Emesan K Kinderzäpfchen

Artikelnummer: 06964791
Anbieter: Aristo Pharma GmbH
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Emesan K Kinderzäpfchen (Abb.)
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Beschreibung für Emesan K Kinderzäpfchen

Pflichtangaben: Emesan® K Kinderzäpfchen.

Wirkstoff: Diphenhydraminhydrochlorid. Zur Vorbeugung und symptomatischen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlicher Ursache, insbesondere bei Reisekrankheit.

Enthält u. a. Sojaöl und Macrogolglycerolricinoleat (Ph. Eur.).



Lindopharm GmbH, Neustraße 82, 40721 Hilden.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete
    - Übelkeit
    - Erbrechen
    - Reisekrankheit
    Zusammensetzung
    Wirkstoffe
    Diphenhydramin 17,5 mg
    Diphenhydramin hydrochlorid 20 mg
    Hilfsstoffe
    • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
    • Gelatine
    • Glycerol 85%
    • Glycerolmonooleat
    • Macrogol 1500
    • Macrogol 20000
    • PEG (30-50)-Rizinusöl
    • Pflanzenlezithin
    • Poly(vinylacetat)
    • Rapsöl, raffiniert
    • Sojabohnenphosphatide
    • Sojaöl, hydriert
    • Sojaöl, partiell hydriert
    • Talkum
    • Titandioxid
    • Wachs, gelbes
    Bezugsangabe
    1 Kapsel
    Darreichungsform
    Kapseln für den After
    Dosierungsangaben
    Zur Behandlung:
    Kleinkinder mit 8-10 kg Körpergewicht: 1 Zäpfchen unabhängig von der Mahlzeit (1 mal täglich)
    Kleinkinder mit 10-20 kg Körpergewicht: 1 Zäpfchen im Abstand von mindestens 4-6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit (1-2 mal täglich)
    Kleinkinder mit 20-39 kg Körpergewicht: 1 Zäpfchen im Abstand von mindestens 4-6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit (1-3 mal täglich)
    Zur Vorbeugung:
    Kinder von 1-5 Jahren: 1 Zäpfchen vor Reiseantritt (ca 30 Minuten), unabhängig von der Mahlzeit (1-mal täglich)
    Kinder von 6-12 Jahren: 1 Zäpfchen vor Reiseantritt (ca 30 Minuten), unabhängig von der Mahlzeit (1-mal täglich)
    Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
    Ãltere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
    Anwendungshinweise
    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst. Zur Verbesserung der Gleitfähigkeit können Sie die Zäpfchen leicht mit kaltem Wasser befeuchten.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. In der Regel sollte die Behandlungsdauer jedoch so kurz wie möglich sein und nur wenige Tage betragen. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
    Wirkungsweise
    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend und schlaffördernd.
    Gegenanzeigen
    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Herzerkrankungen, wie z.B.:
       - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
       - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
       - Erregungsleitungsstörungen am Herzen
       - Herzrhythmusstörungen
    - Pulserniedrigung
    - Epilepsie
    - Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
    - Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
    - Störungen des Salzhaushaltes, wie:
       - Kaliummangel
       - Magnesiummangel
    - Engwinkelglaukom

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Verengung im Verdauungstrakt, wie z.B.:
       - Achalasie (Verengungen der Speiseröhre)
       - Pylorusstenose (Verengungen am Magen)
    - Asthma bronchiale, vor allem während eines akuten Anfalls
    - Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
    - Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: Auch in dieser Altergruppe sollte das Arzneimittel in der Regel nicht angewendet werden. Geeignetere Präparate stehen zur Verfügung.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
    - Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
    Nebenwirkungen
    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
       - Übelkeit
       - Erbrechen
       - Durchfälle
       - Verstopfung
       - Sodbrennen
    - Mundtrockenheit
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schläfrigkeit
    - Benommenheit
    - Konzentrationsstörungen
    - Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
       - Unruhe
       - Nervosität
       - Erregung
       - Angstzustände
       - Zittern
       - Schlafstörungen
    - Sehstörungen
    - Erhöhung des Augeninnendrucks
    - Allergische Reaktionen
    - Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
    - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
    - Störungen beim Wasserlassen
    - Gallestauung mit Entwicklung einer Gelbsucht
    - Veränderung des Blutbildes
    - Muskelschwäche

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
    Wichtige Hinweise
    Was sollten Sie beachten?
    - Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
    - Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
    - Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
    - Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
     

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