SCHRITTZäHLER

Ein Schrittzähler, auch Pedometer genannt, ermittelt nicht nur die gelaufenen Schritte, sondern motiviert nachweislich zu mehr Bewegung. Einst vorrangig von Sportlern und Wanderern genutzt, ist es heutzutage Bestandteil der gesundheitlichen Prävention. Werden täglich ausreichend Schritte absolviert, ist das Gehen sogar ähnlich effektiv wie so manche Fitnessgeräte.

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Omron Schrittzähler HJA-300-EK Jogstyle Schwarz (Art.-Nr.: 06129781)
(Art.-Nr.: 06129781)
Anbieter: Hermes Arzneimittel GmbH
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Wie funktioniert ein Schrittzähler?

Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Schrittzählern unterschieden: dem analogen und dem elektronischen Schrittzähler. Das Messprinzip ist bei beiden Pedometern gleich, indem mittels einer im Gerät befindlichen Mechanik die Erschütterung beim Gehen erfasst wird. Der Anwender trägt im Vorfeld seine Schrittlänge in das System ein, auf dieser Basis ermittelt der Pedometer dann die zurückgelegte Distanz. Damit dieser Wert möglichst exakt ist, sollte die individuelle Schrittlänge zentimetergenau eingegeben werden.

Auch die richtige Befestigung spielt eine große Rolle bei der Messgenauigkeit. Pedometer werden üblicherweise am Hosenbund beziehungsweise am Gürtel befestigt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich der Schrittzähler seitlich und senkrecht zum Bund/Gürtel befindet. Nur auf diese Weise ist das Gerät in der Lage, die Erschütterungen genau zu messen.

Elektronische Pedometer haben gegenüber analogen Geräten den Vorteil, dass sie aufgrund der LCD-Anzeige leichter abzulesen sind. Außerdem verfügen sie meist über einige Zusatzfunktionen wie eine Stoppuhr, ein integriertes Radio oder die Möglichkeit einer Kalorienverbrauchsmessung.

Wie genau messen Pedometer?

Sehr günstige Pedometer messen oftmals ungenau und erfassen auch Bewegungen beim Stehen und Sitzen als Schritte. Genauer sind Schrittzähler, die auf einer 3-D-Technologie aufbauen. Doch auch diese können ungenau arbeiten, wenn der Pedometer nicht direkt an der Hüfte getragen wird. Befindet sich der Schrittzähler beispielsweise in der Handtasche, kann die Messung verfälscht werden. Für die ideale Trageposition sollte die Bedienungsanweisung studiert werden, da es individuelle Unterschiede geben kann.

Bei einigen Modellen wird die Messung anhand einer vordefinierten Schrittlänge durchgeführt. Hier kann es ebenfalls zu Ungenauigkeiten kommen, wenn die eigene Schrittlänge stark von der vorgegebenen abweicht. Besser sind Pedometer, bei denen die eigene Schrittlänge angegeben werden kann. Einige dieser Modelle berücksichtigen auch unterschiedliche Schrittarten, beispielsweise beim Joggen.

Am einfachsten ist die Bestimmung der eigenen Schrittlänge, wenn eine definierte Strecke gelaufen oder gegangen wird und dabei die benötigten Schritte gezählt werden. Im Anschluss wird die gelaufene Strecke durch die Anzahl der gezählten Schritte dividiert. Mit dieser Methode wird ein ziemlich genauer Wert einer durchschnittlichen Schrittlänge ermittelt.

Wie viele Schritte pro Tag sind empfehlenswert?

Der Mangel an Bewegung gilt in Deutschland als häufige Krankheitsursache. Dabei werden täglich 10.000 Schritte, das entspricht ca. 5 bis 8 Kilometern, empfohlen. Wird dieses Ziel erreicht, dann ist das Risiko von Herzinfarkten, Diabetes oder Schlaganfällen deutlich niedriger.

Die Umsetzung ist am einfachsten, wenn zusätzliche Schritte in den Alltag integriert werden. Beispiele hierfür sind Treppensteigen anstatt Fahrstuhl zu fahren, Spaziergänge in den Mittagspausen, für kurze Wege auf das Fahrrad zurückzugreifen oder eine Station früher auszusteigen und zum Ziel gehen.