Neurapas Balance Filmtabletten

Artikelnummer: 01498120
Anbieter: PASCOE Pharmazeutische Präparate GmbH
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Beschreibung für Neurapas Balance Filmtabletten

Pflanzliches Arzneimittel bei depressiver Verstimmung und nervöser Unruhe



Zusammensetzung: Die Wirkstoffe sind: Eine Filmtablette enthält: Trockenextrakt (4,6-6,5:1) aus Johanniskraut 60 mg, Auszugsmittel: Ethanol 38% (m/m), Trockenextrakt (3,8-5,6:1) aus Baldrianwurzeln 28 mg, Auszugsmittel: Ethanol 40% (m/m), Trockenextrakt (6,25-7,1:1) aus Passionsblumenkraut 32 mg, Auszugsmittel: Ethanol 60% (m/m).

Die sonstigen Bestandteile sind: Povidon K 30, Lactose-Monohydrat, Glycerol, Glucosesirup, Hochdisperses Silicumdioxid, Maltodextrin, Talkum, Magnesiumstearat, Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:1), Triethylcitrat, Macrogol 6000, Titandioxid, Indigocarmin.



Anwendungsgebiete: Depressive Verstimmungszustände, Angst, nervöse Unruhe, auch mit Beeinträchtigung von Organfunktionen (reaktive, agitierte und larvierte Depressionen, Organneurosen), Schwermut (Melancholie), nervliche Erschöpfung (Neurasthenie, Neuropathie).


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete

    • Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel bei depressiver Verstimmung mit nervöser Unruhe.

    • Anwendungsgebiete:
      • Leichte vorübergehende depressive Störungen mit nervöser Unruhe.



    Gegenanzeige

    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
      • wenn Sie gleichzeitig auch mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden, welches einen der folgenden Arzneistoffe bzw. einen Arzneistoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthält:

        • Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten

          • Ciclosporin

          • Tacrolimus zur innerlichen Anwendung

          • Sirolimus



        • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS

          • Proteinase-Hemmer wie Indinavir

          • Non-Nucleosid Reverse-Transcriptase-Hemmer wie Nevirapin



        • Zytostatika wie

          • Imatinib

          • Irinotecan



        • mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern

        • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung

          • Phenprocoumon

          • Warfarin






    • Außerdem darf das Präparat nicht angewendet werden

      • bei bekannter Allergie gegen einen seiner Bestandteile

      • bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut.



    • Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
      • Das Arzneimittel darf wegen nicht ausreichender Untersuchungen in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden. Dabei ist zu beachten, dass auch die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wegen des Risikos für eine ggf. bestehende Frühschwangerschaft nicht empfohlen wird, es sei denn eine solche ist ausgeschlossen.


    • Was ist bei Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen?
      • Zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Das Arzneimittel darf deshalb bei Personen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.



    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar



    • Mögliche Nebenwirkungen:

      • Bei der Anwendung des Arzneimittels kann es vor allem bei hellhäutigen Personen durch erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht (Photosensibilisierung) zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen der Hautpartien kommen, die starker Bestrahlung (Sonne, Solarium) ausgesetzt sind.

      • Außerdem können unter der Medikation mit dem Präparat vermehrt allergische Hautausschläge, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit, Unruhe sowie subjektive Missempfindungen wie z.B. Kribbeln auftreten.



    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

    • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
      • Sollten Sie eine der genannten Nebenwirkungen beobachten, so informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann. Meiden Sie im Falle sonnenbrandähnlicher Hautreaktionen Sonnenbestrahlung bzw. UV-Bestrahlung.



    Dosierung
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Bei Einnahme erheblicher Überdosen sollte die Haut wegen möglicher erhöhter Lichtempfindlichkeit für die Dauer von 1 - 2 Wochen vor Sonnenlicht und UV-Bestrahlung geschützt werden. Die beschriebenen Nebenwirkungen können verstärkt auftreten. Es ist ein Arzt aufzusuchen.


    Schwangerschaftshinweis

    • Das Arzneimittel darf wegen nicht ausreichender Untersuchungen in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

    • Schwangerschaft
      • Dabei ist zu beachten, dass auch die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wegen des Risikos für eine ggf. bestehende Frühschwangerschaft nicht empfohlen wird, es sei denn eine solche ist ausgeschlossen.


    • Stillzeit
      • Hypericin, einer der in dem Präparat enthaltenen Inhaltsstoffe, geht bei Ratten in die Milch über und kann dort höhere Konzentrationen erreichen als im mütterlichen Blut. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel oder Metabolite davon in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für gestillte Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden.



    Anwendungshinweise

    • Filmtabletten unzerkaut mit Flüssigkeit einnehmen.

    • Die Einnahme sollte unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.


    Wechselwirkungen

    • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln:

      • Das Arzneimittel kann mit zahlreichen anderen Arzneistoffen in dem Sinne in Wechselwirkung treten, dass die Konzentration dieser Stoffe im Blut gesenkt wird und dadurch ihre Wirksamkeit abgeschwächt ist. Zu diesen Stoffen gehören folgende Arzneistoffe:

        • Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten

          • Ciclosporin

          • Tacrolimus zur innerlichen Anwendung

          • Sirolimus



        • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS

          • Proteinase-Hemmer wie Indinavir

          • Non-Nucleosid Reverse-Transcriptase-Hemmer wie Nevirapin



        • Zytostatika wie

          • Imatinib

          • Irinotecan



        • mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern

        • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung

          • Phenprocoumon

          • Warfarin



        • Theophyllin

        • Digoxin

        • Verapamil

        • Ivabradin

        • Simvastatin

        • Midazolam

        • Hormonelle Empfängnisverhütungsmittel

        • andersartigen Mitteln gegen Depression wie

          • Amitriptylin und

          • Nortriptylin





      • Es ist nicht ausgeschlossen, dass Johanniskraut-haltige Arzneimittel auch die Verstoffwechselung weiterer Arzneimittel beeinflussen. Daraus kann sich für die betroffenen Arzneimittel eine verminderte und/oder verkürzte Wirkung ergeben. Bitte informieren Sie deshalb Ihren Arzt, falls Sie andere Arzneimittel einnehmen oder bis vor kurzem eingenommen haben!

      • Es liegen Hinweise vor, dass bei gleichzeitiger Einnahme von hohen Johanniskrautdosierungen (ab 900mg/Tag) und von hormoneller Empfängnisverhütung (der ?Pille") die Wirksamkeit der ?Pille" herabgesetzt sein kann und Zwischenblutungen auftreten können.

      • Deshalb wird vorsichtshalber empfohlen, auch wenn das Präparat deutlich geringere Mengen von Johanniskraut enthält, zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen zu ergreifen.

      • Das Präparat kann mit anderen Arzneimitteln zur Depressionsbehandlung die Konzentration von Serotonin im Gehirn so weit heraufsetzen, dass es dadurch u.U. zu einem lebensbedrohlichen sog. Serotoninsyndrom kommt. Dabei handelt es sich insbesondere um folgende Arzneistoffe:

        • Paroxetin

        • Sertralin und

        • Trazodon.



      • Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, ist eine Verstärkung phototoxischer Wirkungen möglich.

      • Die gleichzeitige Behandlung mit synthetischen Beruhigungsmitteln erfordert eine ärztliche Diagnostik und Überwachung der Therapie.



    • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
      • Die Einnahme sollte unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.



     

    Weblinks

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