Buscopan Plus Filmtabletten

Artikelnummer: 02483617
Anbieter: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG Vertriebslinie Thomae
Inhalt: 20 Stück
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Beschreibung für Buscopan Plus Filmtabletten

Monat für Monat leidet jede zweite Frau unter Bauchschmerzen in Zusammenhang mit der Regelblutung. Typische Regelschmerzen sind Bauchschmerzen, die bei manchen Frauen begleitend mit Müdigkeit, Aufgedunsenheit, Reizbarkeit und Schmerzempfindlichkeit auftreten. Die Ausprägung ist bei jeder Frau und von Monat zu Monat verschieden.

Gegen Regelschmerzen hilft Buscopan® plus. Es enthält den Wirkstoff Butylscopolamin, der aus der Duboisiapflanze gewonnen wird, und zusätzlich den Wirkstoff Paracetamol.

Zusammensetzung:
1 Filmtablette enthält:
Arzneilich wirksame Bestandteile:
10 mg N-Butylscopolaminiumbromid
500 mg Paracetamol
Weitere Bestandteile:
Cellulose, Carboxymethylcellulose-Natrium, Ethylcellulose, Maisstärke, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Titandioxid (E 171), Macrogol, Polyacrylat, Methylhydroxypropylcellulose, Dimeticon.

Pflichtangaben: Wirkstoffe: Butylscopolamiumbromid, Paracetamol
Anwendungsgebiete: Gegen krampfartige Schmerzen bei Erkrankung des Magens und Darmes, krampfartige Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z.B. schmerzhafte Regelblutungen).


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete
    - Magen-Darm-Krämpfe
    - Krämpfe der Gallenwege (Koliken)
    - Krämpfe der weiblichen Geschlechtsorgane, z.B. bei Monatsbeschwerden
    - Krämpfe der ableitenden Harnwege
    Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie hohes Fieber oder Infektionen auftreten.
    Zusammensetzung
    Wirkstoffe
    Butylscopolaminium-Kation 8,19 mg
    Butylscopolaminiumbromid 10 mg
    Paracetamol 500 mg
    Hilfsstoffe
    • Carmellose natrium
    • Cellulose, mikrokristalline
    • Ethylcellulose
    • Hypromellose
    • Macrogol 6000
    • Magnesium stearat
    • Maisstärke
    • Poly(ethylacrylat-co-methylmethacrylat) (2:1)
    • Siliciumdioxid, hochdisperses
    • Simeticon
    • Talkum
    • Titandioxid
    Bezugsangabe
    1 Tablette
    Darreichungsform
    Filmtabletten
    Dosierungsangaben
    Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: 1-2 Tabletten im Abstand von mindestens 8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit (1-3 mal täglich)
    Patienten mit Leber-/Nierenfunktionsstörung oder Gilbert (Meulengracht) -Syndrom: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt evtl. die Einzel-/Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
    Anwendungshinweise
    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-4 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

    Überdosierung?
    Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Sehstörungen sowie zu Atemstörungen. Am 2.Tag kann es zu einer fortschreitenden Leberschädigung bis hin zum Leberkoma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
    Wirkungsweise
    Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

    Butylscopolamin: Der Wirkstoff nimmt Einfluss auf das Nervensystem, indem er die Übertragung bestimmter Reize unterbindet. An der Reizweiterleitung sind verschiedene Überträgerstoffe beteiligt, deren Funktion durch Butylscopolamin zum Teil unterdrückt wird. Auf diese Weise vermag der Arzneistoff Krämpfe des Magen-Darm-Kanals, der Gallen- und Harnwege sowie der Gebärmutter zu lösen.

    Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
    Gegenanzeigen
    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
    - Megakolon (krankhaft erweiterter Darm)
    - Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
    - Harnverhalt, z.B. bei vergrößerter Prostata
    - Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
    - Engwinkelglaukom

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    - Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
    Nebenwirkungen
    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
       - Übelkeit
       - Durchfälle
       - Erbrechen
    - Mundtrockenheit
    - Schwindel
    - Müdigkeit
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
    - Juckreiz
    - Austrocknung der Haut
    - Schwitzen

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
    Wichtige Hinweise
    Was sollten Sie beachten?
    - Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
    - Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
    - Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
    - Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    Aufbewahrung
    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
     

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