Nephrotrans 840 mg Magensaftresistente Kapseln

Artikelnummer: 03949271
Anbieter: Medice Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG
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Beschreibung für Nephrotrans 840 mg Magensaftresistente Kapseln

Wirkstoff:
Natriumhydrogencarbonat.

Zusammensetzung:
1 magensaftresistente Weichkapsel enthält 840 mg Natriumhydrogencarbonat.

Anwendung:
Zur Behandlung der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Acidose) und zur Erhaltungsbehandlung gg. erneutes Auftreten der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes bei chronischen Minderleistung der Nieren (chronische Niereninsuff.).

Absolute Gegenanzeigen:

Alkalose, Hypokaliämie u. Hypernatriämie bzw. natriumarme Diät. Überempfig. Natriumhydrogencarbonat, Soja, Erdnuss o. e. d. Sonstigen Bestandteilen.

Relative Gegenanzeigen:
Hypoventilation, Hypokalzämie u. hyperosmolare Zustände.

Nebenwirkungen:
Es können gastrointestische Symptome wie Blähungen und Bauchschmerzen auftreten. E. lang anhaltender Gebrauch von Nephrotrans® 840 mg kann der Bildung von Calcium- od. Magnesiumphosphatsteinen in der Niere begünstigen. Hypocalcämische Tetanie ist bei Dosisüberschreitung möglich. Bei vorbestehenden Störungen des Magen-Darm-Traktes, z.B. Durchfall, ist e. Verstärkung der Störung möglich. Hydriertes Sojaöl kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete
    - Stoffwechselbedingte Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose), bei chronischer Nierenfunktionsstörung
    Zusammensetzung
    Wirkstoffe
    Natrium bicarbonat 840 mg
    Hilfsstoffe
    • Eisen(II,III)-oxid
    • Gelatine
    • Glycerol 85%
    • Glycerolmonostearat
    • Hyprolose
    • Hypromellose
    • Macrogol
    • Mannitol
    • Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1)
    • Natrium-Ion
    • Natriumdodecylsulfat
    • Pflanzenlezithin
    • Polyole
    • Polysorbat 80
    • Propylenglycol
    • Rapsöl, raffiniert
    • Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
    • Sojaöl, hydriert
    • Sojaöl, partiell hydriert
    • Sorbitan
    • Sorbitol
    • Talkum
    • Wachs, gelbes
    • Wasser, gereinigtes
    Bezugsangabe
    1 Kapsel
    Darreichungsform
    Kapseln, magensaftgeschützte
    Dosierungsangaben
    Erwachsene: 2-3 Kapseln verteilt über den Tag (3-mal täglich)
    Anwendungshinweise
    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.

    Überdosierung?
    Überdosierungserscheinungen sind derzeit nicht bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
    Wirkungsweise
    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff ist ein Salz, das der Körper braucht, um das neutrale Milieu des Blutes aufrecht zu erhalten. Verschiebt sich der pH-Wert beispielsweise im Rahmen von Lungen- oder Nierenfunktionsstörungen in den sauren Bereich, kann sich für den Patienten eine lebensbedrohliche Situation ergeben. Das Salz bringt das gestörte Gleichgewicht wieder ins Lot. Hat ein heftiger Durchfall dem Körper notwendige Salze entzogen, füllt zum Beispiel eine Lösung, die unter anderem Natron (Natriumhydrogencarbonat) enthält, die Speicher wieder auf.
    Gegenanzeigen
    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur alkalischen Seite (Alkalose)
    - Kaliummangel
    - Erhöhte Natriumwerte

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Atemschwäche
    - Kalziummangel
    - Hyperosmolare Zustände (vermehrter Wassereinstrom aus dem Gewebe in die Blutbahn)
    - Natriumarme Diät, z.B. wenn auf Kochsalz verzichtet werden muss

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
    Nebenwirkungen
    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Blähungen
    - Bauchschmerzen

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
    Wichtige Hinweise
    Was sollten Sie beachten?
    - Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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    Aufbewahrung
    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss
       - vor Hitze geschützt
       - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
    aufbewahrt werden.
     

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