ASS TAD 100 mg Protect Magensaftres. Filmtabletten

Artikelnummer: 03828202
Anbieter: TAD Pharma GmbH
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Beschreibung für ASS TAD 100 mg Protect Magensaftres. Filmtabletten

Wirkstoff: Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.)



Zusammensetzung
: 1 magensaftresistente Tabl. enthält: 100 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.).

Sonst. wirks. Bestandt.: Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) (Ph. Eur.) [Eudragit L 30 D]. Sonst. Bestandt.: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Stearinsäure (Ph. Eur.), Hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Triethylcitrat.



Anwendungsgebiete: instabile A. pectoris – zusätzl. zur Standardtherapie; akuter Myokardinfarkt - als Teil der Standardtherapie; Reinfarktprophylaxe; nach arteriellen gefäßchirurg. od. interventionellen Eingriffen (z.B. nach ACVB, bei PTCA); Vorbeugung v. transitorischen ischämischen Attacken (TIA) u. Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind.

Hinweis: ASS TAD 100 mg protect eignet sich auf Grund seines Wirkstoffgehaltes nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen.



Gegenanzeigen
: Überempfindlichkeit gegenüber Acetylsalicylsäure oder e. d. sonst. Bestandteile; anamnest. bek. Überempfindlichk. gegenüb. Salicylaten od. and. nichtsteroidalen Analgetika/Antiphlogistika m. Asthmaanfällen od. and. allerg. Reakt.; akut. Magen- u.

Darmgeschwüre; hämorrhagische Diathese; Leber- u. Nierenvers.; schwere nicht ausreich. behandelte Herzinsuffizienz; gleichz. Behandlg. mit Methotrexat i. e. Dos. von 15 mg od. mehr pro Woche.



Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
: Pat. m. d. selt. hereditären Galactose-Intoreranz, Lactase-Mangel od. Glucose-Galactose-Malabsorption sollten ASS TAD 100 mg protect nicht einnehmen.

Bes. sorgfält. ärztl. Überwach. b.: Überempfindlichk. gegen and. Analgetika/Antiphlogistika/Antirheumatika od. geg. and. allergene Stoffe; Besteh. and. Allergien; b. Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chron. Atemwegserkr.; gleichz. Therap. m. gerinnungshemm. AM (z.B. Cumarinderiv., Heparin – m. Ausn. niedrig dos. Heparin-Therap.); Magen- od. Darmgeschw. od. Magen-Darm-Blut. i. d. Anamnese; eingeschr. Leber u./od. Nierenfunkt.; vor Operationen (auch b. klein. Eingriffen wie z.B. Zahnextrakt.): Verläng. d. Blutungszeit mögl. Vor operativen Eingr. Inform. v. Arzt od. Zahnarzt b. Einn. v. ASS TAD 100 mg protect erforderl.

Schwangersch.: 1. u. 2. Trimenon: strenge Indikationsstellung b. Tagesdosen bis zu 300 mg ASS. 3. Trimenon: Tagesdos. bis 150 mg ASS nur b. zwing. Ind. einnehm.; kontraind.in Tagesdosen oberhalb v. 150 mg ASS. Stillzeit: Abstillen bei Tagesdosen über 150 mg ASS.

Hinweis: B. prädispon. Pat. Auslös. v. Gichtanf. mögl.; Verlängerung d. Blutungszeit durch Acetysalicylsäure allein od. in Kombination mit anderen Thrombozytenaggregationshemmern möglich. Vorsicht bei

gleichzeitiger Gabe von Ibuprofen: Abschwächung des thrombozytenaggregationshemm. Effekts von ASS!

Bei Kindern u. Jugendl. mit fieberhaft. Erkrank. nur auf ärztl. Anweisung u. nur dann einnehm., wenn andere Maßnahm. nicht wirk. Acetylsalicylsäure-halt. AM nicht üb. läng. Zeit od. in höheren Dosen ohne Befragen d. Arztes anwenden.



