Tipps um die zu Haut schützen

5 Tipps, um die Haut in der kalten Jahreszeit zu schützen

Üblicherweise anspruchslose Haut, die aber im Winter zu Spannungsgefühlen, Juckreiz und Schuppen neigt? Jeder 4. Deutsche kennt das Phänomen, das in der Fachsprache auch als Xerodermie bekannt ist. Wenn Ihre Haut in dieser Form um Hilfe ruft, sollten Sie auch darauf hören, und ihr eine Extraportion Pflege gönnen.

Bei Kälte wird weniger Talg in den Talgdrüsen unserer Haut produziert, bei einer Temperatur um ca. 8 °C produzieren sie überhaupt kein Fett mehr. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was eine schlechtere Durchblutung zur Folge hat. Trockene Heizungsluft tut ihr Übriges, um die schützende Barriere aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Wir haben für Sie die besten Tipps für die kommende kalte Jahreszeit gesammelt, wie Sie Ihre Haut optimal schützen können.

Tipp 1: Achten Sie auf rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflege

Hier bieten sich reichhaltige Cremes mit pflanzlichen Ölen, wie z.B. Sheabutter, Linolsäure oder Olivenöl als Inhaltsstoffe an.

Für sensible Haut, die zu Juckreiz neigt, sind Pflegeprodukte mit Harnstoff (Urea) besonders geeignet. Bei diesem Hauttyp sollten Sie darauf achten, dass die verwendete Pflege keinen Alkohol, Duftstoffe oder ätherische Öle enthält, ebenso sollten Sie auf parfümierte Produkte verzichten.

Bei reifer Haut können Sie im Winter auch mit Hyaluronsäure und Kollagen angereicherte Cremes verwendet, die Wirkstoffe schützen vor dem Austrocknen. Auch neigt die Haut bei älteren Menschen oftmals zu sogenannten Austrocknungsekzemen, die Haut wird rot, neigt zu Entzündungen und Juckreiz. Ist es bereits so weit gekommen, sorgen Cremes mit dem Wirkstoff Dexpanthenol für Linderung.

Wenn Sie Neurodermitispatient sind oder an sonstigen allergischen Ekzemen leiden, müssen Sie besonders im Herbst und Winter besonders auf Ihre Haut achten, da es hier oft vermehrt zum Auftreten von Ekzemen kommt.

Tipp 2: Bei Sport und großer Kälte auf „Kältecremes“ zurückgreifen

Kältecremes sind wasserarm und haben einen hohen Fettanteil, meist enthalten sie auch Bienenwachs. Wer Rad fährt, Skisport betreibt oder sich länger im Freien bei Minusgraden aufhält, sollte jene Körperstellen, die von Kleidung unbedeckt sind, mit der Kältecreme isolieren. Da der hohe Fettanteil jedoch die Poren verklebt, sollte die Haut abends gut gereinigt werden. Wenn Sie sich zusätzlich in der Sonne aufhalten, UV-Schutz nicht vergessen!

Tipp 3: Die Hände nicht vergessen!

Unsere Hände haben kein Unterfettgewebe und sind somit besonders schützenswert. Deshalb sollten Sie im Winter Ihren Händen öfters ein schützendes Bad gönnen, wie es auch in professionellen Nagelpflegestudios gemacht wird. Statt einem Wachs- oder Paraffinbad können Sie zu Hause aber auch Mandel-, Avocado- oder Olivenöl verwenden, die Hände dick einreiben und unter Folienhandschuhen einziehen lassen.

Eine reichhaltige Handcreme sollte auch am besten nach jedem Hände waschen, mindestens aber vor dem Schlafengehen zum Einsatz kommen. Dabei auch nicht die Nagelhaut vergessen, diese hat am liebsten noch eine separate Pflegeeinheit mit Nagelöl. Bitte nie die Nagelhaut mit der Schere zurückschneiden oder trockene Fitzel abreißen, das kann zu üblen, schmerzhaften Entzündungen führen.

Tipp 4: Kleopatra-Bad für zarte Winterhaut

Unsere Haut wird nun einige Monate von Kleidungsstücken bedeckt, Sonne und Sauerstoff kommen nur mehr selten hinzu. Das kann zur Folge haben, dass die Haut fahl, rau und schuppig wird. Ein warmes Bad mit einem Glas Milch und einem Esslöffel Olivenöl sorgt für eine zarte, geschmeidige Haut. Anschließend sollten Sie noch eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion verwenden.

Übrigens: Denken Sie daran, ihren Körper auch mit genügend Feuchtigkeit von innen zu versorgen. Auch wenn das Durstgefühl nicht so groß ist, sollten eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit am Tag getrunken werden.

Tipp 5: So schützen Sie Kinderhaut vor Kälte

Da Kinderhaut um einiges dünner ist als Erwachsenenhaut, braucht auch diese einen ordentlichen Kälteschutz. Deshalb ist auch hier die Anwendung einer reichhaltigen, rückfettenden Creme wichtig. Sheabutter, Nachtkerzenöl oder Ringelblumenextrakt sind beispielsweise für empfindliche Baby- und Kinderhaut gut geeignet. Beim Toben etc. im Schnee sollte ebenfalls eine Kältecreme zum Einsatz kommen, optimal wäre ein Produkt, welches Licht- und Kälteschutz verbindet. Beachten Sie, dass Kinderhaut bereits bei Temperaturen über Null Kälteschäden nehmen kann.

Außerdem sollte im Winter nicht zu häufig heiß gebadet werden, 1 bis 2 Mal pro Woche ist ausreichend, und es sollten 32 bis 35 °C nicht überstiegen werden. Nach dem Bad (mit rückfettenden Dusch- oder Badeölen) nicht abrubbeln, sondern sanft abtupfen.