Tavegil Tabletten

Artikelnummer: 01407666
Anbieter: GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG - OTC Medicines
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Beschreibung für Tavegil Tabletten

Tavegil Tabletten (Wirkstoff: Clemastin) werden bei allergischen Erscheinungen und Hautjucken jeglichen Ursprungs (z.B. Ekzeme, Windpocken), Heuschnupfen und nervösem Schnupfen eingesetzt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete
    - Nesselausschlag
    - Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
    Das Arzneimittel wirkt sedierend (dämpfend) und sollte genommen werden, wenn diese Wirkung zusätzlich erwünscht ist.
    Zusammensetzung
    Wirkstoffe
    Clemastin 1 mg
    Clemastin fumarat 1,338 mg
    Hilfsstoffe
    • Lactose-1-Wasser
    • Magnesium stearat
    • Maisstärke
    • Povidon
    • Talkum
    Bezugsangabe
    1 Tablette
    Darreichungsform
    Tabletten
    Dosierungsangaben
    Kinder von 6-12 Jahren: 1/2 Tablette morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit (2-mal täglich)
    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: 1 Tablette morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit (2-mal täglich)
    Höchstdosis: Bei Bedarf kann die Dosis für Kinder von 6-12 Jahren auf 2 Tabletten pro Tag gesteigert werden, wobei die Einzeldosis auf 1 Tablette gesteigert wird.
    Höchstdosis: Bei Bedarf kann die Dosis für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene auf 6 Tabletten pro Tag gesteigert werden.
    Anwendungshinweise
    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt.

    Überdosierung?
    Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Müdigkeit, Magen- Darm- Beschwerden, Krämpfen, Atembeschwerden sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
    Wirkungsweise
    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff hilft bei Allergien und stillt den Juckreiz. Er unterdrückt die Wirkung der körpereigenen Substanz Histamin, indem er sie von ihren Bindungsstellen verdrängt. Histamin spielt als Gewebshormon und Art Botenstoff eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und allergischen Reaktionen. Die Blockade seiner Bindungsstellen unterbricht den allergischen Reaktionsablauf.
    Gegenanzeigen
    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Verengung im Verdauungstrakt, am Übergang vom Magen zum Dünndarm oder durch Vernarbung bei einem Magengeschwür
    - Herzerkrankungen
    - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer), die Herzrhythmusstörungen zur Folge haben kann
    - Engwinkelglaukom
    - Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
    - Blasenhalsverengung
    - Störungen des Salzhaushaltes, zum Beispiel Kalium- oder Magnesiummangel

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
    - Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
    Nebenwirkungen
    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Übelkeit
    - Magenschmerzen
    - Verstopfung
    - Mundtrockenheit
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Sedierung
    - Erregung, vor allem bei Kindern
    - Pulsbeschleunigung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
    Wichtige Hinweise
    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
     

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