Nebenwirkungen: Häufig.: Magen-Darm-Beschw. (Sodbrennen, Übelk., Erbrech., Bauchschm., Durchfälle); geringfüg. Blutverluste a. d. Magen-Darm-Bereich (Mikroblut.).

Gelegentlich: Magen- od. Darmblut., Eisenmangelanämie n. läng. Anw.; Magen- od. Darmulcera (b. Auftret. v. schwarzem. Stuhl od. blut. Erbrech (Zeich. e. schw. Magenblut.)

sofort Arzt benachricht.); allerg. Reakt. (z.B. d. Haut). Selt.: Überempfindlichkeitsreakt., wie schw. Hautreakt. (i. Einzelf. b. hin zu Erythema exsudativum multiforme) evtl. mit Blutdruckabfall, Anfälle v. Atemnot, anaphylakt. Reakt. od. Quincke-Ödem, v. a. b. Asthmatikern. Kopfschm., Schwindel, Verwirrth., gestört. Hörvermög. oder Tinnitus als mögl. Anzeich. einer Überdos., insbes. bei Kindern u. ält. Pat. Sehr selt.: Erhöh. d. Leberwerte; Nierenfunktionsstör.; Hypoglykämie. Acetylsalicylsäure vermindert i. niedr. Dos. d. Harnsäureausscheidung. Bei entsprech. disponierten Pat. u. U. Auslös. e. Gichtanfalls möglich.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete
    - Blutverdünnung (Hemmung der Thrombozytenaggregation, d.h. der Verklebung der Blutplättchen), wenn Folgendes vorliegt:
       - Vorbeugung und Langzeitbehandlung einer Angina pectoris (Hauptbeschwerde bei einer koronaren Herzkrankheit)
       - Akuter Herzinfarkt
       - Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt
       - Zustand nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen
       - Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte)
    Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen.
    Zusammensetzung
    Wirkstoffe
    Acetylsalicylsäure 100 mg
    Hilfsstoffe
    • Cellulose, mikrokristalline
    • Lactose-1-Wasser
    • Maisstärke
    • Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1)
    • Siliciumdioxid, hochdisperses
    • Stearinsäure
    • Talkum
    • Triethylcitrat
    Bezugsangabe
    1 Tablette
    Darreichungsform
    Tabletten, magensaftgeschützte
    Dosierungsangaben
    Bei akutem Herzinfarkt, instabiler Angina pectoris, Durchblutungsstörungen im Gehirn und nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen:
    Erwachsene: 1 Tablette vor der Mahlzeit (1 Tablette pro Tag)
    Zur Vorbeugung gegen einen erneuten Herzinfarkt:
    Erwachsene: 1 Tablette vor der Mahlzeit (3 Tabletten pro Tag)
    Anwendungshinweise
    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

    Überdosierung?
    Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrenklingen, Sehstörungen, Verwirrtheitszuständen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
    Wirkungsweise
    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
    Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.
    Gegenanzeigen
    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
    - Geschwüre im Verdauungstrakt
    - Erhöhte Blutungsneigung
    - Nierenversagen
    - Leberversagen

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Asthma bronchiale
    - Herzschwäche
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Neigung zu Gichtanfällen

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
    Nebenwirkungen
    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
       - Sodbrennen
       - Übelkeit
       - Erbrechen
       - Durchfälle
       - Bauchschmerzen
       - Mikroblutungen (kaum sichtbare oder bemerkbare Blutungen aus kleinsten Gefäßen), vor allem im Magen-Darm-Bereich
       - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
       - Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
    Wichtige Hinweise
    Was sollten Sie beachten?
    - Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
    - Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
    - Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
    - Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
    - Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
    Aufbewahrung
    Aufbewahrung

    Das Arzneimittel muss
       - vor Hitze geschützt
       - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
    aufbewahrt werden.
     

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