Braunol Ratiopharm Lösung

Artikelnummer: 00839323
Anbieter: ratiopharm GmbH
Inhalt: 500 Milliliter
Grundpreis: € 25,98 pro 1 Liter
Statt
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Rezeptart:
Braunol Ratiopharm Lösung (Abb.)
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Beschreibung für Braunol Ratiopharm Lösung

Pflichttext


Braunol-ratiopharm®:
Wirkstoff: Povidon-Iod. Zusammensetzung: Arzneilich wirksamer Bestandteil: 100 g Lösung
enth.: 7,5 g Povidon-Iod, mittleres Molekulargewicht 40 000, mit einem Gehalt von
10 % verfügbarem Iod. Sonstige Bestandteile: Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat,
Natriumiodat, Nonoxinol 9, Natriumhydroxid, Gereinigtes Wasser.

Anwendungsgebiete: Zur einmaligen Anw.: Desinfektion der intakten äußeren Haut od. Antiseptik der Schleimhaut wie z. B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen,  Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen.
Zur wiederholten zeitlich begrenzten Anw.: Antiseptische Wundbehandl. (z. B. Decubitus, Ulcus cruris), Verbrennungen,  infizierte und superinfizierte Dermatosen. Hygienische und chirurgische Händedesinfektion.

Gegenanzeigen:
Hyperthyreose, and. manifeste Schilddrüsenerkrankungen, Dermatitis herpetiformis Duhring, vor und nach einer Radioiodanwendung (bis zum Abschluss der Behandl.), bekannte Überempfindlichkeit gegen Iod od. einen der sonst. Bestandt. des AM. Strenge Indikationsstellung bei Pat. mit blanden Knotenstrumen, nach Schilddrüsenerkrankungen, bei prädisponierten Pat. mit autonomen Adenomen bzw. funktioneller Autonomie (bes. bei ält. Pat.) über längere Zeit und großflächig  (z. B. über 10 % der Körperoberfläche und länger als 14 Tage), Neugeborene und  Säuglinge bis zum Alter von 6 Mon. Strenge Indikationsstellung währ. Schwangerschaft  und Stillzeit.
Nebenwirkungen: Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z. B.  kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung,  Bläschen o. ä. äußern. In Einzelfällen wurde über eine Beteiligung and. Organe berichtet. Iodinduzierte Hyperthyreose. Nach Resorption größerer Povidon-Iod-Mengen (z. B. bei der Verbrennungsbehandl.) ist das Auftreten von (zusätzl.) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen und renaler Insuffizienz sowie von schwerer metabolischer  Azidose beschrieben worden.
Wechselwirkungen: Eiweiß und verschiedene and. organische Substanzen, wie z. B. Blut- und Eiterbestandteile, enzymatische Wundbehandlungsmittel,
Wasserstoffperoxid, Taurolidin, silberhaltige Desinfektionsmittel (Bildung von Silberiodid), quecksilberhaltige Desinfektionsmittel, Lithium. Verschiedene Diagnostika können falschpositive Ergebnisse liefern (u. a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin-oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin). Iodaufnahme der Schilddrüse kann herabgesetzt sein; dies kann zu Störungen der Schilddrüsenszintigraphie, der  PBI(proteinbound-iodine)-Bestimmung und der Radio-Iod-Diagnostik führen und eine geplante Radio-Iod-Therapie unmögl. machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte eine  Karenzzeit von mind. 1-2 Wo. nach Absetzen der Povidon-Iod-Behandl. eingehalten werden.
Dosierungsanleitung:
Zur Händedesinfektion, zur Hautdesinfektion od. Antiseptik der Schleimhaut,  z. B. vor operativen Eingriffen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen, Blasenkatheterisierungen, zur antiseptischen Behandl. oberflächlicher Wunden ist Braunol-ratiopharm® unverdünnt anzuwenden. Für antiseptische Spülungen, Waschungen und Bäder kann Braunol-ratiopharm® verdünnt werden.

Stand: 03/01
ratiopharm GmbH, 89070 Ulm

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel ist ein Antiseptikum (keimtötendes Mittel) zur Anwendung auf Haut, Schleimhaut und Wunden.

    • Zur einmaligen Anwendung:
      • Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z. B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen.


    • Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung:
      • Antiseptische Wundbehandlung (z. B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre), Verbrennungen, infizierte und superinfizierte Hauterkrankungen.


    • Hygienische und chirurgische Händedesinfektion.


