereits ein richtiges Menü anbieten in Form von Fleisch- oder Fisch-Gemüse-Brei. Wenn Sie fertige Gläschen kaufen, werden Sie feststellen, dass die Menüs ab dem 6. Monat bereits ein wenig gröber püriert sind, als jene ab dem 4. Monat.

Da auch der Durst Ihres Babys größer wird, sollten Sie damit beginnen, Wasser und ungesüßten Tee in kleinen Schlucken zu reichen.

Wie können Sie und Ihre Liebsten das ganze Jahr über fit und gesund bleiben? Natürlich lassen sich Erkrankungen nie komplett vermeiden, aber je vorbereiteter man ist, desto besser. Deshalb haben wir für Sie in unserem Gesundheits-Ratgeber Tipps und Informationen aus den Bereichen Allergie, Familie und Wellness gesammelt.

Ab dem 7. Monat:

Nun sind normalerweise die ersten Zähnchen vorhanden, welche auch benutzt werden wollen. Zunge und Kaumuskulatur sind beweglich und gut trainiert. Nun kann mit der Zugabe von ein wenig Brot begonnen werden, auch Zwieback wird gerne versucht. Für die morgendliche Milchmahlzeit kommt nun die Folgemilch ins Spiel, welche speziell auf den Bedarf älterer Säuglinge angepasst ist.

Ab dem 8. Monat darf die Nahrung kleine Stückchen enthalten, es muss nicht mehr fein püriert werden.

Zwischen 10. und 12. Monat:

Der Säugling wird zusehends Interesse daran zeigen, was Eltern und Geschwister essen, und darf klein geschnittene „Familienmahlzeit“ probieren. Allerdings nur dann, wenn es sich nicht um stark gewürzte, oder schwer verdauliche Speisen handelt!

Als Morgennahrung ist Milch weiterhin ideal, ab dem 12. Monat wird Ihr Baby mit Kindermilch optimal mit Nährstoffen versorgt. Auf ein Fläschchen kann in den meisten Fällen ab diesem Zeitpunkt verzichtet werden, das Kind sollte in der Lage sein, die Flüssigkeiten aus einem Becher zu trinken.

Weitere hilfreiche Artikel für Eltern – etwa zu Ernährung, Erste Hilfe oder Schutz und Wachstum – finden Sie in unserem Elternratgeber.