Dulcolax Suppositorien

Artikelnummer: 04578032
Anbieter: CC-Pharma GmbH
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist ein Abführmittel.

    • Das Präparat wird angewendet bei Verstopfung, bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern, sowie zur Darmentleerung bei Behandlungsmaßnahmen und Maßnahmen zum Erkennen von Krankheiten (therapeutische und diagnostische Eingriffe) am Darm.

    • Wie andere Abführmittel sollte dieses Arzneimittel ohne ärztliche Abklärung der Verstopfungsursache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum angewendet werden.


    Gegenanzeige

    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden

      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Bisacodyl oder den sonstigen Bestandteil sind.

      • bei Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Fieber. Dies können Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Darmverengung mit verschlechterter Darmpassage, Darmverschluss, akute Entzündung im Bauchbereich, akute, operativ zu behandelnde Bauchschmerzen wie z. B. Blinddarmentzündung) sein. Bei solchen Beschwerden sollten Sie unverzüglich ärztlichen Rat suchen.

      • bei Kindern unter 10 Jahren.



    • Bei Erkrankungen, die mit Störungen des Wasser- und Mineralsalzhaushaltes (z. B. erheblicher Flüssigkeitsmangel des Körpers) einhergehen, sollten Sie die Zäpfchen nicht anwenden.



    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    • Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen während der Behandlung sind Bauchschmerzen und Durchfall.

    • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

      • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

      • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

      • Sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000

      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar



    • Mögliche Nebenwirkungen

      • Immunsystem

        • Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen

        • Nicht bekannt: Schwere allergische Sofortreaktion, Schwellung von Haut und Schleimhaut



      • Stoffwechselstörungen
        • Nicht bekannt: Wasserverlust


      • Magen-Darm-Trakt

        • Häufig: Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit. Insbesondere bei Darmschleimhauteinrissen und Geschwüren im Enddarmbereich kann es häufig zu Schmerzen, lokalen Reizungen und Blutungen kommen.

        • Gelegentlich: Erbrechen, Blutbeimengung im Stuhl, Bauchbeschwerden, Beschwerden am Enddarm

        • Nicht bekannt: Entzündung des Dickdarms



      • Nervensystem

        • Gelegentlich: Schwindel

        • Nicht bekannt: kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope)
          • Hierbei handelt es sich vermutlich um Kreislaufreaktionen aufgrund von verstopfungsbedingten Unterleibsschmerzen oder den Abführvorgang an sich.






    • Bei unsachgemäßer Anwendung des Arzneimittels (zu lange und zu hoch dosiert) kann es zum Verlust von Wasser, Kalium und anderen Elektrolyten kommen. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) und Hormonen der Nebennierenrinde (Kortikosteroide). Die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln zur Stärkung der Herzfunktion (herzwirksame Glykoside) kann verstärkt werden.

    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.


    Dosierung
    • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten

      • Bei Überdosierung kann es zu Durchfällen und Bauchkrämpfen mit hohen Verlusten an Flüssigkeit, Kalium und anderen Mineralsalzen kommen. Falls Sie starke Beschwerden haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

      • Die Behandlung richtet sich nach den vorherrschenden Beschwerden. Gegebenenfalls sind die Flüssigkeits- und Salzverluste (vor allem Kalium betreffend) auszugleichen.

      • Hinweis:
        • Allgemein ist von Abführmitteln bekannt, dass sie bei chronischer Überdosierung zu chronischem Durchfall, Bauchschmerzen, erniedrigten Kaliumwerten, übermäßiger Sekretion von Aldosteron und Nierensteinen führen. In Verbindung mit chronischem Abführmittel-Missbrauch wurde ebenfalls über Schädigungen des Nierengewebes, über eine stoffwechselbedingte Erhöhung von Basenkonzentrationen im Blut sowie über durch erniedrigte Kaliumwerte bedingte Muskelschwäche berichtet.




    Schwangerschaftshinweis

    • Seit der Einführung des Arzneimittels sind keine unerwünschten oder schädigenden Effekte während der Schwangerschaft bekannt geworden. Studien zur Anwendung während der Schwangerschaft wurden nicht durchgeführt.

    • Daher soll das Präparat, wie alle Arzneimittel, während der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt angewendet werden.

    • Es hat sich gezeigt, dass der Wirkstoff nicht in die Muttermilch übertritt. Das Arzneimittel kann daher während der Stillzeit angewendet werden.


    Anwendungshinweise

    • Zum Einführen in den Enddarm (rektale Anwendung).

    • Das Abbrechen kleinerer Teilchen, z. B. am Rand der Höhlung am unteren Zäpfchenende, beeinträchtigt die Wirksamkeit nicht.

    • Reißen Sie die Folie, am Einschnitt oberhalb der Zäpfchenspitze dicht am Zäpfchen entlang auf

    • Das freigelegte Zäpfchen bitte nicht aus der Folie drücken, sondern ?herausschälen".

    • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Gebrauchsanweisung.


    Wechselwirkungen
    • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln

      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

      • Harntreibende Mittel, Hormone der Nebennierenrinde
        • Die gleichzeitige Anwendung von harntreibenden Mitteln (Diuretika) oder Hormonen der Nebennierenrinde (Kortikosteroide) kann bei übermäßigem Gebrauch des Arzneimittels das Risiko von Elektrolytverschiebungen erhöhen.


      • Herzstärkende Mittel
        • Die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln zur Stärkung der Herzfunktion (herzwirksame Glykoside) kann durch Elektrolytverschiebungen erhöht sein.


      • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
        • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.




     

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