    Gegenanzeige
    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,

      • wenn Sie gegen Povidon-Iod oder einen der sonstigen Bestandteile empfindlich (allergisch) sind.

      • wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten) Schilddrüsenerkrankung leiden,

      • wenn Sie an der sehr seltenen chronischen Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring erkrankt sind,

      • wenn bei Ihnen eine Strahlentherapie der Schilddrüse mit Iod (Radioiodtherapie) geplant oder durchgeführt worden ist (bis zum Abschluss der Behandlung).

      • bei sehr kleinen Frühgeborenen (Geburtsgewicht unter 1500 g)



    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

    • Sehr selten (bei weniger als 1 von 10 000 Behandelten) treten auf:

      • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z. B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen o. ä. äußern können.

      • Akute Reaktionen des Immunsystems (anaphylaktische Reaktionen) unter Beteiligung anderer Organe (z. B. Haut, Atemwege, Kreislauf).



    • Wenden Sie das Präparat nicht weiter an und suchen Sie möglichst umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie von einer dieser Nebenwirkungen betroffen sind.

    • Andere mögliche Nebenwirkungen

      • Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Behandelten): Zu Behandlungsbeginn lokales Brennen

      • Eine nennenswerte Iodaufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von Braunol auf ausgedehnten Wund- und Verbrennungsflächen erfolgen. Sehr selten können Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte eine Schilddrüsenüberfunktion (iodinduzierte Hyperthyreose), zum Teil mit Symptomen wie z. B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe, entwickeln (siehe unter Gegenanzeigen).

      • Nach Anwendung größerer Mengen von Povidon-Iod-haltigen Arzneimitteln (z. B. bei der Verbrennungsbehandlung) ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmola-ritäts-Störungen, einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion sowie Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) beschrieben worden.

      • In sehr seltenen Fällen entwickelten Patienten mit ausgeprägten Hornhautdefekten unter der Therapie mit phosphathaltigen Augentropfen Trübungen der Hornhaut durch die Bildung von Kalziumphosphaten.



    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.


    Dosierung
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Schwangerschaftshinweis

    • Schwangerschaft
      • Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist das Arzneimittel nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind erforderlich.


    • Stillzeit
      • Die zufällige Aufnahme des Arzneimittels durch den Säugling mit dem Mund an der Brust der stillenden Mutter muss unbedingt vermieden werden.



    Anwendungshinweise

    • Das Arzneimittel ist unverdünnt und in Verdünnungen zur äußerlichen Anwendung bestimmt.

    • Das Arzneimittel ist bis zur vollständigen Benetzung auf die zu behandelnde Stelle aufzutragen. Der beim Eintrocknen sich bildende antiseptisch wirkende Film lässt sich mit Wasser leicht abwaschen.

    • Zur Verdünnung eignet sich normales Leitungswasser. Sofern angenäherte Isotonie erwünscht ist, können physiologische Kochsalzlösung oder Ringerlösung verwendet werden. Die Verdünnungen sind stets frisch herzustellen und alsbald zu verbrauchen.

    • Zur Herstellung antiseptischer Vollbäder sollte erst Wasser in die Wanne gelassen werden und danach die erforderliche Menge Arzneimittel, um Verfärbungen der Wanne durch Entwicklung iodhaltiger Dämpfe zu vermeiden.

    • Die Braunfärbung des Arzneimittels ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine weitgehende Entfärbung weist auf die Erschöpfung der Wirksamkeit des Präparates hin.


    Wechselwirkungen

    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

    • Es ist zu erwarten, dass Povidon-Iod, der Wirkstoff des Arzneimittels, mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen, wie z. B. Blut- und Eiterbestandteilen, reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.

    • Bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels und enzymatischen Wundbehandlungsmitteln wird die Enzymkomponente durch das Iod oxidiert und dadurch die Wirkung beider Arzneimittel abgeschwächt.

    • Zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung kommt es auch bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels und silberhaltigen Desinfektionsmitteln, Wasserstoffperoxid oder Taurolidin.

    • Das Arzneimittel darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nachfolgend mit quecksilberhaltigen Wundbehandlungs- oder Desinfektionsmitteln angewendet werden, da sich unter Umständen aus Iod und Quecksilber ein Stoff bilden kann, der die Haut schädigt.

    • Patienten, die mit Lithium-Präparaten behandelt werden, sollten eine regelmäßige, insbesondere großflächige Anwendung des Arzneimittels vermeiden, da aufgenommenes Iod die durch Lithium mögliche Auslösung einer Schilddrüsenunterfunktion fördern kann.


     

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